Thomas

Hi! Mein erster Mac war tatsächlich ein Macintosh SE 30, ich bin also seit den Anfängen von Apple mit dabei. Ich arbeite bis heute im Mac Service und kümmere mich um hilfebedürftige Mac-User, kaputte iPhones, iPads und anderes Mac-Zubehör. Macs sind seit Jahren die besten Rechner auf dem Markt und das bestätigt sich auch bei einem Blick auf meine Kunden – einmal Mac, immer Mac! Hier im Apple Blog möchte ich Euch mit aktuellen Mac-Themen, Technik-Tipps und kleinen Hilfestellungen zur Seite stehen. Und ich hoffe, dass Ihr Spaß an meinen Artikeln habt und hier auch die Antworten auf Eure Fragen findet.

Scanner, Maßband, Übersetzer – mein iPhone kann alles!

Ich muss es einfach zugeben: Mein iPhone ist längst nicht mehr nur ein Telefon. Es ist mein kleiner Alleskönner, der mir im Alltag das Leben leichter macht. Wenn Du Apple-Produkte nutzt, kennst Du das sicher. Es gibt so viele Funktionen, die man erst entdeckt, wenn man sie wirklich braucht. Heute will ich Dir ein paar meiner liebsten iPhone Werkzeuge vorstellen

Scanner in der Hosentasche

Neulich war ich unterwegs und wollte schnell ein Dokument verschicken. Kein Scanner in Sicht. Zum Glück konnte mein iPhone helfen! Die Notizen-App von Apple hat tatsächlich eine praktische Funktion namens „Dokumente scannen“. Einfach die App öffnen, neues Dokument erstellen und „Dokument scannen“ auswählen. Viele staunen nicht schlecht, wen sie den sauberen Scan sehen, der direkt auf ihrem iPhone erscheint. Du kannst die Ränder automatisch anpassen und mehrere Seiten in einem PDF speichern. Wirklich gut!

Maßband mal anders

Das iPhone Maßband ist eineeine super praktische App. Ein Freund wollte ein Regal in seiner Garage anschrauben und war unsicher, ob es passt. Mit der Maßband-App hielt ich mein iPhone an die Wand, und innerhalb von Sekunden hatte ich die exakten Maße. Er konnte sich die Suche nach einem Maßband ersparen, einfach genial. Tipp: Halte das iPhone ruhig und achte auf die Linienführung. Die App zeigt sofort, ob alles passt.

Übersetzung in allen Lebenslagen

Ob Gespräche in anderen Sprachen, fremdsprachige E-Mails oder ein Menü in einem kleinen Restaurant im urlaub, mein iPhone ist ein echter Alleskönner. Ich nutze DeepL, um Texte und ganze Sätze zuverlässig zu übersetzen.  Einfach copy & paste oder per Spracheingabe eingeben und die App übersetzt überraschend gut. Super praktisch ist auch Google Übersetzer, denn damit kannst Du Texte direkt scannen und sofort übersetzen lassen. Während Du die Kamera draufhältst siehst Du plötzlich alles in der gewünschten Sprache. Beinahe magisch! Und wenn es mal komplizierter wird oder Du eine genauere Erklärung brauchst, ist ChatGPT die richtige Wahl.

Whiteboard für kreative Ideen

Manchmal sprudeln die Ideen so schnell, dass ein Notizbuch nicht mehr ausreicht. Hier kommt die Freeform-App ins Spiel. Du kannst skizzieren, Mindmaps erstellen oder Gedanken schnell festhalten. Besonders praktisch: Alles lässt sich sofort teilen, andere Menschen können daran mitarbeiten und Du kannst sowohl vom Handy, als auch vom iPad oder Mac weiterbearbeiten. Kostenlos aus dem Hause Apple.

Fernbedienung

Du sitzt gerade auf der Coach, doch die Fernbedienung ist nicht griffbereit? Zum Glück kann ich auch mit meinem iPhone meinen Fernseher steuern (nur AirPlay-kompatible Smart TVs und Apple TV)! Präsentationen (Keynote oder PowerPoint) lassen sich übrigens auch vom iPhone aus steuern – einfach über die jeweilige Präsentations-App.

Was ich besonders praktisch finde: Du kannst Dein iPhone oder iPad über AirPlay mit Deinem Mac oder Fernseher verbinden und den Bildschirm spiegeln. So können Fotos, Videos oder jede andere App direkt auf dem großen Bildschirm angezeigt werden. Perfekt wenn Du Freunden, Familienmitgliedern, Kollegen oder Geschäftspartnern etwas zeigen willst, was auf Deinem Handy ist.

So funktioniert AirPlay:

  • Kontrollzentrum öffnen: Auf iPhone X oder neuer wische von der oberen rechten Ecke nach unten, auf älteren Modellen von unten nach oben.
  • Bildschirmsynchronisation starten: Tippe auf „Bildschirmsynchronisation“ (das AirPlay-Symbol mit zwei überlappenden Rechtecken).
  • Gerät auswählen: Wähle Dein Apple TV, AirPlay-kompatiblen Fernseher oder Mac aus der Liste.
  • Spiegeln aktivieren: Sobald die Verbindung steht, wird der komplette iPhone-Bildschirm auf dem gewählten Gerät angezeigt. Du kannst nun alles präsentieren, was Du auf dem iPhone machst – Fotos, Videos, Apps oder Präsentationen.
  • Beenden: Tippe einfach erneut auf „Bildschirmsynchronisation“ und wähle „Verbindung trennen“.

