Apple Watch 2 – Must-Have oder nettes Spielzeug?

Als überzeugter Mac-User stehe ich neuen Apple-Produkten natürlich immer sehr offen und neugierig gegenüber. Da Apple aber stets einen ordentlichen Preis für Computer und Gadgets verlangt, ist es für mich leider nicht möglich mir jedes Produkt anzuschaffen. Als im Jahre 2015 die ersten Apple Watches verkauft wurden, war ich von der neuen Smartwatch zwar begeistert, der Preis war mir aber ehrlich gesagt zu hoch, um gleich in den nächsten Laden zu laufen und eine zu erwerben. Ich wollte lieber auf die nächste Generation warten, die sicherlich mit mehr Features und vielleicht ja auch mit einem besseren Preis daherkommen würde.

Nun wurde diesen Herbst die Apple Watch 2 vorgestellt und tatsächlich kann sie ein wenig mehr als ihr Vorgänger. Ein neues Betriebssystem. Ein leistungsstärkerer Akku. Integriertes GPS. Wasserdicht bis 50 Meter. Ein neuer superschneller Dual‑Core Prozessor. Und ein Display, das zweimal heller ist als bisher. Das klingt ja erst Mal nicht schlecht. Doch der Preis ist immer noch eine Ansage! Die Apple Watch 2 gibt es ab 419 Euro. Dafür wird die erste Serie günstiger. Das günstigste Modell der Serie 1 ist die Aluminiumversion mit Sportarmband und diese gibt es schon für 319 Euro. Auch das ist kein Schnäppchen, handelt es sich bei einer Smartwatch schließlich nur um ein nettes Gadget. Es gibt ganz einfach keine überzeugende Begründung, warum man die Apple Watch unbedingt benötigt. Fast alle Funktionen der Apple Watch sind auch beim iPhone enthalten, nur im Bereich Benachrichtigungen und Fitness kann die Smartwatch punkten.

Und so muss ich mir letztendlich nur eine Frage stellen: Ist mir dieses attraktive Gadget und Accessoire tatsächlich 300-400 Euro wert, auch wenn es mir im Alltag nicht wirklich einen Vorteil bringt? Aber vielleicht warte ich mit der Beantwortung der Frage auch noch die wenigen Wochen bis Weihnachten. Wer weiß, vielleicht schenkt mir das Christkind ja eine Apple Watch, um mir ganz einfach eine Freude zu machen und ohne danach zu fragen, wieviel Sinn diese Uhr tatsächlich für mich macht…

Sehenswert

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Hallo liebe Blog-Leser! Ich bin ausgelernte ITlerin und seit vielen Jahren überzeugte Macianerin. Vom Mini-Mac über das iPhone bis hin zum iPad sind bei mir ausschließlich Apple-Produkte im Einsatz. Ich werde häufig als “Power Userin” bezeichnet, weil ich meine Mac-Programme wirklich intensiv nutze und diese perfekt in meinen Alltag integriert habe. Meine Termine verwalte ich zum Beispiel ausschließlich mit iCal, meine Photos sind in Aperture gut aufgehoben und stets griffbereit und gebloggt und gesurft wird meistens mit dem iPad gemütlich auf der Couch. Ich hoffe, dass Euch meine Posts gefallen und Ihr meine Tipps erfolgreich nutzen könnt!

1 Kommentar

  1. Ich nutz(t)e beide Welten. Für den Sport eine spezialisierte Sportuhr (Polar V800). Als „Second Screen“ für das iPhone die Apple Watch. Notgedrungen (Fahrradsturz, der die Apple Watch zerstörte) bin ich aktuell auch im täglichen Leben mit der Polar unterwegs.

    Die Apple Watch ist für den Sport ein Kompromiss (ja, auch die Zweier noch – es fehlen z.B. Bedienknöpfe und die Möglichkeit einen externen Pulsgurt zu koppeln), die Polar V800 ist im Bereich der iPhone-Bedienung einer (doppelte Notifications, während andere gar nicht durchkommen, keine Möglichkeit, diese später nochmals aufzurufen, man muss immer beide Geräte in „nicht stören“ schicken, wenn man wirklich seine Ruhe haben will usw.).

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