iPhone Kurzbefehle erstellen – Erleichterung im Alltag

Seit einiger Zeit gibt es bei Apple die Möglichkeit Kurzbefehle einzurichten und somit per Siri-Befehl oder per Fingertipp sehr schnell eine Aktion auszuführen. Das erspart viel Zeit und ist super praktisch! So könnt ihr euch per Siri-Sprachbefehl oder mit einem einfachen Fingertipp mit einem Bluetooth-Lautsprecher verbinden, Euren Standort mit jemanden teilen oder beispielsweise per Sprachbefehl ein Foto machen.

Allerdings klappt diese Alltagserleichterung nur, wenn man sich mit dem Thema ein wenig auseinandersetzt und sich individuelle Kurzbefehle absichert. Dazu wird die App „Kurzbefehle“ genutzt, die auf allen iPhones standardmäßig vorinstalliert ist.

Kurzbefehle einrichten

Du möchtest Kurzbefehle nutzen, hast aber noch keine Idee, was dir im Alltag weiterhelfen könnte. Wir haben dir drei praktische Beispiele:

Kurzbefehl: mit einem Bluetooth-Gerät verbinden

Wer Apple HomePods nutzt, der kann diese problemlos mit der Siri-Sprachsteuerung bedienen. Ein „Siri, spiele Musik“ reicht und schon ertönt Musik aus den kleinen Lautsprechern. So ein HomePod mini ist zwar schon ab 89 Euro zu bekommen, wer aber gerne in jedem Zimmer einen Bluetooth-Lautsprecher haben möchte, der sucht vielleicht auch nach günstigeren Alternativen. Das Problem: ist der günstige Bluetooth-Lautsprecher nicht Apple-Home-fähig, kann er nicht so leicht angesteuert werden. Stattdessen muss man ihn dann immer umständlich über das iPhone oder das iPad in den Bluetooth-Einstellungen auswählen. Doch das geht mit der Kurzbefehle-App zum Glück einfacher!

WICHTIG: bevor du den Kurzbefehl einrichtest, musst du dich zunächst einmal mit dem Bluetooth-Gerät verbinden.

Und so geht es:

  • Kurzbefehle-App
  • Meine Kurzbefehle
  • Plus rechts oben
  • Kurzbefehlnamen eingeben (z.B. Mit Lautsprecher Küche verbinden)
  • Aktion hinzufügen
  • Wiedergabeziel ändern
  • “iPhone festlegen“ anklicken und Dein Bluetooth-Gerät auswählen

Kurzbefehl: Foto schießen per Sprachbefehl

Du möchtest ein Foto von dir selbst machen und möchtest nicht lange die Selbstauslöserfunktion an deinem iPhone einrichten? Stattdessen würdest du die Kamera lieber per Sprachbefehl auslösen? Dann lege dazu einen Kurzbefehl an!

So geht es:

  • Kurzbefehle-App
  • Meine Kurzbefehle
  • Plus rechts oben
  • Kurzbefehlnamen eingeben (z.B. Foto machen)
  • Aktion hinzufügen
  • Foto aufnehmen
  • „Rückseite“ anklicken und auswählen mit welcher Kamera das Foto gemacht werden soll
  • In Fotoalbum sichern

Kurzbefehl: Standort teilen

Du bist gerade unterwegs und möchtest einer Person schnell deinen aktuellen Standort schicken? Du hast keine Lust eine Message zu schreiben und deinen Standort über iMessage zu senden? Richte dir einen Kurzbefehl dafür ein und bitte Siri in Zukunft nur noch mit den Worten „Standort teilen“ diese Arbeit für dich zu übernehmen.

Und so geht’s:

  • Kurzbefehle-App
  • Meine Kurzbefehle
  • Plus rechts oben
  • Kurzbefehlnamen eingeben (z.B.Standort teilen)
  • Aktion hinzufügen
  • Aktuellen Ort abrufen
  • Karten-URL abrufen (Aus „aktueller Standort“)
  • Nachricht senden (Karten-URL an Empfänger senden)

Tipp: Alternativ kannst du auch angeben, dass die Nachricht mit WhatsApp versendet werden soll. Dazu den letzten Punkt „Nachricht mit WhatsApp senden“ auswählen.

Natürlich gibt es unendlich viele Kurbefehle, die man einrichten kann und die für dich interessant sein könnten. So kannst du zum Beispiel einen WLAN QR-Code erstellen lassen damit sich Freunde mit deinem WLAN verbinden können ohne dass du ihnen dein langes Passwort diktieren musst. Du kannst dir auch die Fahrzeiten der Busse oder Bahnen anzeigen lassen, die du häufig benutzt. Oder einen Kurzbefehl erstellen, der bestimmte Aktionen ausführt sobald du in dein Auto steigst (Wetterinfos und Streckeninfos ansagen, Podcast starten oder einem Familienmitglied eine Nachricht schicken, dass du jetzt losfährst zum Beispiel). Schau doch einfach mal in die App Kurzbefehle rein und lass dich inspirieren.