So wird aus Deinem iPhone im Handumdrehen eine kleine Fernbedienung, ein Präsentationswerkzeug und eine portable Mediaplaystation.

 

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AirPods Pro 3: Apples beste Ohrhörer mit kleinen Schwächen

Im September 2025 stellte Apple die AirPods Pro 3 vor. Der Preis: 249 Euro. Viel Geld für In-Ears. Ich habe sie mir zum Black Friday mit deutlichen Rabatt gegönnt, Aber ganz ehrlich: selbst reduziert fühlt sich der Betrag noch nach absoluten Luxus an. Nach mehreren Wochen im Alltagstest überwiegt jedoch die Begeisterung. Klang, Passform und Geräuschunterdrückung spielen in einer eigenen Liga.

Apple hat gründlich gearbeitet. Mehr als 10.000 Ohrscans und tausende Stunden Nutzerforschung flossen in die Entwicklung. Das Ergebnis sitzt im wahrsten Sinne des Wortes. Die neuen Schaumstoff-Eartips gibt es in fünf Größen bis XXS und passen dadurch in die meisten Ohren. Sie halten zuverlässig, auch beim Sport. Die IP57-Zertifizierung schützt vor Staub, Schweiß und Wasser. Die aktive Geräuschunterdrückung ist deutlich stärker als beim Vorgänger. Im Zug oder Café verschwindet der Lärm fast vollständig – wirklich beeindruckend!

Was die AirPods Pro 3 können

Die Ausstattung ist umfangreich und größtenteils überzeugend:

  • Aktive Geräuschunterdrückung: Spürbar stärker als bei den Pro 2, neue Mikrofone und Algorithmen sorgen für nahezu komplette Ruhe.
  • Transparenz und Adaptive Audio: Natürlicher Klang, fließender Wechsel zwischen Umgebung und Abschottung. Die eigene Stimme klingt erstmals wirklich echt.
  • Klangqualität: Satter Bass, breiter Raumklang, personalisiertes Spatial Audio mit Head-Tracking. Musik wirkt größer, detaillierter, lebendiger.
  • Batterielaufzeit: Bis zu acht Stunden mit ANC, bis zu zehn Stunden ohne.
  • Passform: Die neuen Schaumstoff-Tips sind ein echter Gewinn und machen den größten Unterschied im Alltag.
  • Hörgesundheit: Hörtest, Lärmschutz und Hearing-Aid-Modus mit Conversation Boost sind sinnvoll integriert.
  • Herzfrequenzmessung: Ein Sensor misst den Puls direkt im Ohr. Für mich als Apple-Watch-Nutzer ist das kaum relevant. Die Watch liefert diese Daten ohnehin präziser. Für alle ohne Apple Watch hingegen ist der Ohrsensor spannend, weil Fitness- und Gesundheitsfunktionen erstmals ohne Watch nutzbar werden.
  • Siri per Kopfgesten, Audio-Sharing und präzises Finden per Ultra-Wideband runden das Paket ab.

Live-Übersetzung: große Idee, kleiner Start

Die Live-Übersetzung klingt nach Zukunft und hat mich enorm neugierig gemacht. Gespräche werden in Echtzeit übersetzt, direkt über die AirPods. Technisch funktioniert das erstaunlich gut. Aktuell werden jedoch nur wenige Sprachen unterstützt: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch sowie Chinesisch und Japanisch. Weitere Sprachen sind angekündigt, konkrete Zeitpläne nennt Apple leider nicht.

Hinzu kommt: In der EU ließ die Funktion lange auf sich warten. Während sie in anderen Regionen bereits früher verfügbar war, kam sie hier erst mit iOS 26.2. Hintergrund sind regulatorische Vorgaben der EU, insbesondere der Digital Markets Act. Bei mir persönlich hinterlässt dieser Regulierungswahn der EU nur Kopfschütteln. Und was die AirPods betrifft: wer so viel Geld zahlt, erwartet volle Funktionalität vom Start weg.

So bleibt die Übersetzung vorerst ein Versprechen mit begrenztem Nutzen. Beeindruckend, aber mit so wenig Sprachen definitiv noch ausbaufähig.

Was begeistert, was stört

Die Geräuschunterdrückung ist überragend. Der Klang gehört zum Besten, was kabellose In-Ears derzeit bieten. Die Passform ist exzellent. Apple zeigt, wie viel Detailarbeit in einem scheinbar ausgereiften Produkt noch möglich ist.

Die Kritikpunkte sind überschaubar, aber relevant. Der Preis ist hoch. Die Live-Übersetzung wirkt unfertig. Und manche neuen Features, wie der Ohrsensor, richten sich klar an Nutzer ohne Apple Watch.

Die AirPods Pro 3 sind Apples beste In-Ears. Klang, ANC und Tragekomfort setzen Maßstäbe. Die neuen Gesundheitsfunktionen und die Live-Übersetzung zeigen, wohin die Reise geht, erreichen ihr Ziel aber noch nicht vollständig. Wer bereits tief im Apple-Ökosystem steckt, bekommt ein nahezu perfektes Produkt. Wer auf echte Innovationen hofft, muss sich noch etwas gedulden.

