Podcasts mit dem iPhone hören

Es hat eine Weile gedauert, aber inzwischen sind auch die Deutschen auf den Podcast gekommen! Während die Podcasts in den englischsprachigen Ländern schon länger ein großer Erfolg sind, haben nun auch die Deutschen dieses Medium für sich entdeckt. Tatsächlich sollen inzwischen knapp 40 Prozent der Deutschen hin und wieder Podcasts hören.

Was ist ein Podcast?

Du weißt nicht, was ein Podcast genau ist? Ein Podcast ist ein Audiobeitrag, der als Audiodatei im MP3-Format zum Herunterladen oder Streamen angeboten wird. Oder um es einfacher auszudrücken: ein Podcast ist eine Sendung zum Anhören, die man im Internet abonnieren kann. Es gibt Podcasts zu allen möglichen Themen. Ob Interviews, Comedy, Wissensvermittlung oder beispielsweise Nachrichten, es gibt Podcasts wirklich zu jeden Thema und für jeden Geschmack. Allerdings ist es nicht immer so leicht gute Podcasts zu finden und manche User sind auch etwas überfordert mit den unterschiedlichen Plattformen und Anbietern.

Apple Podcasts

Auf jedem iPhone vorinstalliert ist die App „Apple Podcasts“. Und sollte sie auf Deinem iPhone nicht zu finden sein, kannst du sie ganz einfach im App-Store kostenlos herunterladen. Darin findest Du eine enorm große Anzahl an Podcasts, die Du abonnieren kannst. Schaue doch einfach mal in der App in den Reiter „Entdecken“ – da werden jede Menge Podcasts vorgestellt und auch die aktuellen Podcast-Charts präsentiert. Und falls Du dort nichts passendes für dich findest, kannst Du auch die Suchfunktion nutzen und konkret nach Themen suchen, die Dich interessieren.

Noch ein paar Tipps zur App:

  • Clever: Alle deine Apple-Geräte können die Podcasts in der Podcast-App abspielen und merken sich auch an welcher Stelle du aufgehört hast sie anzuhören
  • Günstig: Die meisten Podcasts sind kostenlos, ein Paar Podcaster bieten inzwischen aber auch Premiuminhalte an, die kostenpflichtig sind.
  • Praktisch: Podcasts lassen sich zu Hause im WLAN herunterladen und dann draußen anhören ohne dass du dabei dein mobiles Internetvolumen belasten musst

Bei Apple Podcasts sind nicht alle Podcasts zu finden

Es passiert doch immer wieder mal, dass man einen Podcast empfohlen bekommt, diesen in der Apple Podcast App aber nicht findet. Das liegt daran, dass nicht alle Podcaster ihren Podcast bei Apple zur Verfügung stellen. Einige Podcaster stellen ihren Podcast auch nur exklusiv auf eine Plattform oder auf die eigene Webseite. Deshalb lohnt es sich auch bei anderen großen Podcast-Plattformen vorbeizuschauen, wie beispielsweise Spotify oder Deezer.

Podcast sind nicht nur reine Unterhaltung

Wer glaubt, Podcast dienen allein der Unterhaltung, der irrt gewaltig. Denn es gibt wirklich viele Podcasts, die Wissen vermitteln. Ob Du Dich für Wissenschaft, Politik oder vielleicht Geschichte interessierst, mit Sicherheit gibt es einen Podcast, mit dem Du Dich weiterbilden kannst. Auch für das Lernen und Vertiefen einer Fremdsprache sind Podcasts gut geeignet. So ist es empfehlenswert mal in Podcasts hineinzuhören, die in der Sprache aufgenommen wurden, die Du gerade lernst oder verbessern möchtest. Vor allem englisch- und spanischsprachige Podcasts gibt es jede Menge! Es gibt aber auch spezielle Podcasts für das Sprachenlernen, zum Beispiel von der bekannten Sprachlern-App Babbel. Babbel hat auch eine gute Infografik „Was kann man von einem Podcast lernen?“ – die lohnt es sich zu dem Thema anzuschauen.

Einen eigenen Podcast aufnehmen

Auch das Starten eines Podcasts ist heutzutage keine schwierige Aufgabe mehr. Mit einem Computer, einem guten Mikrofon und der entsprechenden Software lässt sich relativ einfach ein Podcast aufnehmen und zum Beispiel bei Apple Podcasts hochladen. Um damit aber auch wirklich Hörer zu erreichen, ist es wichtig ein gutes Konzept zu haben, sich am besten auf ein Nischenthema zu konzentrieren, eine möglichst gute Audioqualität zu gewährleisten und natürlich regelmäßig neue Folgen zu produzieren.

