Warum Apples Ökosystem ausgerechnet bei privaten Videos versagt

Im Apple-Universum gibt es ein unausgesprochenes Versprechen: Geräte greifen ineinander, Inhalte sind überall verfügbar und alles fühlt sich logisch an. Genau deshalb fällt eine bestimmte Abwesenheit besonders unangenehm auf. Es existiert bis heute keine Apple-App, die private Videos so behandelt, wie die Fotos-App es mit Bildern tut. Was naheliegend wäre, fehlt komplett: eine zentrale Video-Mediathek für eigene Filme. Eine App, die private Aufnahmen in voller Qualität speichert, organisiert und über Mac, iPhone, iPad und Apple TV hinweg synchron hält. Idealerweise mit Cloud-Zugriff, sauberer Struktur und einer Benutzeroberfläche, die nicht nach Bastellösung aussieht. Stattdessen herrscht Leere.

Fotos zeigt, wie gut Apple Medien verwalten kann

Gerade weil es die Apple Fotos-App gibt, wirkt diese Lücke so unverständlich. Fotos ist weit mehr als ein Bilderordner. Die App verwaltet Inhalte geräteübergreifend, erlaubt geteilte Alben und stellt Fotos sogar über simple Weblinks bereit. Jeder mit dem Link kann die bereitgestellten Fotos dann ansehen oder herunterladen, ohne Registrierung, ohne den Zwang eine App herunterzuladen. Genau dieses Prinzip hätte man eins zu eins auf Videos übertragen können. Apple beweist hier selbst, dass es weiß, wie moderne Medienverwaltung funktioniert. Umso rätselhafter ist die Frage, warum es dieses Konzept nicht auch für private Filme gibt.

Warum die Fotos-App für Videos keine echte Option ist

Natürlich lassen sich Videos technisch gesehen auch in die Fotos-App importieren. Sogar geteilte Alben sind möglich. Warum fordere ich also eine Videos-App, wenn man das auch in der Fotos-App lösen kann? Das hat zwei Gründe. Erstens: Videos, die länger als etwa zehn Minuten sind, lassen sich gar nicht erst einlesen. Wer private Filme archivieren möchte, müsste sie also künstlich zerstückeln, um sie in der Fotos-App zu haben. Das ist realitätsfern und unbrauchbar. Zweitens: Die Komprimierung von Videos ist in der Fotos-App so aggressiv, dass sie hochwertige Aufnahmen sichtbar entwertet. Details gehen verloren, Bewegungen wirken unsauber, das Ausgangsmaterial wird regelrecht kastriert. Das ist keine Geschmacksfrage, sondern ein technisches Problem. Für ernsthaft genutzte private Videos scheidet die Fotos-App damit definitiv aus.

Apple TV als Sackgasse für eigene Inhalte

Bleibt als nächster Kandidat die Apple TV-App. Schließlich ist sie Apples zentrale Plattform für Bewegtbild. Doch auch hier wird schnell klar, dass private Videos nicht vorgesehen sind. Eigene Inhalte wirken wie ein Fremdkörper. Es gibt keine echte Bibliothek, keine saubere Organisation, keine überzeugende Präsentation. Alles an dieser App ist auf Streaming, Abos und kuratierte Inhalte ausgelegt. Private Videos fühlen sich geduldet an, nicht willkommen.

Keine Videos-App nach dem Vorbild von Fotos

Am Ende bleibt eine nüchterne Erkenntnis: Apple hat sich bewusst gegen eine dedizierte Videos-App für private Inhalte entschieden. Es fehlt eine zentrale, geräteübergreifende Mediathek, die eigene Filme respektiert und nicht degradiert. Das überrascht, weil Apple mit Fotos längst gezeigt hat, dass genau so etwas hervorragend funktionieren kann.