Kurzbefehle starten

Sind die Kurzbefehle eingerichtet, kannst du diese schnell starten. Entweder machst du das mit einem Sprachbefehl, indem du „Hey Siri“ sagst und dann den Namen des Kurzbefehls nennst. Oder du startest den Kurzbefehl über die Kurzbefehl-App. Letzteres geht noch schneller, wenn du dir den Kurzbefehl direkt auf den Homescreen legst. Und das funktioniert so: Kurzbefehle App öffnen – auf der jeweiligen Kachel auf die drei Punkte oben rechts tippen – auf den blauen Schieberegler rechts oben tippen – auf „Zum Home-Bildschirm“ tippen – Rechts oben auf „Hinzufügen“ tippen.

Kurzbefehle und Home

Wer sich Apple Home eingerichtet hat und auch Lampen, Klingeln, Fenster, Steckdosen und andere Dinge mit seinem iPhone und Siri in seinem Zuhause steuern kann, dem stehen natürlich noch ganz andere Möglichkeiten offen. So könnt ihr zum Beispiel mit einem Gute-Nacht-Kurzbefehl automatisch die Türen und Fenster schließen, Lichter ausmachen und Euer iPhone in den Schlafmodus schicken. Hier wird die Möglichkeit Kurzbefehle einzurichten dann besonders interessant!

MacOS Big Sur oder Monterey auf einen alten Mac installieren

Leider hat auch Apple die Angewohnheit ältere Macs nach immer kürzerer Zeit nicht mehr für das neueste MacOS zu qualifizieren. Sprich, Apple läßt das nicht zu, obwohl noch viele Modelle trotzdem kompatibel sein würden, sogar bis zurück ins Jahr 2009. natürlich macht das Apple hauptsächlich um Geld zu verdienen. Der Mac soll ja nicht 10 Jahre seinen Dienst erledigen, dann bringt er dem Unternehmen mit dem angebissenen Apfel keinen Gewinn.

Update auf Big Sur oder Monterey via DoItYoursef oder beim lokalen Service

Es gibt mit dem „OpenCore Legacy Patcher“ eine hervorragende Möglichkeit die Macs weiterhin aktuell zu halten. Wichtig ist allerdings die Ausstattung des Macs. Mit einer alten, physikalischen Festplatte kann man das Projekt gleich vergessen. Selbst mit älteren System laufen diese ausgedienten, alten Festplatten ziemlich zäh um nicht zu sagen unbrauchbar. Es daher ein Umbau auf eine digitale Festplatte notwendig. Idealerweise sollte der Mac auch mindestens 8GB RAM haben. Eine SSD im SATA Format oder bei Laptops SSDs im NVram Format bekommt Ihr beim lokalen Händler oder auch im Internet, zum Beispiel via Google Shopping. Den Einbau könnt ihr selber erledigen. Traut Ihr Euch nicht selber, dann den Mac einfach zum lokalen Mac-Service bringen. Die meisten Mac-Service Händler werden Euch abraten von einer Installation eines neuen MacOS auf einen alten Mac, weil sie natürlich auch Geld verdienen möchten. Also hier nicht wundern. Ein System installieren zu lassen wäre nicht notwendig, ausser es kostet nichts extra.

Mut zum Update

Ist Euer Mac nun technisch auf Stand, geht es zur Softwareinstallation. Als zusätzliches Tool benötigt Ihr einen 16GB USB Stick oder auch eine externe USB-Festplatte. Beides natürlich leer. Darauf wird ein Installations-Laufwerk, mit welchem Ihr später dann booten werdet und Big Sur oder Monterey installieren könnt. Von der Erstellung des Installationslaufwerks und der gesamten Installion gibt es detaillierte Videos von einem tollen Mac-Guru namens MrMacintosh. Die Videos sind allerdings auf englisch aber gut auch mit Bildern erklärt, sodass es auch mit geringem Englisch klappen wird. Nur Mut, es lohnt sich. Der Mac kann nicht kaputt gehen. Technisch kurz erklärt was der „OpenCore Legacy Patcher“ macht. Die neuen Systeme Big Sur und Monterey benötigen eine spezielle Partition auf der Festplatte, eine sogenannte „EFI-Bootpartition“. Da aber die alten Macs darüber nicht verfügen, wird dies Softwaretechnisch hergestellt. Es wird dann von der neuen Bootpartition gestartet, die dann auf die eingebaute SSD verweist und dann den Mac erkennt und ganz normal arbeitet. Es werden auch alle Systemupdates von Apple unterstützt. Wer sich aber nicht sicher ist, kann vor einem Update immer mal wieder bei MrMacintosh vorbeischauen, ob er das neueste Update auch empfiehlt.

Also Apple, Eure Macs halten länger als sie sollen, was wir gut finden. Auch die Geschwindigkeit ist sehr gut. Manchmal hat man den Eindruck, das ein älterer Mac mit neuer Platte schneller ist als ein neuer Mac.