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Wozu braucht man ein Apple TV?

Seit vielen Jahren habe ich nun schon ein Apple TV zu Hause und möchte die kleine TV-Box auch nicht mehr missen. Doch noch immer passiert es regelmäßig, dass mich Kunden oder auch Besuch fragt, wofür man diese Box überhaupt braucht. Und auf diese Frage möchte ich heute gerne antworten.

Eines vorweg: Ich halte Apple TV für eine der besten Streamingboxen am Markt, aber ehrlicherweise auch eine der teuersten. Trotzdem ist sie für meine Familie derzeit die beste Lösung, denn wir haben damit nicht nur Zugriff auf Streaming-Apps, um TV- und Filminhalte zu genießen, das Apple TV ermöglicht uns noch viel mehr. Da wir fast ausschließlich Apple-Produkte und -Dienste nutzen, stehen uns jede Menge Features zur Verfügung. So spielt bei uns AirPlay zum Beispiel eine große Rolle. Wir können also den Bildschirm unseres iPhones, iPads oder Macs ganz einfach auf dem Fernsehbildschirm anzeigen lasse . Und das nutzen wir häufig, gerade mit dem iPhone geschossene Fotos lassen sich hier groß und bequem Freunden und Familie präsentieren. Sehr praktisch ist es auch, dass wir unsere AirPods bzw. Beats Kopfhörer nutzen können, es lassen sich sogar zwei Kopfhörer-Paare gleichzeitig mit dem Apple ä bin6 TV koppeln. Da wir das große Familien-Abo Apple One haben, schauen wir auch Filme, Serien und Dokus von Apples eigenen Streaming Dienst TV Plus. Zudem können wir mit unserem Abo auch Apple Arcade nutzen und unterschiedliche Spiele auf unserem Apple TV spielen. Somit wird das Apple TV zu einer kleinen, unterhaltsamen Spielekonsole. Und als begeisterte und beinahe tägliche Nutzer von Apple Fitness Plus brauchen wir unseren Apple TV natürlich auch, um die Online-Fitness-Kurse in voller Größe auf dem Fernsehbildschirm zu sehen, denn so machen die Kurse einfach am meisten Spaß (auch wenn wir ab und zu auch ganz gerne mal eine Sporteinheit mit dem iPad draußen auf der Terrasse machen)! Tatsächlich nutzen wir die Apple TV Box also für viele unterschiedliche Dinge und sind sehr zufrieden mit ihr.

Doch nicht jeder hat so viele Apple Geräte zu Hause und nicht jeder nutzt so viele Apple Dienste wie unsere Familie. Da muss man sich dann wirklich fragen, ob das Apple TV wirklich Sinn macht. Zunächst einmal: viele Fernseher sind sogenannte Smart TVs und haben Apps wie Netflix, Amazon Prime Video bereits integriert. Wer also nur eine Möglichkeit zum Streamen sucht, der sollte erst einmal checken, ob der eigene Fernseher diese Funktion nicht schon mitbringt. Oder auf den günstigeren Amazon Firestick zurückgreifen.

Wer aber Apple Fitness nutzt, AirPlay auf dem Fernseher haben will und auch Lust hat Apple Arcade auf dem Fernseher zu spielen, der ist mit einem Apple TV gut beraten.

Übrigens: wer eine Apple Watch hat und Apple Fitness Plus nutzt, der kann sich mit seiner Uhr bei jedem AppleTV anmelden und sein Training absolvieren. Also auch bei Freunden, die ein Apple TV haben.

Apple TV im Urlaub

Ich habe auch einen Freund, der sein Apple TV immer mit auf Reisen nimmt. Die meisten Hotels haben natürlich spezielle TV-Systeme und es ist nicht immer leicht sein Apple TV zu installieren. Häufig hat man das Problem, dass man die Anmeldeseite für das Hotelnetzwerk mit dem Apple TV nicht aufrufen kann und das Internet-Passwort deshalb nicht eingeben kann. Aus diesem Grund hat mein Freund immer einen kleinen Nano-Router dabei. Diesen aufbauen, das Hotel-WLAN suchen und Verbindungsdaten eingeben. Dann das Apple TV mit den Daten des Routers versorgen und schon wird die Verbindung hergestellt! Ein weiteres Problem, dass dann noch auftreten kann: einige Dienste haben eine Geobeschränkung! So kann ein deutsches Netflix-Abo zum Beispiel nur innerhalb der EU geguckt werden. Wer außerhalb der EU ist, muss das Geoblocking mit einer VPN-Verbindung umgehen.