Meine aktuell praktikable Lösung

Mangels nativer Apple-Lösung nutze ich derzeit eine Kombination aus Plex-Server und Infuse. Der Plex-Server ist kostenlos. Infuse setze ich in der Pro-Version ein, aktuell für 1,99 Euro im Monat oder 19,99 Euro im Jahr. Plex übernimmt die strukturierte Verwaltung der Videodateien. Infuse sorgt auf Apple TV, iPad und iPhone für eine hochwertige Wiedergabe. Die Videos bleiben in Originalqualität, verschiedenste Formate werden problemlos unterstützt und die Bibliothek ist übersichtlich und angenehm nutzbar. Infuse fügt sich dabei erstaunlich gut ins Apple-Design ein, ohne wie ein Fremdkörper zu wirken. Ich würde eine hauseigene Apple-Videos-App bevorzugen. Aber es ist derzeit die einzige Lösung, die private Filme ernst nimmt. Eine offene Schwäche im Apple-Kosmos!

Der Wunsch nach einer Videos-App, die so funktioniert wie Fotos, ist logisch und berechtigt. Dass Apple diese Lücke seit Jahren offen lässt, ist extrem schade. Für alle, die private Reise- oder Familienvideos archivieren wollen oder andere gespeicherte Filme auf allen Geräten übersichtlich verwaltet haben und in bester Qualität abspielen wollen, bleibt aktuell nur der Umweg über Drittanbieter.

Warum Apples Ökosystem ausgerechnet bei privaten Videos versagt Weiterlesen »

AirPods Pro 3: Apples beste Ohrhörer mit kleinen Schwächen

Im September 2025 stellte Apple die AirPods Pro 3 vor. Der Preis: 249 Euro. Viel Geld für In-Ears. Ich habe sie mir zum Black Friday mit deutlichen Rabatt gegönnt, Aber ganz ehrlich: selbst reduziert fühlt sich der Betrag noch nach absoluten Luxus an. Nach mehreren Wochen im Alltagstest überwiegt jedoch die Begeisterung. Klang, Passform und Geräuschunterdrückung spielen in einer eigenen Liga.

Apple hat gründlich gearbeitet. Mehr als 10.000 Ohrscans und tausende Stunden Nutzerforschung flossen in die Entwicklung. Das Ergebnis sitzt im wahrsten Sinne des Wortes. Die neuen Schaumstoff-Eartips gibt es in fünf Größen bis XXS und passen dadurch in die meisten Ohren. Sie halten zuverlässig, auch beim Sport. Die IP57-Zertifizierung schützt vor Staub, Schweiß und Wasser. Die aktive Geräuschunterdrückung ist deutlich stärker als beim Vorgänger. Im Zug oder Café verschwindet der Lärm fast vollständig – wirklich beeindruckend!

Was die AirPods Pro 3 können

Die Ausstattung ist umfangreich und größtenteils überzeugend:

  • Aktive Geräuschunterdrückung: Spürbar stärker als bei den Pro 2, neue Mikrofone und Algorithmen sorgen für nahezu komplette Ruhe.
  • Transparenz und Adaptive Audio: Natürlicher Klang, fließender Wechsel zwischen Umgebung und Abschottung. Die eigene Stimme klingt erstmals wirklich echt.
  • Klangqualität: Satter Bass, breiter Raumklang, personalisiertes Spatial Audio mit Head-Tracking. Musik wirkt größer, detaillierter, lebendiger.
  • Batterielaufzeit: Bis zu acht Stunden mit ANC, bis zu zehn Stunden ohne.
  • Passform: Die neuen Schaumstoff-Tips sind ein echter Gewinn und machen den größten Unterschied im Alltag.
  • Hörgesundheit: Hörtest, Lärmschutz und Hearing-Aid-Modus mit Conversation Boost sind sinnvoll integriert.
  • Herzfrequenzmessung: Ein Sensor misst den Puls direkt im Ohr. Für mich als Apple-Watch-Nutzer ist das kaum relevant. Die Watch liefert diese Daten ohnehin präziser. Für alle ohne Apple Watch hingegen ist der Ohrsensor spannend, weil Fitness- und Gesundheitsfunktionen erstmals ohne Watch nutzbar werden.
  • Siri per Kopfgesten, Audio-Sharing und präzises Finden per Ultra-Wideband runden das Paket ab.