Anonym im Internet surfen

Immer mehr User machen sich Gedanken darüber, wie sie anonym im Netz surfen können. Viele möchten weniger Spuren im Netz hinterlassen und auch deutlich weniger von sich preisgeben. Doch mit regelmäßig Cookies löschen und einem falschen Namen bei Facebook ist es leider nicht getan. Tatsächlich hinterlassen Internetnutzer viel mehr Spuren als sie denken. Denn bei einem normalen Webseitenbesuch hinterlassen wir nicht nur unsere IP-Adresse und damit auch einen ungefähren Standort, wir hinterlassen auch Informationen darüber, welchen Browser wir benutzen, welche Sprache unser System hat, welche Schriftarten wir installiert haben oder wie groß unser Bildschirm ist. Du denkst das seien unwichtige Informationen? Leider nein! Denn mit diesen Daten kann man relativ einfach Deinen Computer identifizieren und nachvollziehen, wo Du Dich häufig aufhältst und welche Webseiten und Themen Dich interessieren. Das kann in einem autoritären System sogar richtig gefährlich sein, weil Systemkritiker so leicht aufgespürt werden können. Und auch wenn wir uns in unserem Land sicher fühlen und glauben, dass wir nicht zu verbergen und somit nichts zu befürchten haben: es ist wohl niemandem Recht, dass private Informationen wie sexuelle Vorlieben, Affairen, Krankheitsgeschichten oder andere persönliche Geschichten öffentlich werden. Und so mancher möchte sicherlich auch nicht mit solchen privaten Geheimnissen erpressbar sein. Man denke nur an Personen der Öffentlichkeit, Politiker oder Unternehmer.

Wie kann ich im Internet anonym bleiben?

Viele glauben mit Anonymizer Add-ons oder VPN-Diensten die Lösung gefunden zu haben. Tatsächlich sind diese Tools zum anonymen Surfen aber nicht zu empfehlen. Die Add-ons blocken in der Regel nur Cookies, verschleiern aber nicht die IP-Adresse beim Surfen. Und VPNs verschleiern zwar Deine IP-Adresse und somit auch Deinen Standort, aber der VPN-Dienst selbst weiß wer Du bist. Da musst Du dem VPN-Anbieter also vertrauen, dass er Deine Daten nicht weitergibt oder anderen Unfug damit anstellt.

Die beste Lösung derzeit: Tor

Der Tor-Browser ist derzeit wohl die beste Lösung, um anonym zu surfen. Hier laufen Internetanfragen gleich über mehrere Computer im Tor-Netzwerk und jeder dieser Computer erhält nur einen Teil Deiner Anfrage. So ist es sehr schwer und aufwändig Deine Identität zu entschlüsseln. Besonders sicher ist es, Tor zusammen mit einem VPN zu nutzen. Aber Tor hat leider auch Nachteile! Zum einen bremst er die Geschwindigkeit. Das liegt an der Verschlüsselung und dem Umweg über mehrere Computer im Netzwerk. Wer mit Tor versucht ein Video zu streamen wird die reduzierte Geschwindigkeit deutlich spüren. Auch sperren einige Webseite Zugriffe vom Tor-Netzwerk, wie beispielsweise viele Bankseiten oder beliebte Seiten wie AirBNB, Pinterest oder Groupon. Zuletzt muss noch erwähnt werden, dass es nicht reicht, den Tor-Browser einfach nur zu installieren und dann anonym und sicher surfen zu können. Da sollten ein paar Einstellungen mehr gemacht werden: Deaktiviere JavaScript. Öffnt keine Seite, die kein HTTPS verwenden. Nutze möglichst keine Plug-ins im Tor-Browser. Und Du solltest auch keine PDF-, Word- oder andere Dokumente von Webseiten herunterladen. Und eines sollte selbstverständlich sein: wer anonym surfen möchte, sollte keinesfalls bei seinem Facebook, Twitter oder Google-Account eingeloggt sein!

Surfen auf der Arbeit

Worüber viele Internetnutzer auch nicht nachdenken: die private Internetnutzung am Arbeitsplatz ist verboten, sofern sie nicht ausdrücklich erlaubt wurde. Und das gilt nicht nur während der Arbeitszeit, sondern auch in den Pausen! Zudem solltest Du Dich nicht darauf verlassen, dass niemand sehen kann, was Du Dir im Internet am Firmenrechner anschaust. Wenn privates Surfen im Arbeitsvertrag verboten ist, darf der Arbeitgeber bei Verdacht auf Regelverstoß den Browserverlauf sogar auswerten und sieht dann genau, was Du Dir im Netz angesehen hast. Viele Unternehmen haben eine IT-Abteilung oder externe ITler, die mit verschiednen Tools wie beispielsweise einem Network Monitor genau überprüfen, was im Firmennetzwerk passiert. Wer beim privaten Surfen im Geschäft ungewöhnlich viel Traffic verbraucht oder unternehmensfremde Software benutzt, wird von der IT-Abteilung schnell entdeckt. Hier ist anonymes Surfen so gut wie unmöglich!

