Das iPhone 14 ist da

Bild: Apple

Gestern war es so weit! Apple hat das neuste iPhone vorgestellt. Diesmal gibt es vier Varianten: das iPhone 14 (6,1 Zoll), das iPhone 14 Plus (6,7 Zoll), das
iPhone 14 Pro (6,1 Zoll) und das iPhone 14 Pro Max (6,7 Zoll). Die ersten beiden Basis-Modelle sind in den Farben “Starlight”, “Midnight”, “Blue”, “Purple” und “ProductRed” erhältlich, die Pro-Modelle in “Space Black”, “Silver”, “Gold” und “Deep Purple”. Alle Modelle sehen nicht nur edel aus, sondern sind wirklich tolle und leistungsstarke Smartphones – wie wir es von iPhones eben gewöhnt sind.

Aber was ist denn nun neu? Mit welchen neuen Features begeistert das neue iPhone 14?

Nachdem Eve, die 23-jährige Tochter von Steve Jobs, sich gleich bei Instagram darüber lustig machte, dass keine Unterschiede zum Vorgänger zu sehen seien, liegt die Befürchtung nahe, dass es kaum Neuerungen gibt. Doch wir können Euch beruhigen! Dem ist nicht (ganz) so, Eve hat sich tatsächlich nur ein kleines Späßchen erlaubt!

Eve Jobs Instagram Story: „Ich beim Upgrade vom iPhone 13 auf das iPhone 14 nach Apples Ankündigung heute“

Optisch unterscheiden sich die neusten iPhones zwar tatsächlich nicht viel von ihren Vorgängern und auch die Hardware verspricht nicht viel neues (gleiche Prozessoren bei den Basis-Modellen, gleiches Display), sie bringen aber dennoch jede Menge Neuigkeiten mit! Wir fassen zusammen.

iPhone 14 – das ist neu:

  • Bessere Batterielaufzeit (soll 2 bis 3 Tage halten)
  • Bessere Kamera , die deutlich bessere Fotos und Videos auch bei wenig Licht macht
  • “Action Mode” sorgt bei Videoaufnahmen dafür, dass Bewegungen weniger wackeln
  • TrueDepth Front­kamera mit Auto­fokus und einer größeren Blende
  • Ceramic Shield – robuster als jedes Smartphone-Glas
  • Autounfall-Erkennung

Und das iPhone 14 Pro (Max) kann noch mehr:

  • Apple A16 Bionic Chip
  • Display noch größer (+ 21%)
  • Always‑On Display
  • Dynamic Island statt der Notch: eine neuen Art, mit dem iPhone zu interagieren
  • Integriertes Dreikamerasystem mit neuem Quad-Pixel-Sensor (48 Megapixel) für die Hauptkamera

👉 Gerade für Leute, die gerne fotografieren und sich eine Profi-Kamera in ihrem iPhone wünschen, ist das neue iPhone 14 sicher ein Smartphone, das auf der eigenen Wunschliste landet.

Und was soll es kosten?

In Europa wird das neue Smartphone aus dem Hause Apple bei der Markteinführung teurer verkauft als letztes Jahr sein Vorgänger. In den USA bleibt der Preis für das einfache iPhone 13 bzw. 14 mit 128 GB Speicher bei 800 US-Dollar. In Deutschland wird das iPhone 14 ab 999 Euro und das iPhone 14 Plus ab 1.149 Euro zu haben sein. Die Pro-Variante gibt es ab 1.299 Euro und das iPhone 14 Pro Max ab 1.449 Euro.

Vorbestellt werden können die neuen iPhones bereits ab dem 9. September. Das iPhone 14, das iPhone 14 Pro und Pro Max sind am 16. September verfügbar. Das iPhone 14 Plus ist erst ab dem 7. Oktober erhältlich.

Lohnt sich der Umstieg?

Wer ein iPhone 12 oder iPhone 13 hat, der besitzt ein wirklich gutes Smartphone und macht mit dem iPhone 14 keinen so gewaltigen Sprung, dass der Umstieg wirklich ratsam wäre! Tatsächlich ist es empfehlenswert sich etwas Zeit zu lassen bevor der Kauf eines 14er Modells in Betracht gezogen wird. Schaut man sich die Marktpreisentwicklung der Vorgängermodelle an, sieht man, dass man bereits nach vier Monaten nach Einführung in der Regel schon über zehn Prozent eingespart werden kann.

6 Gametipps für Apple Arcade 2022

Apple Arcade ist ein Aboservice für Games, der immer beliebter wird. Er steht bereits seit dem 19. September 2019 zur Verfügung, gewinnt aber gerade jetzt immer mehr Fans. Mittlerweile gibt es bereits mehr als 200 Premium Spiele, die Abonnenten spielen können. Unter den Spielen sind sehr viele Award Gewinner und absolute Favoriten aus dem App Store, aber es werden auch immer wieder viele Neuerscheinungen geboten. Der große Vorteil ist, dass alle Spiele ohne Werbung sind, zudem gibt es keine In-App-Käufe. Die Auswahl an Spielen ist sehr groß, alle können sowohl auf Mac-Computern als auch auf dem iPhone oder iPad gespielt werden. Es gibt sogar einige Spiele, die auf Apple TV funktionieren. Auf die Abonnenten warten neben Denkspielen, Sportspielen, beliebten Klassikern und magischen Quests beispielsweise auch Endless Runner. Für nur 4,99 € pro Monat können alle Spiele unbegrenzt gespielt werden. Der erste Monat ist sogar kostenlos. Die große Auswahl macht es nicht gerade einfach, sich für eines oder mehrere Spiele zu entscheiden. Selbstverständlich spreche ich nicht die absoluten Spieleprofis an, die sich ihren Gaming PC zusammenstellen, und auch nicht die Konsolenfans. Aber dennoch habe ich hier einige Gametipps.