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Daten übertragen auf ein neues iPhone via Backup & Restore

Datenmigration von einem iPhone auf ein anderes iPhone

Alle zwei Jahre etwa tausche ich mein iPhone aus. Meistens wird es nicht das neueste Modell aus dem Hause Apple, sondern ein ein bis zwei Generationen älteres, gebrauchtes und somit auch günstigeres Modell. Dieses mal allerdings wurde es ein iPhone 13 Pro (gibt es schon ab 1049,-), welches aktuell immer noch das neueste Modell ist. In dieses Jahr steht zwar das 14er an, aber darauf wollte ich aktuell nicht warten. Muss auch nicht sein, denn vor allem die Kamera des iPhone 13 Pro ist überwältigend. Gerade auch wenn es dunkel ist. Nun heiß es für mich, die Daten von meinem alten iPhone X auf das neue iPhone 13 Pro zu übertragen. Und da nehme ich Euch mit.

Vorbereitung zur Datenübertragung vom alten auf das neue iPhone

Aber nun geht es darum, wie Ihr Eure Daten vom alten iPhone auf das neue Modell bekommt. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder direkt von iPhone zu iPhone, indem man es aufgeladen nebeneinander legt und die Übertragung startet, oder mittels Backup und Restore mit einem Mac. Als Apple-Benutzer hat man auch sicherlich einen Desktop oder einen Laptop aus dem hause mit dem Apfel. Und diese Schritte gehen wir jetzt kurz durch.

Backup vom alten iPhone

Das alte iPhone am Besten vorab auf den neuesten Stand bringen, sprich IOS und APPS aktualisieren, sodass keine verfügbaren Updates mehr angezeigt werden. Das iPhone nun mittels Kabel an den Mac anstecken, dann erscheint das iPhone links in der Leiste. Ich gehe mal schwer davon aus, dass das nicht Euer erstes Backup von Eurem iPhone ist. Man weiß ja nie. Dann die Option „Backup auf den lokalen Mac“ wählen und „Backup jetzt erstellen“ auswählen. Je nach Datenmenge kann das nun etwas dauern. Hat alles geklappt kann man das iPhone abstecken , ausschalten und die SIM-Karte entfernen. Möglicherweise benötigt man das iPhone nochmals, um beispielsweise den Verlauf einiger APPS, die nicht im Backup enthalten sind, mit zu übertragen. Eine APP zum Beispiel ist der Messenger SIGNAL.

Neues iPhone via Restore einrichten

Um das neue iPhone auch auf neuesten Stand zu bringen, wählen wir nach Anschliessen des neuen iPhones auch mittels Kabel, den Knopf „iPhone wiederherstellen“ aus. Vorab setzen wir die SIM-Karte ein. In der Regel kommt das neue iPhone seltenst mit der aktuellsten IOS-Version. Dieser Vorgang kann je nach Internetverbindung auch etwa 30-60 Minuten gehen. Ist auch die Aktualisierung erfolgreich abgeschlossen kommt sofort auch die Auswahl „Neues Iphone“ oder „Aus Backup“. Wir wählen dann Backup erstellen und nehmen dann das gerade eben erstellte Backup. Wer regelmäßig Backups macht, hat hier mehr Auswahl. Auch dieser Vorgang dauert je nach Datenmenge gut 30-bis 60 Minuten. Das iPhone macht auch den ein oder anderen automatischen Neustarts. Im Display ist zu sehen „Daten wiederherstellen“. Hat alles geklappt müssen wir das iPhone nun mit dem WLAN verbinden und wir geben unsere Apple-ID ein. Ist das neue iPhone nun mit WLAN verbunden und mit der Apple-ID verknüpft, sieht man alle APPs die auf dem alten iPhone vorhanden waren wieder Stück für Stück auf dem Homescreen. Das kann, je nach Anzahl der APPS und der WLAN-Geschwindigkeit auch wieder etwas dauern. Hat auch dieser Schritt geklappt, hat die Datenübertragung auf das  neue iPhone geklappt. Delikate Daten wie zum Beispiel E-Mailkonten, Kreditkarten im Wallet oder eine Verbindung zu einer Apple Watch, müssen nochmals mittels Passwörtern zur Sicherheit bestätigt werden.

Dann viel Spaß mit Eurem neuen iPhone.