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iPhone 13 Face ID Problem nach Displaytausch

Display-Tausch beim iPhone 13

Ich bin ein absoluter Smartphone-Fan. Ich habe mein iPhone überall dabei und nutze es ständig. Da ich sehr häufig unterwegs bin, muss das Teil auch so einiges aushalten. Es ist in den letzten Jahren häufig vorgekommen, dass mir mein Handy heruntergefallen ist und dabei das Display Schaden genommen hat. Früher, bei den Modellen vier, fünf und sechs habe ich die Displays noch selber getauscht. Wurde aber immer komplizierter, je höher die Modellversion. Das bedeutet, dass ich in den letzten Jahren eigentlich Dauergast bei meinem Reparaturservice meines Vertrauens gewesen bin. Wenn ich durch die Tür komme, wird nur noch nach dem Modell gefragt und das passende Display wird gesucht. Bislang hat das auch alles super funktioniert.

Ceramic Shield ab iPhone 12

Ab dem iPhone 12 wurde es besser, denn seitdem werden die iPhones mit dem Ceramic Shield ausgestattet. Das ist eine Glasart, die Apple seit dem iPhone 12 für seine Geräte nutzt. Es soll laut Hersteller härter sein als jedes Smartphone-Glas. Gegenüber den früheren iPhone-Modellen bietet es den vierfachen Fallschutz. Ceramic Shield besteht aus nanokeramischen Kristallen, diese sind härter als die meisten Metalle. Daher gilt Ceramic Shield als bruchsicher. Allerdings gibt es natürlich immer Ausnahmen. Ich gehöre zu diesen Ausnahmen, ich schaffe es sogar, auch ein Ceramic Shield Display zu zerstören. Bei meinem iPhone 12 war das nicht der Fall, aber jetzt beim iPhone 13.
Die Story, wie es dazu kam, ist eigentlich recht kurz. Ich habe mir einen E-Scooter mit Straßenzulassung zugelegt. Das Ding ist wirklich sehr schnell und ich komme gut damit vorwärts. Allerdings habe ich nicht daran gedacht, während der Fahrt mein Handy gut wegzupacken. Ich hatte es lässig in der Jackentasche, natürlich ohne Reißverschluss. Unterwegs musste ich einmal stark abbremsen, um jemandem auszuweichen. Da hörte ich auch schon das mir gut bekannte Geräusch, mein iPhone 13 war aus der Tasche gefallen und auf dem Asphalt gelandet. Und wie soll es anders sein, es ist wohl so unglücklich gelandet, dass das Display einen großen Riss hatte. Was blieb mir anders übrig, als wieder meinen Reparaturservice aufzusuchen. Dort teilte man mir mit, dass ich Glück hätte. Wäre das eher passiert, hätte man zwar das Display austauschen können, allerdings hätte Face ID nicht mehr funktioniert. Das wäre fatal gewesen, weil ich das ständig nutze.

Probleme mit Face ID nach Display-Tausch

Es ist so, dass bis vor Kurzem nach einem Display-Wechsel beim iPhone 13 Face ID einfach blockiert wurde. Das galt dann, wenn der Display-Wechsel nicht durch die offiziellen Reparaturkanäle des Herstellers durchgeführt wurde. Grund dafür war, dass die Software Face ID lediglich Apple und den offiziellen Reparaturpartnern zur Verfügung steht. Zum Glück gab es eine Aktualisierung auf iOS 15.2 und nun ist es auch nach einem Display-Tausch wieder möglich, das Gerät mit Face ID zu entsperren. Das bedeutet, ich kann mit meinem neuen Display zwar wieder Face ID nutzen, bekomme aber einen Hinweis angezeigt, dass es nicht möglich war zu ermitteln, ob ein original Apple-Display genutzt wird.

Und es gibt noch eine weitere Einschränkung, die ich nun hinnehmen muss, denn die automatische Anpassung der Beleuchtung des Displays an das Umgebungslicht funktioniert jetzt auch nicht mehr. Ich muss sagen, diese Softwareblockaden sind wirklich ärgerlich. Vor allen Dingen für Nutzer wie mich, die des Öfteren einmal eine Reparatur haben. Es soll wohl auch Probleme mit dem Wechsel des Akkus geben, in dem Fall ist es nicht mehr möglich, Statistiken zur Akkugesundheit abzurufen.

Das passt irgendwie nicht zu dem Selbstreparaturprogramm, das Apple gerade erst angekündigt hat. In Zukunft sollen Anleitungen bereitgestellt werden und dazu soll es einen Onlineshop geben, in dem Werkzeug und Ersatzteile gekauft werden können. Für mich kommt das nicht infrage, denn ich habe zwei linke Hände und schaffe es sicher nicht, das Gerät selbst zu reparieren. Softwareblockaden sollte es aber spätestens dann nicht mehr geben, ansonsten wird sicher niemand den Shop nutzen. Ich habe daraus gelernt, dass ich jetzt besser auf mein iPhone aufpasse, zudem habe ich mir jetzt auch für meine Abenteuer im Großstadt-Dschungel eine stabile Hülle zugelegt. So muss ich hoffentlich nicht so schnell wieder bei meinem Reparaturservice erscheinen.

