Katharina

Was ein 3D-Drucker heute schon alles kann

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht Dir einen 3D-Drucker anzuschaffen?

3D-Druck ist eine spannende Sache! Und es lassen sich allerlei Dinge damit herstellen. Sogar für den Privatgebrauch gibt es inzwischen bezahlbare 3D-Drucker. Diese brauchen eine Vorlage des Objekts, das gedruckt werden soll und natürlich das Druck-Material. Für den privaten Gebrauch kommen meistens Filamente zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Kunststofffäden, die auf einer Spule aufgerollt sind, vom 3D-Drucker eingeschmolzen und dann Schicht für Schicht zu einem fertigen Objekt verarbeitet werden. Vom Smartphone-Halter über einen Kaffekapselspender bis hin zur Schachfigur – die Ideen für 3D-Projekte sind vielfältig und das Internet ist voll mit kreativen 3D-Druck-Vorlagen.

Noch interessanter ist der 3D-Druck aber für die Industrie.

Es werden Werkzeuge, Bauteile und andere Dingen gefertigt, in den unterschiedlichsten Materialien, wie beispielsweise Kunststoffe, Edelstahl, Aluminium oder auch Titan. Doch inzwischen werden noch ganz andere Projekte mit einem Industrie 3D-Drucker umgesetzt! In Deutschland stehen seit kurzem die ersten Wohnhäuser, die mit einem 3D-Betondrucker errichtet wurden. Das eine findet sich in Beckum in Nordrhein-Westfalen und das andere in Wallenhausen in Bayern. Um ein Haus zu „drucken“ wird ein 3D-Drucker genutzt, der eine gewaltigen Düse hat, aus der Beton und Spezialmörtel fließt. Und damit wird das Haus dann in zentimeterdicken Schichten hergestellt. Der große Vorteil hierbei ist vor allem die Kosten- und Zeitersparnis.

 
Doch nicht nur beim Hausbau ist ein 3D-Drucker ein innovatives Verfahren. Auch im medizinischen Bereich bringt der 3D-Druck den Fortschritt. Das hat man auch bei den diesjährigen Paralympics gesehen. In Tokio wurde in einer Fabrikhalle unweit des Stadions eine Werkstatt eingerichtet. Und auch dort stand ein 3D-Drucker inklusive eines Scanners, um Körperteile einscannen und danach im 3D-Drucker spezielle Passteile ausdrucken zu können, die dann individuell für die Athletinnen und Athleten angepasst wurden.

Ein weiterer spannender Einsatz von 3D-Druckern: sie werden auch in der Lebensmittelindustrie genutzt. Statt Kunststoffe oder Metalle werden zum Beispiel Zucker und Schokolade in Form gebracht. Und auch ein Pizzadrucker wurde schon entwickelt.

Schon jetzt ist der 3D-Druck in der Industrie nicht mehr wegzudenken. Und es ist nur eine Frage der Zeit bis immer mehr Produkte mit einem 3D-Drucker hergestellt werden können. Ich finde es schon erstaunlich was heutzutage alles „gedruckt“ werden kann – es bleibt auf jeden Fall spannend was da noch alles nachkommt!

iPhone: Videos gleichzeitig mit der Front- und Rückkamera aufnehmen

In freundlicher Zusammenarbeit mit 1und1

Hast du dir schon einmal überlegt wie cool es wäre, wenn du zeitgleich sowohl mit der vorderen als auch der hinteren Kamera deines iPhones ein Video drehen könntest? Wenn Du zum Beispiel auf einem Skateboard stehst, könntest du sowohl den Weg vor dir filmen, den du gerade entlangrollst, als auch dein Gesicht während du auf dem Board stehst. Oder du könntest ein Video-Interview für Instagram drehen, bei dem du mit nur einem iPhone gleichzeitig den Fragesteller als auch den Interviewpartner aufnehmen kannst. Du glaubst das ist Zukunftsmusik? Von wegen! Die App mit der du diese Aufnahmen machen kannst ist sogar kostenlos im AppStore zu laden – ohne InApp-Käufe oder lästige Abos. Es gibt nur einen einzigen Haken: die Multicam-Aufnahme funktioniert nur bei dem iPhone 11, 11 Pro, 11 Pro Max, Xr, Xs und Xs Max.

Falls Du gerade darüber nachdenkst, ein neues iPhone zu kaufen, ist das vielleicht sogar ein Feature, was für ein neueres iPhone-Modell sprechen würde. Schau doch mal bei 1&1 vorbei, die bieten  viele verschiedene iPhone 11 Verträge  an, auch mit LTEmax. Und bei einem Kauf von einem neuen iPhone legt Apple derzeit noch 1 Jahr Apple TV+ obendrauf.

Doubletake – kostenlose Multicam-App

Auf der Keynote im Herbst hatte es Apple bereits angekündigt: Mit iOS 13 würden die neusten iPhone Modelle die Möglichkeit erhalten, mehrere Kameras gleichzeitig für Videoaufnahmen zu verwenden. Die Funktion kam 2020 auch, allerdings waren es Drittanbieter-Apps, die dieses Feature zur Verfügung stellten. Auch ich habe eine solche Multicam-App gleich getestet: die kostenlose Doubletake App. Und ich bin total begeistert! Es funktioniert wirklich einwandfrei – und dabei kostet die App noch nicht einmal etwas!

Wenn du die App öffnest, kannst du links unten auswählen, welche Kameras du aktivieren willst. Beim iPhone 11 Pro hast du die Wahl zwischen vier Linsen, die du gleichzeitig nutzen kannst, die anderen genannten Modelle sind auf zwei gleichzeitig aktive Sensoren beschränkt. Rechts oben hast du dann die Möglichkeit, zwischen Bild-in-Bild, geteiltem Bildschirm oder eben zwei Filmen zu wählen. Und dann kann die Aufnahme schon beginnen! Einziger Nachteil: 1080p ist die maximale Auflösung, die von der Apple API für die Erfassung mehrerer Kameras unterstützt wird. Wer ein 4k-Video aufnehmen möchte, der wird hier leider enttäuscht.

Die App funktioniert übrigens auch auf allen anderen Geräten, auf denen iOS 13 läuft. Dort kann man allerdings nur eine einzige Kamera zum filmen nutzen. Und der Entwickler der App erklärt, dass das an Apple liege, denn das Unternehmen erlaube auf den übrigen Geräten nicht die die Nutzung mehrerer Kameras zur gleichen Zeit. Aber vielleicht ändert Apple das ja noch!