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Warum du Google lieber den Rücken kehren solltest

Google ist die erste Adresse für alles, was wir wissen wollen. Ob es nun um die besten Auflauf-Rezepte geht, die Öffnungszeiten vom Zahnarzt oder die Frage, ob Pinguine Knie haben, wir fragen Google. Immer. Und genau das ist das Problem. Denn je mehr wir Google nutzen, desto mehr Macht geben wir dem Konzern; über unsere Informationen, unsere Sicht auf die Welt und, na ja, ein bisschen auch über unsere Gedanken.

Suchergebnisse, die man so nicht gesucht hat

Die Zeiten, in denen Google dir einfach nur das gezeigt hat, was du suchst, sind lange vorbei. Heute bekommst du das, was der Algorithmus für „richtig“ hält. Große Medienhäuser, bekannte Marken, glattgebügelte Mainstream-Inhalte, das ist die Welt, wie Google sie dir präsentieren will. Unabhängige Seiten? Alternative Meinungen? Gesellschaftskritische Stimmen? Die verschwinden irgendwo auf Seite 12. Und mal ehrlich: Wer klickt da jemals hin?

Wenn der Algorithmus deine Meinung mitformt

Was du suchst, bestimmt, was du findest, klar. Aber was du findest, beeinflusst auch, was du glaubst. Und genau hier wird es heikel. Wenn bestimmte Themen oder Perspektiven systematisch bevorzugt (oder aussortiert) werden, dann prägt das unsere Meinungsbildung. Ohne dass wir es merken, bewegen wir uns in einem digitalen Tunnel, der immer enger wird. Willkommen in der Filterblase.
Und falls du dich wunderst, warum Google dir so oft „aus der Seele spricht“: Du bekommst personalisierte Suchergebnisse. Google kennt deinen Standort, deine Interessen, dein Lieblingsessen und liefert dir genau das, was du sehen willst. Klingt nett. Ist aber manipulativ.

Big Google is watching you

Google weiß wirklich viel über dich. Sehr viel. Vielleicht zu viel. Was du suchst, wo du warst, was dich interessiert – alles wird gespeichert, analysiert, verwertet. Für personalisierte Werbung, klar. Aber eben auch, um ein verdammt genaues Profil von dir zu erstellen. Eines, das du selbst wahrscheinlich nicht mal so gut hinbekommst.

Oder wie die Informatikerin Constanze Kurz mal so schön gesagt hat:

„Zu niemandem ist man ehrlicher als zum Suchfeld von Google.“

Und genau das macht es so brisant.

Zeit für einen Perspektivwechsel

Zum Glück gibt’s Alternativen. Du musst ja nicht gleich mit Rauchzeichen kommunizieren oder zur Enzyklopädie im Regal greifen. Es gibt Suchmaschinen, die ohne Tracking funktionieren, die deine Daten nicht ausschlachten und die dir ein bisschen mehr digitale Unabhängigkeit zurückgeben.
Presearch zum Beispiel. Das ist dezentral, blockchain-basiert und sogar mit Belohnungssystem. Oder Brave Search, das ganz auf Privatsphäre und Unabhängigkeit setzt. Beides spannende Tools für alle, die nicht mehr in Googles goldenen Käfig sitzen wollen. Und ja, auch KI-Systeme wie ChatGPT sind inzwischen für viele zur ersten Anlaufstelle geworden, wenn es um Antworten geht. Aber auch hier gilt: Kein System ist ganz objektiv. Auch eine KI hat ihre Grenzen und ja: manchmal auch eine Meinung.

Denk selbst. Such anders.

Google ist bequem, keine Frage. Aber eben auch ein Konzern, der von unserer Bequemlichkeit lebt und profitiert! Es schadet also nicht, mal über den Tellerrand zu blicken. Oder besser gesagt: über die erste Ergebnisseite hinaus. Denn wer selbst denkt, sucht nicht nur besser, sondern auch freier.

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Ist das iPhone sicherer als ein Android-Smartphone?

Die kurze Antwort: Ja.
Die etwas längere Antwort: Kommt drauf an, aber in vielen Fällen ist das iPhone tatsächlich im Vorteil, wenn es um Sicherheit, Datenschutz und Schutz vor Hackern geht.

Updates: Ein Muss für Sicherheit

Einer der größten Unterschiede zwischen iPhones und Android-Geräten liegt in den Software-Updates.

  • Apple versorgt seine Geräte jahrelang mit Updates, gleichzeitig, weltweit, für alle.
  • Android-User hingegen müssen oft warten. Und wenn der Hersteller keine Lust mehr hat, ist Schluss mit Updates.

Was das bedeutet? Wer regelmäßig Updates bekommt, ist besser geschützt: vor Sicherheitslücken, Schadsoftware und anderen bösen Überraschungen. Apple spielt hier einfach in einer anderen Liga.

Hacker? Bleibt bitte draußen

Ein iPhone zu hacken, ist deutlich schwieriger als ein Android-Gerät. Und das hat seinen Grund. Apple hat sein System bewusst geschlossen gehalten:

  • Der App Store ist streng kuratiert. Nicht jede App kommt da rein.
  • iOS erlaubt kaum Eingriffe ins System, was es für Hacker unattraktiv macht.
  • Face ID, Secure Enclave und andere Sicherheitsfeatures sind tief integriert und funktionieren zuverlässig.

Klar, nichts ist 100 % sicher, aber das iPhone macht es Angreifern wirklich schwer.