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Bitcoin kaufen mit dem iPhone

Erst Corona, jetzt die Ukraine-Krise. Die Wirtschaft ist angeschlagen und Experten rechnen mit wachsender Inflation. Sicherlich einer der Gründe warum viele sich plötzlich mit Kryptowährungen und dem Kauf von Gold beschäftigen. Doch beides hat seine Tücken. Kryptowährungen beruhen auf einer komplexen Blockchain-Technik und unterliegen starken Kursschwankungen. Zudem hört man immer wieder, dass Bitcoin-Wallets von Hackern angegriffen werden. Und auch die Idee in Gold zu investieren, sollte sich jeder gründlich überlegen. Denn Gold ist keinesfalls eine sichere Geldanlage. Trotzdem werfen wir mal einen Blick auf die beiden Themen.

Bitcoins mit dem iPhone kaufen

Zunächst einmal: wer Bitcoins kaufen und besitzen möchte, der braucht als erstes eine Wallet, eine elektronische Brieftasche. Die ist vergleichbar mit einem Girokonto, denn mit der Wallet können Bitcoins empfangen oder auch verschickt werden. Statt einer Kontonummer hat man eine Empfangsadresse. Sehr wichtig ist es, die eigene Wallet mit einem starken Passwort, einer sogenannten Passphrase, zu sichern und dieses auch nicht zu vergessen. Im App Store stehen mehrere Wallets zur Auswahl. Darunter zum Beispiel die BRD-App oder die Edge-App.

Kaufen und Verkaufen kann man dann auf Bitcoin-Marktplätzen (wie beispielsweise bitcoin.de). Hier richtet sich der Preis nach Angebot und Nachfrage. Oder man handelt bei Bitcoin-Börsen (wie zum Beispiel Bitstamp) und schaut was dort aktuell geboten wird. Wer die Bitcoins nicht wirklich besitzen muss und dem es stattdessen mehr um die Wert­entwick­lung von Bitcoin geht, der kann auch bei Online-Brokern aktiv werden. Broker wie Justtrade oder Trade Republic haben einige Kryptowährungen – darunter auch Bitcoin – in ihre Produktpalette aufgenommen. Hier lassen sich keine Bitcoins auszahlen, aber dennoch einfach und günstig handeln. Weitere Möglichkeiten sind Bitcoin ETPs (eine Art Wertpapiere) oder Bitcoin-Derivate (Optionsscheine).

Dennoch sollte man nicht vergessen: der Kurs unterliegt sehr starken Schwankungen und ist deshalb riskant. Anfänger sollten deshalb zunächst nicht mehr Bitcoins kaufen, als sie auch verlieren könnten!

Jetzt in Gold investieren?

Wie zu Beginn schon gesagt: Gold ist keine sichere Geldanlage. Aus Sorge vor der steigenden Inflation kaufen Anleger gerade aber trotzdem so viel Gold wie lange nicht mehr. Ob das wirklich klug ist sei dahingestellt, denn der Goldpreis schwankt stets extrem. Viele kaufen gerade Goldbarren und Münzen. Doch Vorsicht! Es gibt viele Fälscher und für einen Laien ist es fast unmöglich Falschgold zu erkennen. Natürlich ist es auch möglich in ETCs und ETFs statt physisches Gold zu investieren. Aber auch das ist mit verschiedenen Risiken behaftet.

Noch ein kurzer Tipp zum Schluss: da der Goldpreis gerade vergleichsweise hoch ist, kann es sich lohnen Gold zu verkaufen. Ob Omas alter Schmuck oder die Trauringe aus Gold der ersten inzwischen geschiedenen Ehe – vielleicht bereitet das ein oder andere Fundstück eine willkommene Finanzspritze.

Podcasts mit dem iPhone hören

Es hat eine Weile gedauert, aber inzwischen sind auch die Deutschen auf den Podcast gekommen! Während die Podcasts in den englischsprachigen Ländern schon länger ein großer Erfolg sind, haben nun auch die Deutschen dieses Medium für sich entdeckt. Tatsächlich sollen inzwischen knapp 40 Prozent der Deutschen hin und wieder Podcasts hören.

Was ist ein Podcast?

Du weißt nicht, was ein Podcast genau ist? Ein Podcast ist ein Audiobeitrag, der als Audiodatei im MP3-Format zum Herunterladen oder Streamen angeboten wird. Oder um es einfacher auszudrücken: ein Podcast ist eine Sendung zum Anhören, die man im Internet abonnieren kann. Es gibt Podcasts zu allen möglichen Themen. Ob Interviews, Comedy, Wissensvermittlung oder beispielsweise Nachrichten, es gibt Podcasts wirklich zu jeden Thema und für jeden Geschmack. Allerdings ist es nicht immer so leicht gute Podcasts zu finden und manche User sind auch etwas überfordert mit den unterschiedlichen Plattformen und Anbietern.

Apple Podcasts

Auf jedem iPhone vorinstalliert ist die App „Apple Podcasts“. Und sollte sie auf Deinem iPhone nicht zu finden sein, kannst du sie ganz einfach im App-Store kostenlos herunterladen. Darin findest Du eine enorm große Anzahl an Podcasts, die Du abonnieren kannst. Schaue doch einfach mal in der App in den Reiter „Entdecken“ – da werden jede Menge Podcasts vorgestellt und auch die aktuellen Podcast-Charts präsentiert. Und falls Du dort nichts passendes für dich findest, kannst Du auch die Suchfunktion nutzen und konkret nach Themen suchen, die Dich interessieren.