What the Golf
Auch wenn es sich so anhört, handelt es sich bei „What the Golf“ nicht um ein klassisches Golfspiel, sondern eher um eine Golfparodie. Das Konzept dieses Spiels basiert auf Menschen, die Golf hassen. „What the Golf“ ist eine der besten Spiele, die Apple Arcade zu bieten hat. In diesem Spiel sind einige kleine Minispiele enthalten, die vom eigentlichen Prinzip des Golfs abweichen. Es ist ein sehr verrücktes Spiel, das immer wieder überrascht.

Assemble with Care
Wer auf der Suche nach etwas Entspannung ist, wird „Assemble with Care“ lieben. Bei diesem Spiel werden Rätsel gelöst, indem wertvolle Gegenstände wieder zusammengesetzt werden. Das können Gegenstände wie beispielsweise eine Kamera sein.

Beyond Blue
Bei „Beyond Blue“ handelt es sich um ein Game, das in der nahen Zukunft spielt. Der Spieler bekommt die Möglichkeit, als Tiefseeforscherin Mira die Geheimnisse des Ozeans zu erkunden. Mit revolutionären Technologien erforscht das Team den Ozean. Es geht in diesem Spiel um die Erkundung einer bislang unberührten Welt, der Spieler ist in einer abenteuerlichen Expedition unterwegs.

Monster Hunter Stories
Das Spiel „Monster Hunter Stories“ ist ein Ableger vom Basisspiel Monster Hunter. Der Unterschied zwischen beiden besteht darin, dass bei „Monster Hunter Stories“ keine Monster getötet, sondern ausgebrütet und gezähmt werden, damit sie an der Seite des Gamers kämpfen. Ein klein wenig ähnelt dieses Spiel dem bekannten Pokémon.

Speed Demons
Bei „Speed Demons“ handelt es sich um einen Highway-Rennsimulator. Dieses Spiel ist perfekt geeignet für alle Freunde der Geschwindigkeit. Die Fahrzeuge rasen mit waghalsigen Geschwindigkeiten über den Highway, dazu bietet dieses Spiel auch sehr realitätsnahe Unfälle. Es gibt eine große Anzahl unterschiedlicher Fahrzeuge und acht verschiedene Spiel-Modi. Dieses Spiel lässt das Herz eines jeden Rennspiel-Fans höher schlagen.

Skate City
Dieses Spiel ist ein Muss für alle Skateboard-Fans. In „Skate City“ kann der Spieler seinen eigenen Skate-Stil entwickeln. Gefahren wird in den Straßen von Los Angeles, Barcelona und Oslo. Wer bislang noch nicht Skateboard fahren kann, wird es nach diesem Spiel bestimmt auch in der realen Welt ausprobieren wollen. Unterwegs kann der Spieler jede Menge Tricks und Kombos erlernen und seinen Stil perfektionieren.

Natürlich muss man auch ehrlich zugeben, dass auch weiterhin keine Konkurrenz zu den Spielekonsolen besteht. Aber Apple kommt definitiv näher.

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Eine gute Alternative zu Zoom und Microsoft Teams – Jitsi Meet

Noch vor etwas mehr als zwei Jahren nutzten nur wenige Menschen Videochat-Tools, wenn überhaupt kamen sie hauptsächlich im Business-Bereich zum Einsatz. Durch den Wechsel vom Büro ins Homeoffice, der situationsbedingt für viele Angestellte notwendig wurde, rückten die Videochat-Tools in den Fokus der Unternehmen. Ob mit den Kollegen in der Zentrale oder mit IT Firmen in der Nähe, die einem beim Einrichten des Homeofficedruckers helfen, ohne ein Meeting-System geht nichts mehr. Mit der Zeit wurden diese Tools auch verstärkt privat genutzt, um mit Freunden oder der Familie zu chatten. Heute haben sich Videochat-Tools fest in den Alltag von vielen Menschen integriert. Hauptsächlich werden Zoom, Skype und Microsoft Teams genutzt. Der Nachteil ist, dass für all diese Tools ein Account notwendig ist. Zudem gibt es auch noch Einschränkungen. Da stellt sich die Frage: Muss es wirklich so kompliziert sein? Wenn es nach der bisher noch wenige bekannten Web-App Jitsi Meet geht, ganz sicher nicht.

Was ist Jitsi Meet?