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Einen neuen, gebrauchten Mac einrichten

Wer mit einem Mac arbeitet und damit auch sein Geld verdient, sollte darauf achten, relativ auf dem neuesten Stand zu bleiben. Mit „relativ“ meine ich, dass es nicht immer gleich das neueste Mac-Modell sein muss, aber eben auch keine veraltete Kiste. Bleibt man ein bis zwei Generationen hinten dran, kann man ordentlich Geld sparen, das man dann wiederum in Speichererweiterungen (RAM) und Festplattenkapazität (SSDs), sowie in weitere Peripherie investieren kann. Wartet Ihr zu lange, so ist das Modell auf dem freien Gebrauchtmarkt nicht mehr viel wert. Oftmals sind die ausgedienten Modelle ideal für Neueinsteiger oder Schüler. Also um damit zu lernen, nicht zum spielen, da hat haben die Teenies schon andere Anforderungen an die Hardware. Gebrauchte Macs werden überall angeboten . Entweder im Fachhandel oder lokal im Umkreis via Kleinanzeigen. So hat man auch die Chance, den Zustand des Gerätes persönlich zu checken.

Vorbereitung zur Umstellung

Als erstes muss die Frage beantwortet werden, ob die Daten 1:1 auf den neuen Mac übertragen werden sollen oder man bei Null neu anfängt und alles komplett neu installiert. Letzteres nimmt natürlich die meiste Zeit in Anspruch. In der Regel überträgt man die Daten vom alten Mac auf den neuen Mac. Natürlich vorausgesetzt, das das MacOS auch auf beiden Modellen läuffähig ist. Davor allerdings, so gehe ich persönlich vor, wird der Mac entrümpelt und auf Schadsoftware und Viren geprüft. Ich will ja nicht die Altlasten aus dem alten Mac mitnehmen. Wobei diese Aktion generell einmal im Jahr ratsam ist. Dafür verwende ich ein kostenfreies Antivirusprogramm. Ich will ja nicht die Altlasten aus dem alten Mac mitnehmen. Wobei diese Aktion generell einmal im Jahr ratsam ist. Ist alles erfolgreich gelaufen, könnt Ihr zum Beispiel mittels des Apple eigenen „Migrationstool“ die Daten auf den neuen Mac bringen. Falls Ihr technisch etwas versiert seit, könnt Ihr auch die Festplatte des neuen Macs ausbauen und extern via USB anschliessen und mit einer Kopiersoftware, wie zum Beispiel Carbon Copy Cloner, die Daten eins zu eins übertragen.

Neuen Mac in Betrieb nehmen

Sind die Daten nun eins zu eins auf dem neuen Mac, könnt Ihr den Mac nun starten wie gewohnt. Allerdings wird nach einem Umstieg auf einen neuen Mac oder auf eine neue Festplatte aus Sicherheitsgründen mehrfach Eure Apple-ID abgefragt. Und auch die Kennwörter aller E-Mail-Mailboxen müssen neu eingegeben werden. So wird ausgeschlossen, falls mal jemand Euren Mac entwendet, das er so an die persönlichen Daten kommt. Benutzt Ihr ein iPhone oder iPad noch zusätzlich, wird darüber dann die Freischaltung der Apple-ID via iCloud vorgenommen. Es wird ein Code erscheinen, den Ihr dann am Mac eingeben müsst. Ist das erledigt, kann das Arbeiten an dem neuen Mac beginnen – mit neuerPower!

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MacOS Big Sur vs Windows 10

Vor ein paar Tagen hat mich eine Kundin gefragt, was ich ihrem Mann für den privaten Gebrauch empfehlen würde: Windows oder MacOS? Da die Frage eine etwas ausführliche Antwort erfordert, habe ich beschlossen sie auch hier auf meinem Blog zu beantworten. Zwei Dinge vorweg. Zunächst einmal geht dem Vergleich der Betriebssysteme von Apple und Windows eine andere Frage voraus. Arbeite ich lieber an einem Mac-Computer oder an einem Standard-Computer. Wer mit dem Betriebssystem von Apple arbeiten möchte, der braucht auch einen Mac. Wer mit Windows arbeiten will, der kann tatsächlich mit jedem Computer arbeiten, denn Windows lässt sich auch auf einem Apple-Computer installieren. Zweitens muss ich erwähnen, dass beide Betriebssysteme einen Nachfolger haben, nämlich MacOS Monterey und Windows 11. Tatsächlich arbeiten die meisten User aber noch mit älteren Systemen, weshalb ich diese beiden Systeme auch gerne einmal genauer anschauen möchte.