Noch ein paar Tipps zur App:

  • Clever: Alle deine Apple-Geräte können die Podcasts in der Podcast-App abspielen und merken sich auch an welcher Stelle du aufgehört hast sie anzuhören
  • Günstig: Die meisten Podcasts sind kostenlos, ein Paar Podcaster bieten inzwischen aber auch Premiuminhalte an, die kostenpflichtig sind.
  • Praktisch: Podcasts lassen sich zu Hause im WLAN herunterladen und dann draußen anhören ohne dass du dabei dein mobiles Internetvolumen belasten musst

Bei Apple Podcasts sind nicht alle Podcasts zu finden

Es passiert doch immer wieder mal, dass man einen Podcast empfohlen bekommt, diesen in der Apple Podcast App aber nicht findet. Das liegt daran, dass nicht alle Podcaster ihren Podcast bei Apple zur Verfügung stellen. Einige Podcaster stellen ihren Podcast auch nur exklusiv auf eine Plattform oder auf die eigene Webseite. Deshalb lohnt es sich auch bei anderen großen Podcast-Plattformen vorbeizuschauen, wie beispielsweise Spotify oder Deezer.

Podcast sind nicht nur reine Unterhaltung

Wer glaubt, Podcast dienen allein der Unterhaltung, der irrt gewaltig. Denn es gibt wirklich viele Podcasts, die Wissen vermitteln. Ob Du Dich für Wissenschaft, Politik oder vielleicht Geschichte interessierst, mit Sicherheit gibt es einen Podcast, mit dem Du Dich weiterbilden kannst. Auch für das Lernen und Vertiefen einer Fremdsprache sind Podcasts gut geeignet. So ist es empfehlenswert mal in Podcasts hineinzuhören, die in der Sprache aufgenommen wurden, die Du gerade lernst oder verbessern möchtest. Vor allem englisch- und spanischsprachige Podcasts gibt es jede Menge! Es gibt aber auch spezielle Podcasts für das Sprachenlernen, zum Beispiel von der bekannten Sprachlern-App Babbel. Babbel hat auch eine gute Infografik „Was kann man von einem Podcast lernen?“ – die lohnt es sich zu dem Thema anzuschauen.

Einen eigenen Podcast aufnehmen

Auch das Starten eines Podcasts ist heutzutage keine schwierige Aufgabe mehr. Mit einem Computer, einem guten Mikrofon und der entsprechenden Software lässt sich relativ einfach ein Podcast aufnehmen und zum Beispiel bei Apple Podcasts hochladen. Um damit aber auch wirklich Hörer zu erreichen, ist es wichtig ein gutes Konzept zu haben, sich am besten auf ein Nischenthema zu konzentrieren, eine möglichst gute Audioqualität zu gewährleisten und natürlich regelmäßig neue Folgen zu produzieren.

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Wozu braucht man ein Apple TV?

Seit vielen Jahren habe ich nun schon ein Apple TV zu Hause und möchte die kleine TV-Box auch nicht mehr missen. Doch noch immer passiert es regelmäßig, dass mich Kunden oder auch Besuch fragt, wofür man diese Box überhaupt braucht. Und auf diese Frage möchte ich heute gerne antworten.

Eines vorweg: Ich halte Apple TV für eine der besten Streamingboxen am Markt, aber ehrlicherweise auch eine der teuersten. Trotzdem ist sie für meine Familie derzeit die beste Lösung, denn wir haben damit nicht nur Zugriff auf Streaming-Apps, um TV- und Filminhalte zu genießen, das Apple TV ermöglicht uns noch viel mehr. Da wir fast ausschließlich Apple-Produkte und -Dienste nutzen, stehen uns jede Menge Features zur Verfügung. So spielt bei uns AirPlay zum Beispiel eine große Rolle. Wir können also den Bildschirm unseres iPhones, iPads oder Macs ganz einfach auf dem Fernsehbildschirm anzeigen lasse . Und das nutzen wir häufig, gerade mit dem iPhone geschossene Fotos lassen sich hier groß und bequem Freunden und Familie präsentieren. Sehr praktisch ist es auch, dass wir unsere AirPods bzw. Beats Kopfhörer nutzen können, es lassen sich sogar zwei Kopfhörer-Paare gleichzeitig mit dem Apple ä bin6 TV koppeln. Da wir das große Familien-Abo Apple One haben, schauen wir auch Filme, Serien und Dokus von Apples eigenen Streaming Dienst TV Plus. Zudem können wir mit unserem Abo auch Apple Arcade nutzen und unterschiedliche Spiele auf unserem Apple TV spielen. Somit wird das Apple TV zu einer kleinen, unterhaltsamen Spielekonsole. Und als begeisterte und beinahe tägliche Nutzer von Apple Fitness Plus brauchen wir unseren Apple TV natürlich auch, um die Online-Fitness-Kurse in voller Größe auf dem Fernsehbildschirm zu sehen, denn so machen die Kurse einfach am meisten Spaß (auch wenn wir ab und zu auch ganz gerne mal eine Sporteinheit mit dem iPad draußen auf der Terrasse machen)! Tatsächlich nutzen wir die Apple TV Box also für viele unterschiedliche Dinge und sind sehr zufrieden mit ihr.