Datenschutz: Apple meint es ernst

Wenn Dir Datenschutz wichtig ist (und das sollte er sein!), hast Du mit einem iPhone bessere Karten. Apple setzt ganz klar auf Datenschutz als Verkaufsargument:

  • Apps müssen nachfragen, ob sie Dich tracken dürfen. Und Du kannst einfach „Nein“ sagen.
  • Deine Daten werden möglichst lokal auf dem Gerät verarbeitet, nicht in einer ominösen Cloud irgendwo.
  • Funktionen wie Mail Privacy Protection oder App-Tracking-Transparenz schützen Dich, oft ganz automatisch.

Im Vergleich dazu verdienen viele Android-Apps (und auch Google selbst) ihr Geld mit Daten. Das muss man einfach wissen.

Android ist nicht automatisch unsicher

Ich will Android nicht schlechtreden. Mit ein bisschen Know-how, den richtigen Einstellungen und Geräten (z. B. Google Pixel), lässt sich auch ein Android-Smartphone ziemlich sicher machen. Aber: Du musst Dich kümmern. Bei Apple bekommst Du mehr Sicherheit sozusagen „pfannenfertig“.

iPhone = sicherer? Meistens ja.

Wenn Du ein Gerät willst, das möglichst wenig Angriffsfläche bietet, Datenschutz ernst nimmt und Dich nicht ständig mit Update-Fragen nervt, ist das iPhone aktuell die bessere Wahl.

Das heißt aber nicht, dass Du mit einem Android-Smartphone automatisch schutzlos bist. Es ist ein bisschen wie beim Kochen: Mit Apple bekommst Du das Menü fertig serviert. Bei Android musst Du selbst ran an den Herd.

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Die neue iPhone 16 Serie wurde vorgestellt

Apple hat vor wenigen Tagen seine neue iPhone-16-Serie der Öffentlichkeit präsentiert und wie gewohnt gibt es zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen. Und als langjähriger Apple-User ist die Neugier natürlich groß und ich muss wissen, was die neuen iPhones so alles können. Und dieses Mal gibt es wirklich ein paar Überraschungen! Aber fangen wir vorne an. Die iPhone-16-Serie umfasst vier Modelle: das iPhone 16, iPhone 16 Plus, iPhone 16 Pro und iPhone 16 Pro Max.

 

Was die einzelnen Geräte können, fasse ich Euch nun schnell zusammen:

„Apple Intelligence“: Künstliche Intelligenz für den Alltag

Worüber alle bei der neuen iPhone-Serie gerade sprechen ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Unter dem Namen „Apple Intelligence“ bringt Apple eine Reihe neuer intelligenter Funktionen auf die iPhones. So kann die KI beispielsweise Nachrichten überarbeiten, bevor sie verschickt werden, oder E-Mails in der Benachrichtigungsleiste zusammenfassen. Siri wird ebenfalls leistungsfähiger und soll künftig noch mehr Aufgaben übernehmen können. Allerdings werden diese Funktionen zunächst nur in englischer Sprache verfügbar sein, und eine deutsche Version ist noch in weiter Sicht! Es ist wirklich enttäuschend, dass wir in Deutschland anscheinend noch bis nächstes Jahr auf „Apple Intelligence“ warten müssen!

Größere Displays und robustere Materialien

Was gleich ins Auge fällt ist die Vergrößerung der Displays. Sowohl das iPhone 16 als auch das iPhone 16 Plus bieten nun größere Bildschirme. Das iPhone 16 ist mit einem 6,1-Zoll-Display und das iPhone 16 Plus mit einem 6,7-Zoll-Bildschirm ausgestattet. Die Nutzer werden diesen zusätzlichen Platz für ihre Inhalte zu schätzen wissen, sei es für das Surfen im Internet, das Ansehen von Videos oder die Nutzung von Apps.

Die Pro-Versionen der Serie, das iPhone 16 Pro und iPhone 16 Pro Max, setzen ebenfalls auf größere Displays: Mit 6,3 Zoll für das iPhone 16 Pro und 6,9 Zoll für das iPhone 16 Pro Max bieten diese Geräte noch mehr Bildschirmfläche. Außerdem kommen beide Modelle mit einer verbesserten LTPO-OLED-Technologie, die eine variable Bildwiederholrate ermöglicht. Eine weitere interessante Neuerung ist das Gehäusematerial: Apple verwendet bei den Pro-Modellen nun Titan, das nicht nur besonders robust ist, sondern auch das Gewicht reduziert.

Neuer A18-Chip für verbesserte Leistung

Apple hat die iPhone-16-Serie mit dem neuen A18-Chip ausgestattet, der für alle Modelle, einschließlich der Basisversionen, zur Verfügung steht. Dieser Chip bietet eine deutliche Steigerung der Rechenleistung, sowohl bei der CPU als auch bei der GPU. Dadurch können anspruchsvolle Anwendungen wie Augmented Reality und aufwendige Spiele problemlos genutzt werden. Vor allem für Gamer und Kreative, die oft mit grafikintensiven Programmen arbeiten, wird dieser Leistungszuwachs spürbar sein. Dank der höheren Leistung können Nutzer auch rechenintensive Aufgaben wie Video-Rendering oder Bildbearbeitung noch schneller und effizienter durchführen. Dies ist besonders interessant für diejenigen, die ihr iPhone nicht nur für alltägliche Aufgaben nutzen, sondern auch professionelle Anforderungen an das Gerät stellen.