Windows 10

Circa 77 Prozent der Desktop-Computer werden weltweit mit Windows betrieben und Zweidrittel davon nutzen Windows 10. Wir sprechen hier also ganz klar vom Marktführer. Das bedeutet auch, dass die Auswahl an Software für Windowssysteme größer ist als bei allen anderen Betriebssystemen. Da aber nur die wenigsten User sehr spezielle Software brauchen, ist dies natürlich nur bedingt ein Vorteil von Windows. Die bekanntesten und meistgenutzten Programme sind in der Regel für beide Betriebssysteme verfügbar.

Windows 10 ist ein modernes, nutzerfreundliches Betriebssystem mit Sprachassistentin (Cortana). Zum Start von Windows 10 wurde Microsoft allerdings wegen weitreichender Datensammlung heftig kritisiert. Inzwischen hat es zwar einige Updates gegeben und die Nutzer werden besser auf die Einstellungsmöglichkeiten hingewiesen, dennoch kann es passieren, dass User, die bei der Installation zu schnell weiterklingen, ungewollt viele Daten preisgeben. Viele User beschweren sich auch, weil sich die Updates in Windows 10 nicht deaktivieren lassen und man sie machen muss. Neben diesen zwei großen Kritikpunkten muss man aber sagen, dass das System gut und stabil läuft und es sich gut damit arbeiten lässt.

Windows 10 Lizenzen und Keys

Im Vergleich zu Apple ist eine Lizenz für Windows kostenpflichtig. Microsoft hat ein sehr kompliziertes Lizenzmodell und viele schwarze Schafe treiben sich herum. Daher sollte man immer vorsichtig sein, wenn man eine Windows-Lizenz oder sogar nur einen Key kauft. Und auch die Preise verlieren stark. Während es bei einigen Händlern die beliebte Windows 10 Home 64 Bit Lizenz bereits ab 70 Euro gibt, kostet sie bei Microsoft selbst stolze 145 Euro.

Zudem werden auch sogenannte Windows 10 Keys verkauft. Was sind diese Keys? Um das Windows-Betriebssystem zu aktivieren, muss man einen Key eingeben, der nach Eingabe von einem Microsoft-Server überprüft wird und Windows 10 anschließend aktiviert. Viele Händler und Distributoren haben solche Keys günstig erworben, weil sie zum Beispiel Computer herstellen. Wenn solche Firmen die Keys aber später nicht mehr benötigen, verkaufen sie diese weiter. Und so kommen die günstigen Key-Angebote zu Stande, die man im Internet findet. Rechtlich gesehen ist der Key-Handel in einer Grauzone. Mit den Keys können die User ihre Windows 10-Installation natürlich problemlos aktivieren, sie haben allerdings keine Lizenz von Microsoft erworben. Und da ist die Frage, ob das wirklich legal ist.

MacOS Big Sur

Big Sur fiel vor allem durch sein neues, schickes Design auf. Neue Icons, neue Fensteroptik – alles sehr elegant und minimalistisch. Es läuft stabil und schnell und natürlich hat es die Sprachassistentin Siri auch mit an Bord. Die Programme „Safari“, „Nachrichten“ und “Karten“ haben einige neue Funktionen bekommen. Auch das Thema „Sicherheits- und Privatsphäre“ spielt eine größere Rolle bei Big Sur. Und auch Malware und Hacker haben es nun schwerer als je zuvor ins System einzudringen (was anfangs allerdings für einige User ein paar Probleme mit sich brachte). Da MacOS Big Sur nur auf einem Apple-Computer läuft, ist immer eine Lizenz vorhanden. Updates auch auf ganz neue Versionen des Betriebssystems sind bei Apple immer kostenlos. Allerdings können die neusten Betriebssysteme oft nicht auf sehr alte Apple-Computer installiert werden, da deren veraltete Ausstattung nicht kompatibel ist. Auch Apples Alternative zu Microsoft Office (iWork) ist kostenlos und absolut empfehlenswert.

MacOS Big Sur vs Windows 10 – Fazit

Letztendlich ist es eine Typ-Frage für welchen Computer und welches System man sich entscheidet. Es ist keine Entscheidung des Betriebssystems, es ist eine Entscheidung für oder gegen Apple. Ein Apple-Computer mag in der Anschaffung teurer sein, man kann ihn in der Regel aber sehr viel länger nutzen als ein Windows-Computer ohne zu große Einbußen hinnehmen zu müssen und auch nach mehreren Jahren hat er noch einen annehmbaren Wiederverkaufswert. Auch Systemabstürze und Virenprobleme sind meiner Erfahrung nach bei einem Mac deutlich seltener der Fall. Windows punktet dagegen mit dem Anschaffungspreis und ist für passionierte Gamer ganz klar die erste Wahl.