Doch nicht jeder hat so viele Apple Geräte zu Hause und nicht jeder nutzt so viele Apple Dienste wie unsere Familie. Da muss man sich dann wirklich fragen, ob das Apple TV wirklich Sinn macht. Zunächst einmal: viele Fernseher sind sogenannte Smart TVs und haben Apps wie Netflix, Amazon Prime Video bereits integriert. Wer also nur eine Möglichkeit zum Streamen sucht, der sollte erst einmal checken, ob der eigene Fernseher diese Funktion nicht schon mitbringt. Oder auf den günstigeren Amazon Firestick zurückgreifen.

Wer aber Apple Fitness nutzt, AirPlay auf dem Fernseher haben will und auch Lust hat Apple Arcade auf dem Fernseher zu spielen, der ist mit einem Apple TV gut beraten.

Übrigens: wer eine Apple Watch hat und Apple Fitness Plus nutzt, der kann sich mit seiner Uhr bei jedem AppleTV anmelden und sein Training absolvieren. Also auch bei Freunden, die ein Apple TV haben.

Apple TV im Urlaub

Ich habe auch einen Freund, der sein Apple TV immer mit auf Reisen nimmt. Die meisten Hotels haben natürlich spezielle TV-Systeme und es ist nicht immer leicht sein Apple TV zu installieren. Häufig hat man das Problem, dass man die Anmeldeseite für das Hotelnetzwerk mit dem Apple TV nicht aufrufen kann und das Internet-Passwort deshalb nicht eingeben kann. Aus diesem Grund hat mein Freund immer einen kleinen Nano-Router dabei. Diesen aufbauen, das Hotel-WLAN suchen und Verbindungsdaten eingeben. Dann das Apple TV mit den Daten des Routers versorgen und schon wird die Verbindung hergestellt! Ein weiteres Problem, dass dann noch auftreten kann: einige Dienste haben eine Geobeschränkung! So kann ein deutsches Netflix-Abo zum Beispiel nur innerhalb der EU geguckt werden. Wer außerhalb der EU ist, muss das Geoblocking mit einer VPN-Verbindung umgehen.

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Daten übertragen auf ein neues iPhone via Backup & Restore

Datenmigration von einem iPhone auf ein anderes iPhone

Alle zwei Jahre etwa tausche ich mein iPhone aus. Meistens wird es nicht das neueste Modell aus dem Hause Apple, sondern ein ein bis zwei Generationen älteres, gebrauchtes und somit auch günstigeres Modell. Dieses mal allerdings wurde es ein iPhone 13 Pro (gibt es schon ab 1049,-), welches aktuell immer noch das neueste Modell ist. In dieses Jahr steht zwar das 14er an, aber darauf wollte ich aktuell nicht warten. Muss auch nicht sein, denn vor allem die Kamera des iPhone 13 Pro ist überwältigend. Gerade auch wenn es dunkel ist. Nun heiß es für mich, die Daten von meinem alten iPhone X auf das neue iPhone 13 Pro zu übertragen. Und da nehme ich Euch mit.

Vorbereitung zur Datenübertragung vom alten auf das neue iPhone

Aber nun geht es darum, wie Ihr Eure Daten vom alten iPhone auf das neue Modell bekommt. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder direkt von iPhone zu iPhone, indem man es aufgeladen nebeneinander legt und die Übertragung startet, oder mittels Backup und Restore mit einem Mac. Als Apple-Benutzer hat man auch sicherlich einen Desktop oder einen Laptop aus dem hause mit dem Apfel. Und diese Schritte gehen wir jetzt kurz durch.

Backup vom alten iPhone

Das alte iPhone am Besten vorab auf den neuesten Stand bringen, sprich IOS und APPS aktualisieren, sodass keine verfügbaren Updates mehr angezeigt werden. Das iPhone nun mittels Kabel an den Mac anstecken, dann erscheint das iPhone links in der Leiste. Ich gehe mal schwer davon aus, dass das nicht Euer erstes Backup von Eurem iPhone ist. Man weiß ja nie. Dann die Option „Backup auf den lokalen Mac“ wählen und „Backup jetzt erstellen“ auswählen. Je nach Datenmenge kann das nun etwas dauern. Hat alles geklappt kann man das iPhone abstecken , ausschalten und die SIM-Karte entfernen. Möglicherweise benötigt man das iPhone nochmals, um beispielsweise den Verlauf einiger APPS, die nicht im Backup enthalten sind, mit zu übertragen. Eine APP zum Beispiel ist der Messenger SIGNAL.