Verbesserte Akkulaufzeit

Apple verspricht bei allen Modellen der iPhone-16-Serie eine längere Akkulaufzeit im Vergleich zu den Vorgängermodellen. Dank des neuen A18-Chips und einer optimierten Software sollen die Geräte mindestens eine Stunde länger durchhalten. Das iPhone 16 Pro Max, das bereits für seine hervorragende Akkulaufzeit bekannt ist, könnte damit eines der ausdauerndsten Smartphones auf dem Markt werden.

Verbesserte Kameras mit neuen Funktionen

Ein weiteres Highlight der iPhone-16-Serie ist natürlich die Kamera. Besonders die Pro-Modelle, das iPhone 16 Pro und iPhone 16 Pro Max, haben einen neuen 48-Megapixel-Hauptsensor erhalten. Diese Verbesserung ermöglicht nicht nur eine bessere Lichtaufnahme, sondern auch eine optimierte Bildverarbeitung, was noch einmal detailreichere und hochwertigere Fotos ermöglicht. Und eine Teleobjektivkamera bietet nun einen bis zu 6-fachen optischen Zoom, was vor allem für Portraits und Landschaftsaufnahmen von Vorteil ist.

Auch bei den Basisversionen, dem iPhone 16 und iPhone 16 Plus, gibt es eine neue 48-Megapixel-Kamera, allerdings ohne den erweiterten Zoom der Pro-Modelle. Darüber hinaus wurden die Videofunktionen der Pro-Versionen optimiert: Mit der Möglichkeit, 4K-Videos bei 120 Bildern pro Sekunde aufzunehmen, bieten diese Geräte eine beeindruckende Videoqualität.

Und wo wir schon bei der Kamera sind: es gibt nun einen „Camera Control“-Button. Dieser neue Knopf hat mich wirklich überrascht! Er ist berührungsempfindlich und kann als Auslöser für die Kamera verwendet werden. Darüber hinaus lässt er sich zum Zoomen oder zur Einstellung von Belichtung und Tiefenschärfe nutzen. Ob dieser neue Button von den Nutzern als hilfreich empfunden wird, bleibt abzuwarten, da erste Testberichte von einer etwas umständlichen Bedienung sprechen. ich bin mir ich nicht so sicher, ob ich einen weiteren Knopf am iPhone für gut und hilfreich halte…

Action-Button und USB-C-Anschluss

Ein weiteres Feature ist der Action-Button, der aber schon beim iPhone 15 Pro eingeführt wurde. Dieser individuell programmierbare Knopf ist nun bei allen Modellen der iPhone-16-Serie zu finden und ermöglicht den schnellen Zugriff auf verschiedene Funktionen wie die Kamera oder den Flugmodus. Zusätzlich hat Apple auf Druck der Europäischen Union hin alle Modelle mit einem USB-C-Anschluss ausgestattet. Diese Änderung soll zur Reduzierung von Elektroschrott beitragen, da Nutzer nun ein universelles Kabel für verschiedene Geräte verwenden können.

Preise und Fazit

iPhones haben bekannterweise ihren Preis! Das iPhone 16 kostet ab 949 Euro, das iPhone 16 Plus startet bei 1.099 Euro. Die Pro-Modelle sind entsprechend teurer: Das iPhone 16 Pro beginnt bei 1.199 Euro und das iPhone 16 Pro Max bei 1.449 Euro. Keine Frage, Apple bringt mit der iPhone-16-Serie ein tolles und leistungsstarkes Smartphone auf den Markt und vor allem die neue KI namens „Apple Intelligence“ macht neugierig (auch wenn die Deutschen noch bis 2025 warten müssen, um sie nutzen zu können). Aber ein solches Gerät muss man sich eben auch leisten können! Schaut man sich die Preisprognosen an, dann lohnt es sich aber auf jeden Fall ein halbes Jahr mit dem Kauf zu warten, wenn man das neuste Modell jetzt erwerben möchte. Erfahrungsgemäß sinken in diesem Zeitraum die Preise für iPhones um knapp 20 Prozent.

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Viren am Mac – Muss ich mir Sorgen machen?

Seit über 25 Jahren arbeite ich schon mit Mac, tune sie auf, repariere sie, und das mit großer Leidenschaft. Zum Thema Viren konnte ich bisher immer nur darüber schmunzeln, was meine Kollegen so erzählen, was auf den Windows-Maschinen so alles los ist. Klar, die Verbreitung von Windows ist höher und deshalb natürlich wohl attraktiver für Virenprogrammierer. Da haben sie deutlich mehr Spaß, als bei Mac. Und vor allem scheint es auch einfacher.

Doch seit ein paar Jahren ist das Thema Malware bei Mac auch größer. Selbst Apple hat eigene Abwehrmechanismen ins MacOS integriert, die sich im Hintergrund selber updaten. Letztendlich kann jeder selber entscheiden, ob er sich gerne zusätzlich schützen will.

Hier einige Vor- und Nachteile zur Nutzung von Virensoftware:

Mögliche Vorteile:

1. Schutz vor verschiedenen Bedrohungen:
Eine Antivirus-Software kann dazu beitragen, Malware auf deinem Mac oder iOS-Gerät zu erkennen und zu entfernen.

2. Überprüfung von Dateien:
Einige Antivirus-Programme bieten Echtzeit-Scans von Dateien und Apps, um schädliche Inhalte frühzeitig zu erkennen.