Jitsi Meet ist eine sehr schlanke Anwendung, die nicht installiert werden muss. Zudem gibt es nicht den Zwang, einen Account erstellen zu müssen. Somit auch perfekt für den Mac, das Ipad oder auch das iPhone. Ein einziger Klick ist ausreichend, um einen Videochat zu erstellen. Dabei müssen Nutzer nicht einmal auf wichtige Videochat-Funktionen verzichten. Das Tool gibt es zwar schon etwas länger, es wird jedoch durch fortwährende Updates immer besser. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören die virtuellen Hintergründe, die Nutzer bereits von Zoom und Teams her kennen und zu schätzen wissen.

So funktioniert der Videochat im Browser
Das Einrichten eines Videochats ist ganz einfach, auch wer gerade keine IT Firmen in der Nähe hat und sich so nicht eben einen Rat holen kann, ist in der Lage, dieses Tool zu nutzen. Um einen Videochat bei Jitsi Meet einzurichten, reicht es aus, einfach in der Web-App einen Konferenznamen einzugeben. Danach muss nur noch auf „Start meeting“ geklickt werden. Jeder, der diesen Konferenznamen kennt, kann dann an diesem Meeting teilnehmen. Problematisch ist dabei nur, dass wirklich jeder teilnehmen kann, der diesen Konferenznamen kennt. Um zu verhindern, dass Fremde Zugang zum Chat erhalten, kann aber auch ein Passwort festgelegt werden. Dann reicht es nicht mehr aus, nur den Namen zu kennen, um teilzunehmen, muss auch das Passwort eingegeben werden. Es ist auch möglich, für beitretende Personen eine Lobby zu aktivieren. Auch wenn Jitsi Meet kostenlos ist, bietet es dennoch viele Funktionen, die auch die bekannten Videochat-Tools bieten. Es ist möglich, den Bildschirm zu teilen, ebenso wie einige Desktop-Fenster. Eine wichtige Funktion ist auch die Aufzeichnung des Meetings. Zudem gibt es die Möglichkeit, in einem Chat-Fenster Textnachrichten auszutauschen. Wer viel unterwegs ist und keinen Laptop nutzen möchte, kann Jitsi Meet auch auf dem Smartphone nutzen, denn es gibt auch eine App.

Zusätzliche Features von Jitsi Meet
Sehr praktisch sind auch einige der zusätzlichen Features der Web-App. So ist es Moderatoren möglich, die Teilnehmer ganz einfach stumm zu schalten. Dadurch werden störende Hintergrundgeräusche vermieden. Diese Funktion ist besonders dann interessant, wenn mehrere Personen am Meeting teilnehmen. Dennoch gibt es für die Teilnehmer eine Möglichkeit, sich zu Wort zu melden, es muss lediglich ein virtuelles Handzeichen gegeben werden. Seit dem Update im März ist es nun auch möglich, virtuelle Hintergründe zu nutzen. Immer dann, wenn sich der eigene Hintergrund nicht für ein Meeting eignet, kann einfach einer der vier zur Verfügung gestellten Hintergründe genutzt werden. Wem diese Bilder nicht zusagen, der kann auch einfach eigene nutzen. Wichtig ist heute auch der Datenschutz. Jitsi Meet bietet eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung über WebRTC, die allerdings standardmäßig nur mit zwei Teilnehmern funktioniert. Es ist aber auch möglich, diese Verschlüsselung als experimentelles Feature zu aktivieren, wenn größere Meetings anstehen. Diese Aktivierung kann in den Sicherheitseinstellungen vorgenommen werden.

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Tim Cook heizt Gerüchteküche an: erscheint nun eine AR/VR-Brille von Apple?

Bild: Jessica Lewis / Unsplash

Seit Jahren hält sich das Gerücht, dass Apples „großes, neues Ding“ eine AR- bzw. VR-Brille sein wird. Schließlich ist im Bereich Augmented Reality und Virtual Reality ja auch schon einiges auf dem Markt geschehen. Längst tauchen die Menschen ein in virtuelle Welten, ob vor der Playstation oder mit der Oculus Quest oder HoloLens vor dem Computer bzw. Smartphone. Nur Apple lässt mal wieder auf sich warten. Ob – ähnlich wie beim Smartphone – es erst Apple schaffen wird mit einem AR- bzw. VR-Produkt den Markt zu revolutionieren?

Der Apple-Chef in Plauderlaune

Apple-Fans, Technik-Freaks und viele Nerds haben aufgehorcht. Denn tatsächlich hat Apple-Chef Tim Cook bei einem Interview eine Andeutung gemacht, die niemand so erwartet hätte. In einem Video-Interview mit China Daily USA wurde er gefragt, was seiner Ansicht nach die Schlüsselfaktoren für einen Erfolg der Augmented-Reality-Technologie (AR) im Massenmarkt seien. Zunächst erwähnte er, wie unglaublich begeistert er von Augmented Reality ist. Um dann darauf hinzuweisen, dass bei dieser Technologie (wie auch bei anderen), unbedingt der Mensch im Mittelpunkt stehen sollte. Was am Ende seiner Antwort kam, überraschte dann. Obwohl Apple sonst immer höchst verschwiegen ist, was neue Produkte anbetrifft, sagte Cook:

„Stay tuned and you’ll see what we have to offer!“

Zu deutsch: „Wartet ab und ihr werdet sehen, was wir noch zu bieten haben!“. Das war eine ungewöhnlich konkrete Andeutung und lässt stark vermuten, dass es schon bald ein neues Apple-Produkt im Bereich AR/VR geben wird.