Neues iPhone via Restore einrichten

Um das neue iPhone auch auf neuesten Stand zu bringen, wählen wir nach Anschliessen des neuen iPhones auch mittels Kabel, den Knopf „iPhone wiederherstellen“ aus. Vorab setzen wir die SIM-Karte ein. In der Regel kommt das neue iPhone seltenst mit der aktuellsten IOS-Version. Dieser Vorgang kann je nach Internetverbindung auch etwa 30-60 Minuten gehen. Ist auch die Aktualisierung erfolgreich abgeschlossen kommt sofort auch die Auswahl „Neues Iphone“ oder „Aus Backup“. Wir wählen dann Backup erstellen und nehmen dann das gerade eben erstellte Backup. Wer regelmäßig Backups macht, hat hier mehr Auswahl. Auch dieser Vorgang dauert je nach Datenmenge gut 30-bis 60 Minuten. Das iPhone macht auch den ein oder anderen automatischen Neustarts. Im Display ist zu sehen „Daten wiederherstellen“. Hat alles geklappt müssen wir das iPhone nun mit dem WLAN verbinden und wir geben unsere Apple-ID ein. Ist das neue iPhone nun mit WLAN verbunden und mit der Apple-ID verknüpft, sieht man alle APPs die auf dem alten iPhone vorhanden waren wieder Stück für Stück auf dem Homescreen. Das kann, je nach Anzahl der APPS und der WLAN-Geschwindigkeit auch wieder etwas dauern. Hat auch dieser Schritt geklappt, hat die Datenübertragung auf das  neue iPhone geklappt. Delikate Daten wie zum Beispiel E-Mailkonten, Kreditkarten im Wallet oder eine Verbindung zu einer Apple Watch, müssen nochmals mittels Passwörtern zur Sicherheit bestätigt werden.

Dann viel Spaß mit Eurem neuen iPhone.

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Einen neuen, gebrauchten Mac einrichten

Wer mit einem Mac arbeitet und damit auch sein Geld verdient, sollte darauf achten, relativ auf dem neuesten Stand zu bleiben. Mit „relativ“ meine ich, dass es nicht immer gleich das neueste Mac-Modell sein muss, aber eben auch keine veraltete Kiste. Bleibt man ein bis zwei Generationen hinten dran, kann man ordentlich Geld sparen, das man dann wiederum in Speichererweiterungen (RAM) und Festplattenkapazität (SSDs), sowie in weitere Peripherie investieren kann. Wartet Ihr zu lange, so ist das Modell auf dem freien Gebrauchtmarkt nicht mehr viel wert. Oftmals sind die ausgedienten Modelle ideal für Neueinsteiger oder Schüler. Also um damit zu lernen, nicht zum spielen, da hat haben die Teenies schon andere Anforderungen an die Hardware. Gebrauchte Macs werden überall angeboten . Entweder im Fachhandel oder lokal im Umkreis via Kleinanzeigen. So hat man auch die Chance, den Zustand des Gerätes persönlich zu checken.

Vorbereitung zur Umstellung

Als erstes muss die Frage beantwortet werden, ob die Daten 1:1 auf den neuen Mac übertragen werden sollen oder man bei Null neu anfängt und alles komplett neu installiert. Letzteres nimmt natürlich die meiste Zeit in Anspruch. In der Regel überträgt man die Daten vom alten Mac auf den neuen Mac. Natürlich vorausgesetzt, das das MacOS auch auf beiden Modellen läuffähig ist. Davor allerdings, so gehe ich persönlich vor, wird der Mac entrümpelt und auf Schadsoftware und Viren geprüft. Ich will ja nicht die Altlasten aus dem alten Mac mitnehmen. Wobei diese Aktion generell einmal im Jahr ratsam ist. Dafür verwende ich ein kostenfreies Antivirusprogramm. Ich will ja nicht die Altlasten aus dem alten Mac mitnehmen. Wobei diese Aktion generell einmal im Jahr ratsam ist. Ist alles erfolgreich gelaufen, könnt Ihr zum Beispiel mittels des Apple eigenen „Migrationstool“ die Daten auf den neuen Mac bringen. Falls Ihr technisch etwas versiert seit, könnt Ihr auch die Festplatte des neuen Macs ausbauen und extern via USB anschliessen und mit einer Kopiersoftware, wie zum Beispiel Carbon Copy Cloner, die Daten eins zu eins übertragen.

Neuen Mac in Betrieb nehmen

Sind die Daten nun eins zu eins auf dem neuen Mac, könnt Ihr den Mac nun starten wie gewohnt. Allerdings wird nach einem Umstieg auf einen neuen Mac oder auf eine neue Festplatte aus Sicherheitsgründen mehrfach Eure Apple-ID abgefragt. Und auch die Kennwörter aller E-Mail-Mailboxen müssen neu eingegeben werden. So wird ausgeschlossen, falls mal jemand Euren Mac entwendet, das er so an die persönlichen Daten kommt. Benutzt Ihr ein iPhone oder iPad noch zusätzlich, wird darüber dann die Freischaltung der Apple-ID via iCloud vorgenommen. Es wird ein Code erscheinen, den Ihr dann am Mac eingeben müsst. Ist das erledigt, kann das Arbeiten an dem neuen Mac beginnen – mit neuerPower!

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