Apple AirPods Tipps und Tricks

Bild: AirPods 3. Gen. / Apple

Diesen Herbst ist es so weit: die Apple AirPods der dritten Generation kommen endlich auf den Markt! Und sie bringen einige nette Neuerungen mit! Schon äußerlich ist eine Veränderung zu erkennen: sie sind eine Mischung aus dem Vorgänger und der Pro-Variante. Sie haben einen fantastischen Sound, satten, dynamischen Bass und unterstützen 3D Audio, das einem das Gefühl gibt,  in einem Konzerthaus oder vor einer Open-Air-Bühne zu stehen. Zudem sind sie wasser- und schweißresistent nach IPX4, bieten Unterdrückung von Wind- und Hintergrundgeräuschen bei Telefonaten  und haben eine bessere Akkuleistung als ihre Vorgänger. Und sie sollen für unter 200 Euro zu bekommen sein.

Ich selbst nutze die AirPods der zweiten Generation und bin wirklich top zufrieden mit den Kopfhörern. Sie sitzen gut im Ohr (bei anderen In-Ears hatte ich da bisher immer Probleme) und der Sound ist wirklich top. Für mich gibt es derzeit keinen Grund auf das neue Modell zu wechseln, auch wenn die neuen Features natürlich schon verlockend klingen.

Aber als zufriedener AirPods-Nutzer möchte ich gerne ein paar hilfreiche Tipps zu den True-Wireless Kopfhörern mit euch teilen!

5 AirPods Tipps

Tipp 1: AirPods mit iPhone oder iPad verbinden

Einfach den Deckel der AirPods-Hülle öffnen, AirPods stecken lassen, den kleinen Knopf auf der Rückseite gedrückt halten und das ganze in der Nähe des iPhones oder iPads tun. Schon zeigt das Apple-Gerät die AirPods an und es muss nur noch der Knopf „Verbinden“ gedrückt werden.

Tipp 2: zwei Kopfhörer, ein iPhone oder iPad

Ihr wollt gemeinsam Musik hören oder einen Film schauen – jeweils mit euren Kopfhörern? Wenn Ihr AirPods oder Beats-Kopfhörer besitzt, ist das kein Problem. Einfach beide Kopfhörer mit dem iPhone oder iPad sharen. Erst das eine Kopfhörer-Paar wie gewohnt verbinden. Danach das AirPlay-Symbol (Dreieck mit Kreisen bzw. Dreieck mit Rechteck darüber) drücken und „Audio teilen“ auswählen. Nun das andere Kopfhörerpaar verbinden und gemeinsam Musik oder einen Film genießen!

Tipp 3: Akkustand auf der Watch checken

Du hast eine Apple Watch und möchtest den Ladestand deiner AirPods wissen? Wische auf dem Zifferblatt nach oben und öffne das Kontrollzentrum.  Tippe auf das Batteriesymbol und schon bekommst du den Ladestand angezeigt.

Tipp 4: AirPods finden

Du suchst deine AirPods? Öffne auf dem iPhone die Wo-ist-App. Suche dann in der Geräteliste deine AirPods. Dort siehst du den Standort auf einer Karte. Du kannst über „Aktionen“ auch einen Ton abspielen, wenn sie in der Nähe sind und du sie einfach nicht siehst. Der Ton wird sukzessive lauter, sodass Du ihn irgendwann hörst und die AirPods orten kannst.

Tipp 5: AirPods abwechselnd nutzen

Du bist unterwegs und hast Sorge, dass der Akku deiner AirPods nicht ausreicht bis du wieder zum Laden kommst? Dann verwende die AirPods einfach einzeln! Lasse immer einen im Ladecase und wechsle ab. So schaffst du es geschickt, die Laufzeit zu erhöhen.

iPhone 13 vs. iPhone 12

Letzte Woche war es so weit: die Apple Keynote fand stand und neue Produkte und Services wurden vorgestellt. Darunter auch das iPhone 13 auf das sich schon viele Apple-Fans gefreut hatten. Im Vorfeld wurde wieder viel gemutmaßt, was das neue Modell wohl können würde. Von Augmented Reality war die Rede. Auch von einem neuen Design. Doch die Spekulationen waren aufregender als das Smartphone, das letztendlich vorgestellt wurde. Denn das neue iPhone 13 kommt mit relativ wenig Innovation daher. Und so fragen sich nun viele: lohnt sich der Umstieg auf das neue Modell überhaupt?

iPhone 13 – Was ist neu?