Was ist mit Microsoft Mixed Reality?

Microsoft hat längst die Karte „Augmented bzw. Virtual Reality“ gespielt. Mit „Windows Mixed Reality“ (zuvor Windows Holographic) entwickelte Microsoft eine Plattform für VR- und AR-Anwendungen und brachte auch eine passende Brille dazu auf dem Markt, die HoloLens. „Windows Mixed Reality“ wurde im Jahr 2017 zum festen Bestandteil von Windows 10 und auch auf Windows 11 läuft es natürlich. Allerdings muss auch der PC selbst kompatibel für Windows Mixed Reality sein.

Doch nach den Jahren stellt sich die Frage: wie erfolgreich ist Microsoft in dieser Sparte? Erst kürzlich wurden Gerüchte laut, dass es keine Hololens 3 geben wird, da der Anteil am Gesamtumsatz des Unternehmens der Hololens zu klein sei. Der große Erfolg lässt also wohl noch auf sich warten.

Wann ist es so weit?

Es bleibt spannend wann Apple seine Lösung im Bereich AR/VR vorstellen wird. Vielleicht sogar schon diesen Herbst? Nach dieser unglaublichen Ankündigung Cooks können wir aber sicher davon ausgehen, dass der Release spätestens 2023 erfolgen wird.

iPhone Kurzbefehle erstellen – Erleichterung im Alltag

Seit einiger Zeit gibt es bei Apple die Möglichkeit Kurzbefehle einzurichten und somit per Siri-Befehl oder per Fingertipp sehr schnell eine Aktion auszuführen. Das erspart viel Zeit und ist super praktisch! So könnt ihr euch per Siri-Sprachbefehl oder mit einem einfachen Fingertipp mit einem Bluetooth-Lautsprecher verbinden, Euren Standort mit jemanden teilen oder beispielsweise per Sprachbefehl ein Foto machen.

Allerdings klappt diese Alltagserleichterung nur, wenn man sich mit dem Thema ein wenig auseinandersetzt und sich individuelle Kurzbefehle absichert. Dazu wird die App „Kurzbefehle“ genutzt, die auf allen iPhones standardmäßig vorinstalliert ist.

Kurzbefehle einrichten

Du möchtest Kurzbefehle nutzen, hast aber noch keine Idee, was dir im Alltag weiterhelfen könnte. Wir haben dir drei praktische Beispiele:

Kurzbefehl: mit einem Bluetooth-Gerät verbinden

Wer Apple HomePods nutzt, der kann diese problemlos mit der Siri-Sprachsteuerung bedienen. Ein „Siri, spiele Musik“ reicht und schon ertönt Musik aus den kleinen Lautsprechern. So ein HomePod mini ist zwar schon ab 89 Euro zu bekommen, wer aber gerne in jedem Zimmer einen Bluetooth-Lautsprecher haben möchte, der sucht vielleicht auch nach günstigeren Alternativen. Das Problem: ist der günstige Bluetooth-Lautsprecher nicht Apple-Home-fähig, kann er nicht so leicht angesteuert werden. Stattdessen muss man ihn dann immer umständlich über das iPhone oder das iPad in den Bluetooth-Einstellungen auswählen. Doch das geht mit der Kurzbefehle-App zum Glück einfacher!

WICHTIG: bevor du den Kurzbefehl einrichtest, musst du dich zunächst einmal mit dem Bluetooth-Gerät verbinden.

Und so geht es:

  • Kurzbefehle-App
  • Meine Kurzbefehle
  • Plus rechts oben
  • Kurzbefehlnamen eingeben (z.B. Mit Lautsprecher Küche verbinden)
  • Aktion hinzufügen
  • Wiedergabeziel ändern
  • “iPhone festlegen“ anklicken und Dein Bluetooth-Gerät auswählen

Kurzbefehl: Foto schießen per Sprachbefehl

Du möchtest ein Foto von dir selbst machen und möchtest nicht lange die Selbstauslöserfunktion an deinem iPhone einrichten? Stattdessen würdest du die Kamera lieber per Sprachbefehl auslösen? Dann lege dazu einen Kurzbefehl an!

So geht es:

  • Kurzbefehle-App
  • Meine Kurzbefehle
  • Plus rechts oben
  • Kurzbefehlnamen eingeben (z.B. Foto machen)
  • Aktion hinzufügen
  • Foto aufnehmen
  • „Rückseite“ anklicken und auswählen mit welcher Kamera das Foto gemacht werden soll
  • In Fotoalbum sichern

Kurzbefehl: Standort teilen

Du bist gerade unterwegs und möchtest einer Person schnell deinen aktuellen Standort schicken? Du hast keine Lust eine Message zu schreiben und deinen Standort über iMessage zu senden? Richte dir einen Kurzbefehl dafür ein und bitte Siri in Zukunft nur noch mit den Worten „Standort teilen“ diese Arbeit für dich zu übernehmen.