Live-Übersetzung: große Idee, kleiner Start

Die Live-Übersetzung klingt nach Zukunft und hat mich enorm neugierig gemacht. Gespräche werden in Echtzeit übersetzt, direkt über die AirPods. Technisch funktioniert das erstaunlich gut. Aktuell werden jedoch nur wenige Sprachen unterstützt: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch sowie Chinesisch und Japanisch. Weitere Sprachen sind angekündigt, konkrete Zeitpläne nennt Apple leider nicht.

Hinzu kommt: In der EU ließ die Funktion lange auf sich warten. Während sie in anderen Regionen bereits früher verfügbar war, kam sie hier erst mit iOS 26.2. Hintergrund sind regulatorische Vorgaben der EU, insbesondere der Digital Markets Act. Bei mir persönlich hinterlässt dieser Regulierungswahn der EU nur Kopfschütteln. Und was die AirPods betrifft: wer so viel Geld zahlt, erwartet volle Funktionalität vom Start weg.

So bleibt die Übersetzung vorerst ein Versprechen mit begrenztem Nutzen. Beeindruckend, aber mit so wenig Sprachen definitiv noch ausbaufähig.

Was begeistert, was stört

Die Geräuschunterdrückung ist überragend. Der Klang gehört zum Besten, was kabellose In-Ears derzeit bieten. Die Passform ist exzellent. Apple zeigt, wie viel Detailarbeit in einem scheinbar ausgereiften Produkt noch möglich ist.

Die Kritikpunkte sind überschaubar, aber relevant. Der Preis ist hoch. Die Live-Übersetzung wirkt unfertig. Und manche neuen Features, wie der Ohrsensor, richten sich klar an Nutzer ohne Apple Watch.

Die AirPods Pro 3 sind Apples beste In-Ears. Klang, ANC und Tragekomfort setzen Maßstäbe. Die neuen Gesundheitsfunktionen und die Live-Übersetzung zeigen, wohin die Reise geht, erreichen ihr Ziel aber noch nicht vollständig. Wer bereits tief im Apple-Ökosystem steckt, bekommt ein nahezu perfektes Produkt. Wer auf echte Innovationen hofft, muss sich noch etwas gedulden.

AirPods Pro 3: Apples beste Ohrhörer mit kleinen Schwächen Weiterlesen »

Warum du Google lieber den Rücken kehren solltest

Google ist die erste Adresse für alles, was wir wissen wollen. Ob es nun um die besten Auflauf-Rezepte geht, die Öffnungszeiten vom Zahnarzt oder die Frage, ob Pinguine Knie haben, wir fragen Google. Immer. Und genau das ist das Problem. Denn je mehr wir Google nutzen, desto mehr Macht geben wir dem Konzern; über unsere Informationen, unsere Sicht auf die Welt und, na ja, ein bisschen auch über unsere Gedanken.

Suchergebnisse, die man so nicht gesucht hat

Die Zeiten, in denen Google dir einfach nur das gezeigt hat, was du suchst, sind lange vorbei. Heute bekommst du das, was der Algorithmus für „richtig“ hält. Große Medienhäuser, bekannte Marken, glattgebügelte Mainstream-Inhalte, das ist die Welt, wie Google sie dir präsentieren will. Unabhängige Seiten? Alternative Meinungen? Gesellschaftskritische Stimmen? Die verschwinden irgendwo auf Seite 12. Und mal ehrlich: Wer klickt da jemals hin?