3. Sicherheit für Windows-Nutzer:
Falls du Dateien mit Windows-Nutzern teilst, kannst du verhindern, dass Windows-Malware sich auf deinem Gerät ausbreitet.

4. Schutz beim Surfen:
Bestimmte Antivirus-Lösungen bieten Schutz vor gefährlichen Websites, Phishing-Angriffen und betrügerischen Inhalten im Web.

5. Zusätzliche Sicherheitsebene:
Obwohl macOS und iOS bereits Sicherheitsfunktionen haben, kann eine Antivirus-Software eine zusätzliche Sicherheitsebene bieten.

Mögliche Nachteile:
1. Ressourcenverbrauch:
Antivirus-Software kann die Leistung deines Geräts beeinträchtigen, indem sie RAM, CPU und Akku beansprucht.

2. Fehlalarme:
Manchmal identifizieren Antivirus-Programme harmlose Dateien fälschlicherweise als gefährlich, was zu unnötigen Unterbrechungen führen kann.

3. Eingeschränkte Mac-spezifische Bedrohungen:
Da Mac-spezifische Malware seltener ist, könnte eine Antivirus-Lösung möglicherweise weniger nützlich sein.

4. Kosten:
Qualitativ hochwertige Antivirus-Software kann kostenpflichtig sein, und günstigere Optionen bieten möglicherweise weniger Schutz.

5. Systemintegrität:
Einige Antivirus-Programme greifen tief in das Betriebssystem ein, was zu Konflikten mit Systemupdates oder anderen Apps führen kann.

Apples eigenes Abwehrsystem hier kurz beschrieben:

Gatekeeper:
Dies ist eine Sicherheitsfunktion, die in macOS integriert ist. Sie überprüft heruntergeladene Apps und Software, um sicherzustellen, dass sie aus vertrauenswürdigen Quellen stammen und nicht mit schädlichem Code infiziert sind. Gatekeeper ermöglicht es Benutzern, Apps nur aus dem Mac App Store oder von verifizierten Entwicklern zu installieren.

XProtect:
Auch bekannt als „File Quarantine“, überprüft XProtect heruntergeladene Dateien auf bekannte Schadsoftware. Es blockiert den Start von Dateien, die als schädlich erkannt wurden, und informiert den Benutzer über die Bedrohung.

System Integrity Protection (SIP):
Dies ist ein Sicherheitsmechanismus in macOS, der kritische Systemdateien und -verzeichnisse schützt, indem er verhindert, dass nicht autorisierte Änderungen vorgenommen werden.

Malware Removal Tool:
macOS verfügt über integrierte Mechanismen zur Erkennung und Entfernung bestimmter bekannter Malware-Strukturen.

Diese Sicherheitsmaßnahmen zielen darauf ab, die Sicherheit der Apple-Plattformen zu erhöhen, indem sie die Installation von schädlicher Software einschränken und Angriffsvektoren minimieren. Dennoch ist es wichtig zu beachten, dass keine Sicherheitslösung absolut perfekt ist, und die Nutzer sollten weiterhin vorsichtig sein, was sie herunterladen und welche Websites sie besuchen.

Meine Empfehlung: Hände weg von Programmen wie „MyCleanMac“, „MacCleaner“ oder ähnlichem. Die spionieren Dich einfach nur aus und machen das System langsam.

Bild von Ptra auf Pixabay

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Batteriewechsel bei Apple Laptops – Was muss ich beachten?

In den meisten Fällen werden Laptops seltener genutzt als Desktopmaschinen. Bei mir kommt der tragbare Mac nur im Aussendienst, auf Reise und im Urlaub zum Einsatz. Ich halte mein MacBook Air von 2015 zwar aktuell vom Betriebssystem (mit OpenLegacy Patcher) her, aber richtig gearbeitet wird im Office am iMac, nicht am MacBook. Schon alleine weil ich einen zusätzliches Display an meinem 27″ iMac nutze und die Rechenleistung gerade im grafischen Bereich nicht ausreicht beim normalen MacBook.

In der Regel wird die Batterieleistung nach dem zweiten Jahr langsam weniger und nach dem dritten und vierten Jahr wird das Arbeiten ohne Netzteil schon schwieriger. Ausser Ihr habt Euch schon das neue MacBook Air M2 von 2023 gegönnt, dann habt Ihr weitaus mehr Zeit. Bis zu 18 Stunden sagt Apple. Da kann man nur träumen von. Wie gesagt, wird das MacBook täglich 8-10 Stunden genutzt, dann hält die Batterie länger, als wenn man den tragbaren Freund nur ein mal im Monat startet. Ist die Zeit aber gekommen, merkt man das relativ schnell. Die Power läßt nach aufwendigen Arbeitsprozessen schneller nach und nach nur kurzer Zeit steht die Batterie nur noch auf 50%. Lange Rede, kurzer Sinn, irgendwann ist es Zeit über einen neuen Akku nachzudenken. Lässt man das vom Apple Store oder vom autorisierten Service-Partner machen oder geht man selbst ran? Vor 2015 waren die Batterien noch sehr einfach zu tauschen. Deckel auf Batterie tauschen und fertig. Da hat Apple 2015 einen Riegel vorgeschoben. Nicht hauptsächlich deswegen, damit keiner selber rumfummelt, sondern weil die MacBooks, die MacBookAirs oder die MacBookPros immer dünner geworden sind. Sie wurden im Gehäuse innen sehr fest verklebt. Zwar kommt man immer noch relativ schnell an die Batterie ran, wenn man etwas technisch begabt ist und sich das zutraut, aber dann kommt die Frage, wie man die „einzementierte“ Batterie selber lösen kann. Hierzu hat es einige Tutorials im Netz, wie zum Beispiel iFixIt. Die Akkus kann man gut im Netz finden. Allerdings macht es Sinn bei einem Händler zu kaufen, der schon länger am markt ist, mit bekannten Marken für kompatible Laptop-Batterien.