Und so geht’s:

  • Kurzbefehle-App
  • Meine Kurzbefehle
  • Plus rechts oben
  • Kurzbefehlnamen eingeben (z.B.Standort teilen)
  • Aktion hinzufügen
  • Aktuellen Ort abrufen
  • Karten-URL abrufen (Aus „aktueller Standort“)
  • Nachricht senden (Karten-URL an Empfänger senden)

Tipp: Alternativ kannst du auch angeben, dass die Nachricht mit WhatsApp versendet werden soll. Dazu den letzten Punkt „Nachricht mit WhatsApp senden“ auswählen.

Natürlich gibt es unendlich viele Kurbefehle, die man einrichten kann und die für dich interessant sein könnten. So kannst du zum Beispiel einen WLAN QR-Code erstellen lassen damit sich Freunde mit deinem WLAN verbinden können ohne dass du ihnen dein langes Passwort diktieren musst. Du kannst dir auch die Fahrzeiten der Busse oder Bahnen anzeigen lassen, die du häufig benutzt. Oder einen Kurzbefehl erstellen, der bestimmte Aktionen ausführt sobald du in dein Auto steigst (Wetterinfos und Streckeninfos ansagen, Podcast starten oder einem Familienmitglied eine Nachricht schicken, dass du jetzt losfährst zum Beispiel). Schau doch einfach mal in die App Kurzbefehle rein und lass dich inspirieren.

Kurzbefehle starten

Sind die Kurzbefehle eingerichtet, kannst du diese schnell starten. Entweder machst du das mit einem Sprachbefehl, indem du „Hey Siri“ sagst und dann den Namen des Kurzbefehls nennst. Oder du startest den Kurzbefehl über die Kurzbefehl-App. Letzteres geht noch schneller, wenn du dir den Kurzbefehl direkt auf den Homescreen legst. Und das funktioniert so: Kurzbefehle App öffnen – auf der jeweiligen Kachel auf die drei Punkte oben rechts tippen – auf den blauen Schieberegler rechts oben tippen – auf „Zum Home-Bildschirm“ tippen – Rechts oben auf „Hinzufügen“ tippen.

Kurzbefehle und Home

Wer sich Apple Home eingerichtet hat und auch Lampen, Klingeln, Fenster, Steckdosen und andere Dinge mit seinem iPhone und Siri in seinem Zuhause steuern kann, dem stehen natürlich noch ganz andere Möglichkeiten offen. So könnt ihr zum Beispiel mit einem Gute-Nacht-Kurzbefehl automatisch die Türen und Fenster schließen, Lichter ausmachen und Euer iPhone in den Schlafmodus schicken. Hier wird die Möglichkeit Kurzbefehle einzurichten dann besonders interessant!

MacOS Big Sur oder Monterey auf einen alten Mac installieren

Leider hat auch Apple die Angewohnheit ältere Macs nach immer kürzerer Zeit nicht mehr für das neueste MacOS zu qualifizieren. Sprich, Apple läßt das nicht zu, obwohl noch viele Modelle trotzdem kompatibel sein würden, sogar bis zurück ins Jahr 2009. natürlich macht das Apple hauptsächlich um Geld zu verdienen. Der Mac soll ja nicht 10 Jahre seinen Dienst erledigen, dann bringt er dem Unternehmen mit dem angebissenen Apfel keinen Gewinn.

Update auf Big Sur oder Monterey via DoItYoursef oder beim lokalen Service

Es gibt mit dem „OpenCore Legacy Patcher“ eine hervorragende Möglichkeit die Macs weiterhin aktuell zu halten. Wichtig ist allerdings die Ausstattung des Macs. Mit einer alten, physikalischen Festplatte kann man das Projekt gleich vergessen. Selbst mit älteren System laufen diese ausgedienten, alten Festplatten ziemlich zäh um nicht zu sagen unbrauchbar. Es daher ein Umbau auf eine digitale Festplatte notwendig. Idealerweise sollte der Mac auch mindestens 8GB RAM haben. Eine SSD im SATA Format oder bei Laptops SSDs im NVram Format bekommt Ihr beim lokalen Händler oder auch im Internet, zum Beispiel via Google Shopping. Den Einbau könnt ihr selber erledigen. Traut Ihr Euch nicht selber, dann den Mac einfach zum lokalen Mac-Service bringen. Die meisten Mac-Service Händler werden Euch abraten von einer Installation eines neuen MacOS auf einen alten Mac, weil sie natürlich auch Geld verdienen möchten. Also hier nicht wundern. Ein System installieren zu lassen wäre nicht notwendig, ausser es kostet nichts extra.