Wenn der Algorithmus deine Meinung mitformt

Was du suchst, bestimmt, was du findest, klar. Aber was du findest, beeinflusst auch, was du glaubst. Und genau hier wird es heikel. Wenn bestimmte Themen oder Perspektiven systematisch bevorzugt (oder aussortiert) werden, dann prägt das unsere Meinungsbildung. Ohne dass wir es merken, bewegen wir uns in einem digitalen Tunnel, der immer enger wird. Willkommen in der Filterblase.
Und falls du dich wunderst, warum Google dir so oft „aus der Seele spricht“: Du bekommst personalisierte Suchergebnisse. Google kennt deinen Standort, deine Interessen, dein Lieblingsessen und liefert dir genau das, was du sehen willst. Klingt nett. Ist aber manipulativ.

Big Google is watching you

Google weiß wirklich viel über dich. Sehr viel. Vielleicht zu viel. Was du suchst, wo du warst, was dich interessiert – alles wird gespeichert, analysiert, verwertet. Für personalisierte Werbung, klar. Aber eben auch, um ein verdammt genaues Profil von dir zu erstellen. Eines, das du selbst wahrscheinlich nicht mal so gut hinbekommst.

Oder wie die Informatikerin Constanze Kurz mal so schön gesagt hat:

„Zu niemandem ist man ehrlicher als zum Suchfeld von Google.“

Und genau das macht es so brisant.

Zeit für einen Perspektivwechsel

Zum Glück gibt’s Alternativen. Du musst ja nicht gleich mit Rauchzeichen kommunizieren oder zur Enzyklopädie im Regal greifen. Es gibt Suchmaschinen, die ohne Tracking funktionieren, die deine Daten nicht ausschlachten und die dir ein bisschen mehr digitale Unabhängigkeit zurückgeben.
Presearch zum Beispiel. Das ist dezentral, blockchain-basiert und sogar mit Belohnungssystem. Oder Brave Search, das ganz auf Privatsphäre und Unabhängigkeit setzt. Beides spannende Tools für alle, die nicht mehr in Googles goldenen Käfig sitzen wollen. Und ja, auch KI-Systeme wie ChatGPT sind inzwischen für viele zur ersten Anlaufstelle geworden, wenn es um Antworten geht. Aber auch hier gilt: Kein System ist ganz objektiv. Auch eine KI hat ihre Grenzen und ja: manchmal auch eine Meinung.

Denk selbst. Such anders.

Google ist bequem, keine Frage. Aber eben auch ein Konzern, der von unserer Bequemlichkeit lebt und profitiert! Es schadet also nicht, mal über den Tellerrand zu blicken. Oder besser gesagt: über die erste Ergebnisseite hinaus. Denn wer selbst denkt, sucht nicht nur besser, sondern auch freier.

Warum du Google lieber den Rücken kehren solltest Weiterlesen »

Ist das iPhone sicherer als ein Android-Smartphone?

Die kurze Antwort: Ja.
Die etwas längere Antwort: Kommt drauf an, aber in vielen Fällen ist das iPhone tatsächlich im Vorteil, wenn es um Sicherheit, Datenschutz und Schutz vor Hackern geht.

Updates: Ein Muss für Sicherheit

Einer der größten Unterschiede zwischen iPhones und Android-Geräten liegt in den Software-Updates.

  • Apple versorgt seine Geräte jahrelang mit Updates, gleichzeitig, weltweit, für alle.
  • Android-User hingegen müssen oft warten. Und wenn der Hersteller keine Lust mehr hat, ist Schluss mit Updates.

Was das bedeutet? Wer regelmäßig Updates bekommt, ist besser geschützt: vor Sicherheitslücken, Schadsoftware und anderen bösen Überraschungen. Apple spielt hier einfach in einer anderen Liga.

Hacker? Bleibt bitte draußen

Ein iPhone zu hacken, ist deutlich schwieriger als ein Android-Gerät. Und das hat seinen Grund. Apple hat sein System bewusst geschlossen gehalten:

  • Der App Store ist streng kuratiert. Nicht jede App kommt da rein.
  • iOS erlaubt kaum Eingriffe ins System, was es für Hacker unattraktiv macht.
  • Face ID, Secure Enclave und andere Sicherheitsfeatures sind tief integriert und funktionieren zuverlässig.