Wenn die Batterie eines MacBook verklebt ist, solltest Du einige Punkte beachten, um den Batteriewechsel sicher und erfolgreich durchzuführen:

1. Sicherheit:
Schalte das MacBook aus und ziehe das Netzkabel ab, bevor Du mit dem Batteriewechsel beginnst. Das sollte aber klar sein.

2. Arbeitsplatz vorbereiten:
Nutze einen sauberen und gut beleuchteten Arbeitsbereich. Ein Tisch oder eine Arbeitsmatte mit antistatischer Unterlage ist empfehlenswert, geht aber mit Vorsicht auch ohne.

3. Richtige Werkzeuge:
Verwende die richtigen Werkzeuge, um die Batterie sicher zu entfernen. Dazu gehören beispielsweise spezielle Schraubendreher, um die schrauben am Deckel vom MacBook zu lösen. Da bitte unbedingt je nach Modell vorher nachforschen, welcher Torx oder ähnliches notwendig ist. Nutzt Ihr einen falschen Schraubenzieher, kann es gleich zu Ende sein, denn Apples Schrauben sind sehr weich und drehen schnell rund. Tipp: Manche Batterielieferanten liefern gleich das Werkzeug mit. Ein Spudger oder ein Kunststofföffnungswerkzeug, um die Klebeverbindung der Batterie zu lösen. Kann sein das auch flüssiger Kleberlöser notwendig ist.

4. Vorsicht beim Lösen der Klebeverbindung:
Verfahre vorsichtig, wenn Du die Klebeverbindung der Batterie löst. Arbeite Dich langsam und gleichmäßig, um das Risiko einer Beschädigung der Batterie oder anderer Komponenten zu minimieren. Nimm Dir Zeit, mit Druck wird das nichts!

5. Passgenau einbauen:
Die neue Batterie für das MacBook dann exakt an die selbe Position bringen. Gegebenenfalls Kleberreste entfernen bevor die neue Batterie festgedrückt wird.

6. Kalibrierung der neuen Batterie:
Nach dem Einbau der neuen Batterie ist es ratsam, sie zu kalibrieren. Lade die Batterie vollständig auf und lasse sie dann vollständig entladen, um sicherzustellen, dass die Anzeige der Batteriekapazität korrekt ist.

Wie schon gesagt ist der Austausch der MacBook-Batterie, insbesondere wenn sie verklebt ist, eine anspruchsvolle Aufgabe ist. Wenn Du nicht sicher bist, ob Du den Wechsel selbst durchführen kannst, dann ab zum nächsten Apple Service-Punkt. Dadurch wird das Risiko von Schäden am Gerät minimiert.

Viel Erfolg beim Batterietausch an Eurem MacBook, macBook Air oder MacBookPro!

Bild von StockSnap auf Pixabay

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MacOS Sonoma auf älteren Macs nutzen – Ein Dank an den OpenCore Legacy Patcher

Und wieder beschneidet Apple Ihre alten Mac-Kunden. Höhere Voraussetzungen werden wieder für das im September 2023 erwartende macOS Sonoma vorausgesetzt. Jetzt schauen auch die 2017er iMacs in die Röhre. Meiner Meinung nach sollen die Intel-Macs doch schneller vom Markt verschwinden, als geplant. Logisch aus der Sicht von Apple.

Der OpenCore Legacy Patcher bietet erfreuliche Neuigkeiten für Besitzer von 2017er Hardware und macOS 14. Diese Software ermöglicht es, ältere Mac-Computer, die offiziell nicht für macOS 14 unterstützt werden, mit dem Betriebssystem zu verwenden. Durch den Einsatz des Patches können Benutzer ihre 2017er Macs auf die neueste Version von macOS aufrüsten und von den neuesten Funktionen und Verbesserungen profitieren. Dies ist besonders erfreulich für diejenigen, die ihre Hardware weiterhin nutzen möchten, aber nicht auf die neuesten macOS-Updates verzichten wollen. Der OpenCore Legacy Patcher eröffnet somit neue Möglichkeiten für die Mac-Community und sorgt für eine längere Lebensdauer älterer Macs.

Für Entwickler gibt es immer noch viel zu tun, wenn es um ältere Macs (Baujahr 2016 und früher) geht. Die Entwicklung eines Patchers für diese Geräte wird mit jeder neuen Hauptversion von macOS zunehmend schwieriger. Es ist ungewiss, wann alle diese Probleme gelöst werden können.

„Was die Unterstützung von macOS Sonoma im OpenCore Legacy Patcher betrifft, kann keine genaue Vorhersage gemacht werden. Eine grobe Schätzung besagt jedoch, dass es in etwa 6 Monaten möglich sein wird, Sonoma zu unterstützen“, so das Team.