Mut zum Update

Ist Euer Mac nun technisch auf Stand, geht es zur Softwareinstallation. Als zusätzliches Tool benötigt Ihr einen 16GB USB Stick oder auch eine externe USB-Festplatte. Beides natürlich leer. Darauf wird ein Installations-Laufwerk, mit welchem Ihr später dann booten werdet und Big Sur oder Monterey installieren könnt. Von der Erstellung des Installationslaufwerks und der gesamten Installion gibt es detaillierte Videos von einem tollen Mac-Guru namens MrMacintosh. Die Videos sind allerdings auf englisch aber gut auch mit Bildern erklärt, sodass es auch mit geringem Englisch klappen wird. Nur Mut, es lohnt sich. Der Mac kann nicht kaputt gehen. Technisch kurz erklärt was der „OpenCore Legacy Patcher“ macht. Die neuen Systeme Big Sur und Monterey benötigen eine spezielle Partition auf der Festplatte, eine sogenannte „EFI-Bootpartition“. Da aber die alten Macs darüber nicht verfügen, wird dies Softwaretechnisch hergestellt. Es wird dann von der neuen Bootpartition gestartet, die dann auf die eingebaute SSD verweist und dann den Mac erkennt und ganz normal arbeitet. Es werden auch alle Systemupdates von Apple unterstützt. Wer sich aber nicht sicher ist, kann vor einem Update immer mal wieder bei MrMacintosh vorbeischauen, ob er das neueste Update auch empfiehlt.

Also Apple, Eure Macs halten länger als sie sollen, was wir gut finden. Auch die Geschwindigkeit ist sehr gut. Manchmal hat man den Eindruck, das ein älterer Mac mit neuer Platte schneller ist als ein neuer Mac.

Anonym im Internet surfen

Immer mehr User machen sich Gedanken darüber, wie sie anonym im Netz surfen können. Viele möchten weniger Spuren im Netz hinterlassen und auch deutlich weniger von sich preisgeben. Doch mit regelmäßig Cookies löschen und einem falschen Namen bei Facebook ist es leider nicht getan. Tatsächlich hinterlassen Internetnutzer viel mehr Spuren als sie denken. Denn bei einem normalen Webseitenbesuch hinterlassen wir nicht nur unsere IP-Adresse und damit auch einen ungefähren Standort, wir hinterlassen auch Informationen darüber, welchen Browser wir benutzen, welche Sprache unser System hat, welche Schriftarten wir installiert haben oder wie groß unser Bildschirm ist. Du denkst das seien unwichtige Informationen? Leider nein! Denn mit diesen Daten kann man relativ einfach Deinen Computer identifizieren und nachvollziehen, wo Du Dich häufig aufhältst und welche Webseiten und Themen Dich interessieren. Das kann in einem autoritären System sogar richtig gefährlich sein, weil Systemkritiker so leicht aufgespürt werden können. Und auch wenn wir uns in unserem Land sicher fühlen und glauben, dass wir nicht zu verbergen und somit nichts zu befürchten haben: es ist wohl niemandem Recht, dass private Informationen wie sexuelle Vorlieben, Affairen, Krankheitsgeschichten oder andere persönliche Geschichten öffentlich werden. Und so mancher möchte sicherlich auch nicht mit solchen privaten Geheimnissen erpressbar sein. Man denke nur an Personen der Öffentlichkeit, Politiker oder Unternehmer.

Wie kann ich im Internet anonym bleiben?

Viele glauben mit Anonymizer Add-ons oder VPN-Diensten die Lösung gefunden zu haben. Tatsächlich sind diese Tools zum anonymen Surfen aber nicht zu empfehlen. Die Add-ons blocken in der Regel nur Cookies, verschleiern aber nicht die IP-Adresse beim Surfen. Und VPNs verschleiern zwar Deine IP-Adresse und somit auch Deinen Standort, aber der VPN-Dienst selbst weiß wer Du bist. Da musst Du dem VPN-Anbieter also vertrauen, dass er Deine Daten nicht weitergibt oder anderen Unfug damit anstellt.

Die beste Lösung derzeit: Tor

Der Tor-Browser ist derzeit wohl die beste Lösung, um anonym zu surfen. Hier laufen Internetanfragen gleich über mehrere Computer im Tor-Netzwerk und jeder dieser Computer erhält nur einen Teil Deiner Anfrage. So ist es sehr schwer und aufwändig Deine Identität zu entschlüsseln. Besonders sicher ist es, Tor zusammen mit einem VPN zu nutzen. Aber Tor hat leider auch Nachteile! Zum einen bremst er die Geschwindigkeit. Das liegt an der Verschlüsselung und dem Umweg über mehrere Computer im Netzwerk. Wer mit Tor versucht ein Video zu streamen wird die reduzierte Geschwindigkeit deutlich spüren. Auch sperren einige Webseite Zugriffe vom Tor-Netzwerk, wie beispielsweise viele Bankseiten oder beliebte Seiten wie AirBNB, Pinterest oder Groupon. Zuletzt muss noch erwähnt werden, dass es nicht reicht, den Tor-Browser einfach nur zu installieren und dann anonym und sicher surfen zu können. Da sollten ein paar Einstellungen mehr gemacht werden: Deaktiviere JavaScript. Öffnt keine Seite, die kein HTTPS verwenden. Nutze möglichst keine Plug-ins im Tor-Browser. Und Du solltest auch keine PDF-, Word- oder andere Dokumente von Webseiten herunterladen. Und eines sollte selbstverständlich sein: wer anonym surfen möchte, sollte keinesfalls bei seinem Facebook, Twitter oder Google-Account eingeloggt sein!