Klar, nichts ist 100 % sicher, aber das iPhone macht es Angreifern wirklich schwer.

Datenschutz: Apple meint es ernst

Wenn Dir Datenschutz wichtig ist (und das sollte er sein!), hast Du mit einem iPhone bessere Karten. Apple setzt ganz klar auf Datenschutz als Verkaufsargument:

  • Apps müssen nachfragen, ob sie Dich tracken dürfen. Und Du kannst einfach „Nein“ sagen.
  • Deine Daten werden möglichst lokal auf dem Gerät verarbeitet, nicht in einer ominösen Cloud irgendwo.
  • Funktionen wie Mail Privacy Protection oder App-Tracking-Transparenz schützen Dich, oft ganz automatisch.

Im Vergleich dazu verdienen viele Android-Apps (und auch Google selbst) ihr Geld mit Daten. Das muss man einfach wissen.

Android ist nicht automatisch unsicher

Ich will Android nicht schlechtreden. Mit ein bisschen Know-how, den richtigen Einstellungen und Geräten (z. B. Google Pixel), lässt sich auch ein Android-Smartphone ziemlich sicher machen. Aber: Du musst Dich kümmern. Bei Apple bekommst Du mehr Sicherheit sozusagen „pfannenfertig“.

iPhone = sicherer? Meistens ja.

Wenn Du ein Gerät willst, das möglichst wenig Angriffsfläche bietet, Datenschutz ernst nimmt und Dich nicht ständig mit Update-Fragen nervt, ist das iPhone aktuell die bessere Wahl.

Das heißt aber nicht, dass Du mit einem Android-Smartphone automatisch schutzlos bist. Es ist ein bisschen wie beim Kochen: Mit Apple bekommst Du das Menü fertig serviert. Bei Android musst Du selbst ran an den Herd.

Ist das iPhone sicherer als ein Android-Smartphone? Weiterlesen »

Problem gelöst: HomePod mini leuchtet rot und will ein Reset

Du willst einfach nur Musik hören und plötzlich leuchtet Dein HomePod mini rot. Darauf Tippen hilft nichts, gedrückt halten verändert nichts und es gibt auch keine Reaktion auf Dein „Hey Siri“. Stattdessen hörst Du immer wieder:
„Your HomePod is about to reset.“

Bei Apple gibt es keine Hilfe, weder auf der Webseite, noch vom Support. Und viele Fragen sich, ob sie den HomePod mini nun entsorgen müssen. Keine Sorge, das musst Du nicht! Ich zeige Dir jetzt Schritt für Schritt, wie Du das Problem ganz einfach beheben kannst.

Was bedeutet das rote Licht?

Wenn Dein HomePod mini rot leuchtet und die Ansage „Your HomePod is about to reset“ abspielt, befindet er sich im Reset-Modus, also im Vorgang zum Zurücksetzen auf Werkseinstellungen.

Wichtig zu wissen: In diesen Modus sollte der HomePod mini eigentlich nur kommen, wenn Du ihn absichtlich dorthin gebracht hast. Zum Beispiel, indem Du ihn manuell zurücksetzt oder das über die Home-App veranlasst. Wenn das jedoch von allein passiert und er dabei auch noch hängenbleibt, dann liegt ein Problem vor! Zum Glück gibt es aber einen  simplen (wenn auch etwas kuriosen) Trick, womit sich dieses Problem lösen lässt.