Die Hauptprobleme liegen nach wie vor in der Grafikbeschleunigung und WLAN-Unterstützung für ältere Computer. Daher sollten Besitzer von 12-15 Jahre alten Macs nicht unbedingt erwarten, dass sie das volle Potenzial von Sonoma 14 nutzen können, und wenn doch, dann möglicherweise mit einigen Einschränkungen. Zum Beispiel die SIP Sicherheitsfunktion. Mein Rat wäre, sich nach einem 2015-2019er Modell umzusehen, denn irgendwann ist doch schon mal Zeit für ein neueres Modell.

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Apple Karten statt Google Maps

Der Frühling steht vor der Tür und es werden wieder Reisen geplant. Apple Karten und Google Maps sind zwei der bekanntesten Kartendienste, die aktuell auf fast allen Smartphones und Tablets installiert sind, um auch den „Richtigen Weg“ zu finden. Obwohl beide Dienste hervorragende Funktionen bieten, hat jeder seine eigenen Vor- und Nachteile.

In Deutschland bietet Apple Karten umfassende Abdeckung für Städte, Vororte und ländliche Gebiete. Die Karten enthalten detaillierte Informationen zu Straßen, Gebäuden und Geschäften. Außerdem bietet Apple Karten in Deutschland Echtzeit-Verkehrsinformationen, die es den Benutzern erleichtern, Staus und Verzögerungen zu vermeiden und schneller an ihr Ziel zu gelangen. Auch die Fahrt mit einem e scooter mit Straßenzulassung wird mit eines der beiden Dienste einfacher. Aber mit Helm Bitte. In den anderen Ländern Europas bietet Apple Maps ebensfalls eine gute Abdeckung und Genauigkeit der Daten. Zum Beispiel in England, Frankreich, Spanien oder Italien gibt es informative und detaillierte Karten mit Echtzeit-Verkehrsinformationen, falls Ihr mit dem Auto unterwegs seid. Spannend sind aber die Infos zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten im Land. Allerdings, je weiter man aus der Stadt aufs Land fährt, egal in welchem Land Ihr Euch befindet, so ungenauer werden die Daten. Also hier auch vorher informieren. Ein weiteres Plus von Apple Maps in Europas Großstädten ist die Integration von öffentlichen Verkehrsmitteln. In vielen europäischen Städten bietet Apple Karten Informationen zu Bussen, Bahnen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln, einschließlich Routenplanung und Fahrplänen.

Vorteile von Apple Karten gegenüber Google Maps meiner Meinung nach:

Genauigkeit der Daten
Apple Karten hat im Laufe der Jahre große Fortschritte bei der Genauigkeit der Daten gemacht. Durch Partnerschaften mit Unternehmen wie TomTom und OpenStreetMap hat Apple Zugang zu einer Vielzahl von Datenquellen, die dazu beitragen, die Karten präziser zu machen. Apple nutzt auch die Daten, die von seinen eigenen Benutzern gesammelt werden, um die Karten ständig zu aktualisieren und zu verbessern.

Datenschutz
Ein weiterer wichtiger Vorteil von Apple Karten ist der Datenschutz. Im Gegensatz zu Google Maps, das Daten von seinen Benutzern sammelt und verwendet, um personalisierte Werbung zu schalten, ist Apple Maps so konzipiert, dass es die Privatsphäre der Benutzer schützt. Apple sammelt nur minimale Daten von den Benutzern, um ihre Erfahrung zu verbessern, und diese Daten werden anonymisiert. OK, zugegeben, mann muss Apple da auch glauben.

Integration mit iOS
Der größte Vorteil von Apple Karten ist die nahtlose Integration mit iOS. Wenn Du ein iPhone oder iPad besitzen, ist Apple Maps bereits auf Ihrem Gerät installiert. Dies erleichtert die Verwendung von Apple Karten, da Ihr keine zusätzliche App herunterladen müsst. Außerdem kann Apple Maps direkt mit anderen Apps auf Ihrem Gerät interagieren, z. B. mit Ihrem Kalender oder Ihrer Kontakte-App. Speziell auch, wenn ihr eine Apple-Watch benutzt.

Einfache Navigation
Apple Karten ist sehr benutzerfreundlich und einfach zu bedienen. Google Maps ist schon sehr Umfangreich und daher vielleicht eher unübersichtlicher. Die Navigation bei Apple Karten erfolgt in der Regel mithilfe von großen, deutlich sichtbaren Symbolen und Anweisungen, die leicht zu verstehen sind. Außerdem ist die Sprachnavigation sehr klar und verständlich.

Echtzeit-Verkehrsinformationen
Apple Karten bietet Euch auch Echtzeit-Verkehrsinformationen. Dadurch könnt Ihr Staus und Verzögerungen umgehen und schneller an Ihr Ziel gelangen. Diese Funktion ist besonders nützlich, wenn Ihr in einer Stadt unterwegs seid und die Verkehrslage unvorhersehbar ist. Bestes Beispiel ist hier Berlin und München.

Insgesamt bietet Apple Karten viele Vorteile gegenüber Google Maps. Android-Benutzer haben hier die Auswahl natürlich nicht, da Apple Karten natürlich nur auf iPhones arbeitet. An Euer Ziel kommt Ihr aber definitiv mit beiden Apps. Ausser es gibt kein Netz!

Bild von Deepanker Verma auf Pixabay

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