Surfen auf der Arbeit

Worüber viele Internetnutzer auch nicht nachdenken: die private Internetnutzung am Arbeitsplatz ist verboten, sofern sie nicht ausdrücklich erlaubt wurde. Und das gilt nicht nur während der Arbeitszeit, sondern auch in den Pausen! Zudem solltest Du Dich nicht darauf verlassen, dass niemand sehen kann, was Du Dir im Internet am Firmenrechner anschaust. Wenn privates Surfen im Arbeitsvertrag verboten ist, darf der Arbeitgeber bei Verdacht auf Regelverstoß den Browserverlauf sogar auswerten und sieht dann genau, was Du Dir im Netz angesehen hast. Viele Unternehmen haben eine IT-Abteilung oder externe ITler, die mit verschiednen Tools wie beispielsweise einem Network Monitor genau überprüfen, was im Firmennetzwerk passiert. Wer beim privaten Surfen im Geschäft ungewöhnlich viel Traffic verbraucht oder unternehmensfremde Software benutzt, wird von der IT-Abteilung schnell entdeckt. Hier ist anonymes Surfen so gut wie unmöglich!

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iPhone 13 Face ID Problem nach Displaytausch

Display-Tausch beim iPhone 13

Ich bin ein absoluter Smartphone-Fan. Ich habe mein iPhone überall dabei und nutze es ständig. Da ich sehr häufig unterwegs bin, muss das Teil auch so einiges aushalten. Es ist in den letzten Jahren häufig vorgekommen, dass mir mein Handy heruntergefallen ist und dabei das Display Schaden genommen hat. Früher, bei den Modellen vier, fünf und sechs habe ich die Displays noch selber getauscht. Wurde aber immer komplizierter, je höher die Modellversion. Das bedeutet, dass ich in den letzten Jahren eigentlich Dauergast bei meinem Reparaturservice meines Vertrauens gewesen bin. Wenn ich durch die Tür komme, wird nur noch nach dem Modell gefragt und das passende Display wird gesucht. Bislang hat das auch alles super funktioniert.

Ceramic Shield ab iPhone 12

Ab dem iPhone 12 wurde es besser, denn seitdem werden die iPhones mit dem Ceramic Shield ausgestattet. Das ist eine Glasart, die Apple seit dem iPhone 12 für seine Geräte nutzt. Es soll laut Hersteller härter sein als jedes Smartphone-Glas. Gegenüber den früheren iPhone-Modellen bietet es den vierfachen Fallschutz. Ceramic Shield besteht aus nanokeramischen Kristallen, diese sind härter als die meisten Metalle. Daher gilt Ceramic Shield als bruchsicher. Allerdings gibt es natürlich immer Ausnahmen. Ich gehöre zu diesen Ausnahmen, ich schaffe es sogar, auch ein Ceramic Shield Display zu zerstören. Bei meinem iPhone 12 war das nicht der Fall, aber jetzt beim iPhone 13.
Die Story, wie es dazu kam, ist eigentlich recht kurz. Ich habe mir einen E-Scooter mit Straßenzulassung zugelegt. Das Ding ist wirklich sehr schnell und ich komme gut damit vorwärts. Allerdings habe ich nicht daran gedacht, während der Fahrt mein Handy gut wegzupacken. Ich hatte es lässig in der Jackentasche, natürlich ohne Reißverschluss. Unterwegs musste ich einmal stark abbremsen, um jemandem auszuweichen. Da hörte ich auch schon das mir gut bekannte Geräusch, mein iPhone 13 war aus der Tasche gefallen und auf dem Asphalt gelandet. Und wie soll es anders sein, es ist wohl so unglücklich gelandet, dass das Display einen großen Riss hatte. Was blieb mir anders übrig, als wieder meinen Reparaturservice aufzusuchen. Dort teilte man mir mit, dass ich Glück hätte. Wäre das eher passiert, hätte man zwar das Display austauschen können, allerdings hätte Face ID nicht mehr funktioniert. Das wäre fatal gewesen, weil ich das ständig nutze.

Probleme mit Face ID nach Display-Tausch

Es ist so, dass bis vor Kurzem nach einem Display-Wechsel beim iPhone 13 Face ID einfach blockiert wurde. Das galt dann, wenn der Display-Wechsel nicht durch die offiziellen Reparaturkanäle des Herstellers durchgeführt wurde. Grund dafür war, dass die Software Face ID lediglich Apple und den offiziellen Reparaturpartnern zur Verfügung steht. Zum Glück gab es eine Aktualisierung auf iOS 15.2 und nun ist es auch nach einem Display-Tausch wieder möglich, das Gerät mit Face ID zu entsperren. Das bedeutet, ich kann mit meinem neuen Display zwar wieder Face ID nutzen, bekomme aber einen Hinweis angezeigt, dass es nicht möglich war zu ermitteln, ob ein original Apple-Display genutzt wird.