Lösung: Der Feuchttuch-Trick

Klingt ungewöhnlich, funktioniert aber. Was Du brauchst:

  • Ein leicht feuchtes Brillenputztuch oder leicht feuchtes Mikrofasertuch
  • Ein iPhone, das eingeschaltet und entsperrt ist
  • Ein bisschen Geduld

So gehst Du vor:

  • Warte, bis das rote Licht erscheint.
  • Das zeigt an, dass der HomePod mini versucht, sich zurückzusetzen.
  • Lege das feuchte Tuch auf die Oberseite des Geräts, dort, wo das Licht zu sehen ist.
  • Führe sanfte, kreisende Bewegungen auf der Oberfläche aus. Kein Schrubben, einfach ruhig und gleichmäßig im Kreis wischen.
  • Nach kurzer Zeit verändert sich das Licht von Rot zu Weiß. Genau darauf wartest Du. Höre jetzt nicht auf zu wischen, sondern schau auf Dein iPhone.
  • Nach spätesten einer Minute erscheint auf dem iPhone eine Meldung, dass ein HomePod mini gefunden wurde und bereit zum Einichten ist.

Wichtig:

  • Achte darauf, dass Dein iPhone die ganze Zeit in der Nähe ist, eingeschaltet und entsperrt ist.
  • Während Du auf dem HomePod wischt, kann es passieren, dass sich das Display wieder sperrt, in dem Fall musst Du kurz mit der anderen Hand tippen, um es aktiv zu halten.
  • Nur bei einem entsperrten iPhone erkennt das iPhone den HomePod und startet automatisch den Einrichtungsprozess.

Warum funktioniert das?

Offiziell gibt es dazu keine Erklärung von Apple. Wahrscheinlich sorgt die Berührung in Kombination mit dem feuchten Tuch dafür, dass der kapazitive Touch-Sensor korrekt auslöst und der HomePod die Reset-Sequenz abschließt. Aber letztendlich ist das „wie“ nicht so entscheidend: Hauptsache es klappt!

Es war übrigens kein Apple-Mitarbeiter, der diesen Trick herausgefunden hat und den Apple-Kunden mit diesem Problem weiterhilft. Es war der Nutzer mit dem Namen bicha11 auf Reddit, der diese Lösung gefunden hat. Wir sagen: DANKE!

Problem gelöst: HomePod mini leuchtet rot und will ein Reset Weiterlesen »

Mehr Fokus, besser schlafen, weniger Stress – mit Sound Therapy auf Apple Music

Ich habe in den letzten Jahren gelernt, Musik gezielt einzusetzen, nicht nur als Hintergrundbegleitung, sondern als echtes Mittel zur Selbstfürsorge. Besonders in Momenten, in denen sich eine Migräne ankündigt oder ich innerlich zur Ruhe kommen will, greife ich zum Beispiel gerne zu meiner Playlist mit binauralen Beats. Keine Wunderheilung, aber oft eine spürbare Erleichterung.

Deshalb hat mich die aktuelle Ankündigung von Apple Music und Universal Music Group sofort angesprochen. Sie starten Klangtherapie (Sound Therapy) – ein Programm für Audio-Wellness, das zeigt, wie Musik aktiv unsere Gesundheit fördern kann.

In der Pressemitteilung heißt es: „Wir glauben, dass Musik mehr sein kann als Unterhaltung – sie kann ein Mittel für Heilung und Wohlbefinden sein.“. Das bringt es auf den Punkt.

Was ist Klangtherapie?

„Klangtherapie“ ist ein exklusives Angebot auf Apple Music, das wissenschaftlich fundierte Klangwelten für verschiedene Gesundheitsbedürfnisse bündelt. Gemeinsam mit führenden Experten aus Medizin, Neurowissenschaften und Musikproduktion hat Apple ein Programm für gesundheitsfördernde Musik entwickelt. Die Initiative will „Musik als Werkzeug für Audio-Wellness etablieren“, sei es zur Stressreduzierung, besseren Erholung oder mehr Fokus im Alltag.

Welche Künstler sind dabei?

Besonders spannend: Die „Klangtherapie“-Playlists und Alben kommen nicht nur von anonymen Produzenten, sondern auch von bekannten Künstlern wie:

  • Imagine Dragons
  • Katy Perry
  • Kacey Musgraves
  • Ludovico Einaudi
  • AURORA
  • