iPad in der Schule – Wie Kinder iPad mit iBooks als interaktives Schulbuch nutzen

Wer schon mal ein Kind mit einem iPad in der Hand gesehen hat, der weiß, wie schnell die Kleinen mit der heutigen Technik zurecht kommen. Als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Speziell wie schnell Kinder, auch die Kleinsten ab 2 Jahre, mit der „Antipp-  und Wischtechnik“ umgehen. Man gibt den Kinder ein iPad in die Hand, kurze Erklärung und schon haben sie die Navigationstechnik weitgehenst im Griff. Da ist der erste Kontakt mit einem iPad und der neuesten Technik bei Erwachsenen schon ganz anders. Wie Kinder iPad und Co. dann aber auch sinnvoll nutzen können, hat Apple mit Ihrer aktuellen Veröffentlichung von iBooks Author gezeigt. Steve Jobs wollte schon immer den Schulbuchmarkt revolutionieren. Das verdeutlichte er schon in seiner Biographie, geschrieben von Walter Isaacson. Für Apple Freunde übrigens ein absolutes „Muss“ zu lesen. Steve Jobs hat sich schon immer über sehr teure und auch nicht aktuelle Schulbücher, welche in den Schulen und Unis benutzt werden, mokiert. Wie in allen seinen Visionen ging es Ihm immer um Veränderungen, welche die Menschheit weiter bringen würde. Schulbücher die sich automatisch aktualisieren, in welchen nicht nur gelesen werden können, sondern die auch mit interaktiven Erklärungen in Form von Filmen oder 3D Animationen den Lernstoff besser erklären.

In einer aktuellen Schulstudie in Palm Beach in Florida haben Kinder iPad mit iBooks aktiv eingesetzt. Den Film und die Infos könnt Ihr Euch hier anschauen. Das ist schon beeindruckend, welche Lernmethoden dadurch möglich sind.

Natürlich steht und fällt natürlich alles damit, dass unsere Schulen nicht die finanziellen Mittel haben, um die Kinder mit iPads auszustatten. Vielleicht aber wird Apple ein einfaches iPad entwickeln, welches speziell für den Einsatz in Schulen mit iBooks und anderen Lern APPS ausgestattet ist. Ohne viel Speicher, einen ausreichenden Prozessor und ausschließlich für Schulen. So, dass jeder sich ein „iPad School“ leisten oder mieten kann.

Wir können alle nur hoffen, dass auch die Politik langsam erkennt, dass sich in Sachen Schulunterricht schnellstens etwas ändern muss. Das Thema „Internet“ muss unbedingt als „Hauptfach“ eingeführt werden. Auch die Lehrer müssen sich Weiterbilden. Bildung ist das wichtigste Gut was wir haben. Und wenn innovative Technik diesen Prozess vereinfacht, dann sollten man sie auch nutzen.

Sehenswert

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Über Thomas Kokoska 211 Artikel
Hi@all! Mein erster Mac war tatsächlich ein Macintosh SE 30, ich bin also seit den Anfängen von Apple mit dabei. Ich arbeite bis heute im Mac Service und kümmere mich um hilfebedürftige Mac-User, kaputte iPhones, iPods und anderes Mac-Zubehör. Macs sind seit Jahren die besten Rechner auf dem Markt und das bestätigt sich auch bei einem Blick auf meine Kunden – einmal Mac, immer Mac! Hier im Apple Blog möchte ich Euch mit aktuellen Mac Themen, Technik-Tipps und kleinen Hilfestellungen zur Seite stehen. Und ich hoffe, dass Ihr Spaß an meinen Artikeln habt und hier auch die Antworten auf Eure Fragen findet.

3 Kommentare

  1. Generell finde ich die Idee nicht schlecht. Nichtsdestotrotz sind Bücher aus dem Unterricht nicht wegzudenken, da Kinder nun mal Kinder sind und Dinge gerne fallen Lassen. Auch teure iPads…

  2. In Frankreich und anderen Ländern ist das schon gang und gebe.
    Ich hatte mal bei Spiegel einen Bericht gelesen, wo Kinder das lesen und schreiben über Twitter gelehrt bekommen.

    Warum also kein iPad als Schulbuch?

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