Und es gibt noch eine weitere Einschränkung, die ich nun hinnehmen muss, denn die automatische Anpassung der Beleuchtung des Displays an das Umgebungslicht funktioniert jetzt auch nicht mehr. Ich muss sagen, diese Softwareblockaden sind wirklich ärgerlich. Vor allen Dingen für Nutzer wie mich, die des Öfteren einmal eine Reparatur haben. Es soll wohl auch Probleme mit dem Wechsel des Akkus geben, in dem Fall ist es nicht mehr möglich, Statistiken zur Akkugesundheit abzurufen.

Das passt irgendwie nicht zu dem Selbstreparaturprogramm, das Apple gerade erst angekündigt hat. In Zukunft sollen Anleitungen bereitgestellt werden und dazu soll es einen Onlineshop geben, in dem Werkzeug und Ersatzteile gekauft werden können. Für mich kommt das nicht infrage, denn ich habe zwei linke Hände und schaffe es sicher nicht, das Gerät selbst zu reparieren. Softwareblockaden sollte es aber spätestens dann nicht mehr geben, ansonsten wird sicher niemand den Shop nutzen. Ich habe daraus gelernt, dass ich jetzt besser auf mein iPhone aufpasse, zudem habe ich mir jetzt auch für meine Abenteuer im Großstadt-Dschungel eine stabile Hülle zugelegt. So muss ich hoffentlich nicht so schnell wieder bei meinem Reparaturservice erscheinen.

Bild von Pexels auf Pixabay

Bitcoin kaufen mit dem iPhone

Erst Corona, jetzt die Ukraine-Krise. Die Wirtschaft ist angeschlagen und Experten rechnen mit wachsender Inflation. Sicherlich einer der Gründe warum viele sich plötzlich mit Kryptowährungen und dem Kauf von Gold beschäftigen. Doch beides hat seine Tücken. Kryptowährungen beruhen auf einer komplexen Blockchain-Technik und unterliegen starken Kursschwankungen. Zudem hört man immer wieder, dass Bitcoin-Wallets von Hackern angegriffen werden. Und auch die Idee in Gold zu investieren, sollte sich jeder gründlich überlegen. Denn Gold ist keinesfalls eine sichere Geldanlage. Trotzdem werfen wir mal einen Blick auf die beiden Themen.

Bitcoins mit dem iPhone kaufen

Zunächst einmal: wer Bitcoins kaufen und besitzen möchte, der braucht als erstes eine Wallet, eine elektronische Brieftasche. Die ist vergleichbar mit einem Girokonto, denn mit der Wallet können Bitcoins empfangen oder auch verschickt werden. Statt einer Kontonummer hat man eine Empfangsadresse. Sehr wichtig ist es, die eigene Wallet mit einem starken Passwort, einer sogenannten Passphrase, zu sichern und dieses auch nicht zu vergessen. Im App Store stehen mehrere Wallets zur Auswahl. Darunter zum Beispiel die BRD-App oder die Edge-App.

Kaufen und Verkaufen kann man dann auf Bitcoin-Marktplätzen (wie beispielsweise bitcoin.de). Hier richtet sich der Preis nach Angebot und Nachfrage. Oder man handelt bei Bitcoin-Börsen (wie zum Beispiel Bitstamp) und schaut was dort aktuell geboten wird. Wer die Bitcoins nicht wirklich besitzen muss und dem es stattdessen mehr um die Wert­entwick­lung von Bitcoin geht, der kann auch bei Online-Brokern aktiv werden. Broker wie Justtrade oder Trade Republic haben einige Kryptowährungen – darunter auch Bitcoin – in ihre Produktpalette aufgenommen. Hier lassen sich keine Bitcoins auszahlen, aber dennoch einfach und günstig handeln. Weitere Möglichkeiten sind Bitcoin ETPs (eine Art Wertpapiere) oder Bitcoin-Derivate (Optionsscheine).

Dennoch sollte man nicht vergessen: der Kurs unterliegt sehr starken Schwankungen und ist deshalb riskant. Anfänger sollten deshalb zunächst nicht mehr Bitcoins kaufen, als sie auch verlieren könnten!

Jetzt in Gold investieren?

Wie zu Beginn schon gesagt: Gold ist keine sichere Geldanlage. Aus Sorge vor der steigenden Inflation kaufen Anleger gerade aber trotzdem so viel Gold wie lange nicht mehr. Ob das wirklich klug ist sei dahingestellt, denn der Goldpreis schwankt stets extrem. Viele kaufen gerade Goldbarren und Münzen. Doch Vorsicht! Es gibt viele Fälscher und für einen Laien ist es fast unmöglich Falschgold zu erkennen. Natürlich ist es auch möglich in ETCs und ETFs statt physisches Gold zu investieren. Aber auch das ist mit verschiedenen Risiken behaftet.

Noch ein kurzer Tipp zum Schluss: da der Goldpreis gerade vergleichsweise hoch ist, kann es sich lohnen Gold zu verkaufen. Ob Omas alter Schmuck oder die Trauringe aus Gold der ersten inzwischen geschiedenen Ehe – vielleicht bereitet das ein oder andere Fundstück eine willkommene Finanzspritze.