Die wohl wichtigste Veränderung ist der Apple A15 Bionic Prozessor. Dieser soll das iPhone noch schneller machen. Auch bei der Kamera gibt es ein kleines Highlight: der Weitwinkelsensor ist größer geworden, sodass bis zu 47 Prozent mehr Bild- und Lichtinformationen verarbeitet werden können. Zu erwarten sind Fotos mit höherer Qualität und reduziertem Bildrauschen. Und auch der Ultraweitwinkelsensor wurde verbessert. Vor allem bei schwacher Ausleuchtung sollen nun noch schönere Fotos möglich sein als es noch beim iPhone 12 der Fall war. Weiterhin kommt das neue iPhone mit einem helleren, reaktionsschnelleren Display daher. Und gefilmt werden kann nun in einem Kinomodus mit Tiefeneffekt und automatischen Fokusänderungen. Auch der Akku hat ein Upgrade bekommen und hat nun eine etwas längere Laufzeit. Mit 173 Gramm ist das neue iPhone etwas schwerer als sein Vorgänger, dies wird wohl am Akku liegen. Und zuletzt gibt es nun die Möglichkeit ein iPhone 13 mit 512GB Speicher zu erwerben. Zuvor lag das Limit bei 256GB.

Wie Du siehst: das iPhone 13 ist keine Weltneuheit und kommt mit keinen atemberaubend neuen Features daher.

Lohnt sich der Umstieg auf das iPhone 13?

Eines ist klar: Das iPhone 13 hat im Vergleich zum iPhone 12 keinen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht. Im Großen und Ganzen ist es ein bißchen schneller, hat eine etwas bessere Kamera und einen besseren Akku – das war es auch schon! Wer also schon ein iPhone 12 hat, der kann auch getrost bei diesem Modell bleiben und abwarten, was das iPhone 14 im nächsten Jahr für Neuigkeiten bringen wird.

Wer ein älteres iPhone-Modell besitzt, für den könnte es auch interessant sein, sich ein iPhone 12 zuzulegen statt zum neusten Modell zu greifen. Denn mit dem Release der neuen iPhone-13-Reihe ist zu erwarten, dass die Preise für das iPhone 12 deutlich sinken.

Aber auch wer das neuste Modell sein Eigen nennen möchte und sich das iPhone 13 leisten will, ist gut beraten noch ein bißchen zu warten. Nach der Preisprognose von idealo sinken die Preise von neuen iPhones schon nach wenigen Monaten. So könnte der Preis der Standardversion des iPhone 13 bereits nach vier Monaten auf 800 Euro fallen und das iPhone 13 Pro nach einem halb Jahr unter tausend Euro liegen. Wer etwas geduldig ist, kann also einiges sparen!

Was ein 3D-Drucker heute schon alles kann

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht Dir einen 3D-Drucker anzuschaffen?

3D-Druck ist eine spannende Sache! Und es lassen sich allerlei Dinge damit herstellen. Sogar für den Privatgebrauch gibt es inzwischen bezahlbare 3D-Drucker. Diese brauchen eine Vorlage des Objekts, das gedruckt werden soll und natürlich das Druck-Material. Für den privaten Gebrauch kommen meistens Filamente zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Kunststofffäden, die auf einer Spule aufgerollt sind, vom 3D-Drucker eingeschmolzen und dann Schicht für Schicht zu einem fertigen Objekt verarbeitet werden. Vom Smartphone-Halter über einen Kaffekapselspender bis hin zur Schachfigur – die Ideen für 3D-Projekte sind vielfältig und das Internet ist voll mit kreativen 3D-Druck-Vorlagen.

Noch interessanter ist der 3D-Druck aber für die Industrie.

Es werden Werkzeuge, Bauteile und andere Dingen gefertigt, in den unterschiedlichsten Materialien, wie beispielsweise Kunststoffe, Edelstahl, Aluminium oder auch Titan. Doch inzwischen werden noch ganz andere Projekte mit einem Industrie 3D-Drucker umgesetzt! In Deutschland stehen seit kurzem die ersten Wohnhäuser, die mit einem 3D-Betondrucker errichtet wurden. Das eine findet sich in Beckum in Nordrhein-Westfalen und das andere in Wallenhausen in Bayern. Um ein Haus zu „drucken“ wird ein 3D-Drucker genutzt, der eine gewaltigen Düse hat, aus der Beton und Spezialmörtel fließt. Und damit wird das Haus dann in zentimeterdicken Schichten hergestellt. Der große Vorteil hierbei ist vor allem die Kosten- und Zeitersparnis.

 
Doch nicht nur beim Hausbau ist ein 3D-Drucker ein innovatives Verfahren. Auch im medizinischen Bereich bringt der 3D-Druck den Fortschritt. Das hat man auch bei den diesjährigen Paralympics gesehen. In Tokio wurde in einer Fabrikhalle unweit des Stadions eine Werkstatt eingerichtet. Und auch dort stand ein 3D-Drucker inklusive eines Scanners, um Körperteile einscannen und danach im 3D-Drucker spezielle Passteile ausdrucken zu können, die dann individuell für die Athletinnen und Athleten angepasst wurden.

Ein weiterer spannender Einsatz von 3D-Druckern: sie werden auch in der Lebensmittelindustrie genutzt. Statt Kunststoffe oder Metalle werden zum Beispiel Zucker und Schokolade in Form gebracht. Und auch ein Pizzadrucker wurde schon entwickelt.

Schon jetzt ist der 3D-Druck in der Industrie nicht mehr wegzudenken. Und es ist nur eine Frage der Zeit bis immer mehr Produkte mit einem 3D-Drucker hergestellt werden können. Ich finde es schon erstaunlich was heutzutage alles „gedruckt“ werden kann – es bleibt auf jeden Fall spannend was da noch alles nachkommt!

Bist Du ein Serien-Junkie?

Geht es Dir auch so, dass Du statt normalem Fernsehen lieber Serien schaust? Ob Netflix, Amazon prime, Apple TV+, TVNow oder wie die ganzen Streaming-Plattformen auch heißen – das Angebot an fesselnden und unterhaltenden Serien ist riesig. Ich weiß gar nicht mehr, wann es genau anfing, aber es war die Zeit von „Breaking Bad“ und „Game of Thrones“, die mir das Seriengucken schmackhaft machte. Letztere Serie gefiel mir so gut, dass ich sogar die Bücher kaufte und tatsächlich unzählige dicke Wälzer der Fantasy-Saga verschlang, die unter dem Titel „Das Lied von Eis und Feuer“ zu bekommen sind. Westeros, seine Adelshäuser und fantastischen Charaktere hatten mich tief in ihren Bann gezogen!

Doch es blieb nicht bei „Game of Thrones“! Ob es „Dexter„, der Serienmörder war, den man – so verrückt es klingt – sympathisch fand oder die „Sons of Anarchy“, die mit ihren Motorrädern direkt in mein Herz fuhren – ich wurde süchtig nach neuen Folgen und Staffeln neuer TV-Serien! Auch „The Handmaid’s Tale“, „The Blacklist“, „Jerks“ und so viele andere Serien begeisterten mich und so schauten mein Mann und ich in den letzten Jahren plötzlich deutlich mehr Serien als normales Fernsehprogramm. Und auch im Freundeskreis begannen wir plötzlich uns über Serien zu unterhalten. Hast Du das schon gesehen? Kennst Du die neue Serie XY? Es ist schon erstaunlich, wie mich diese Serien zu fesseln vermögen… Spannende Geschichten, die einfach verdammt gut umgesetzt sind!

Seit ich Mama bin, habe ich zugegeben nicht mehr so viel Zeit und Serien-Abende bis spät in die Nacht liegen schon eine Weile zurück. Aber wenn ich den Fernseher anschalte, dann geschieht das tatsächlich meistens immer noch um eine Serie zu gucken. Außerdem bin ich zum echten Podcast– und Hörbuch-Fan geworden. Denn ob ich koche, dusche oder Wäsche verräume – ich liebe es dabei einer guten Geschichte oder einem unterhaltsamen Podcast zu lauschen! Gerade höre ich das Hörbuch „Stay Away from Gretchen“ – ein Roman von Susanne Abel. Und es ist einfach wunderbar diese Geschichte zu hören – zwischen Windelwechseln, Arbeiten und was noch so alles auf meiner täglichen, scheinbar endlosen To-Do-Liste steht. Ich kann beim Kartoffelschalen in andere Welten eintauchen und wunderbare Abenteuer erleben. Ich kann mich informieren und unterhalten lassen und lache nicht selten über einen Spruch eines Podcasters, während der Hausarbeit. Ich habe mit einem Kleinkind wirklich wenig Zeit für Fernsehen oder Bücher lesen. Und bin einfach nur dankbar, dass ich stattdessen meine Hörbücher und Podcasts habe. Und diese begleiten mich wirklich jeden Tag!

Ja, ich bin ein Junkie. Ich würde mich vielleicht nicht unbedingt als Serien-Junkie bezeichnen, sondern eher als ein Geschichten-Junkie. Aber das ist doch nun wirklich kein Grund besorgt zu sein, oder?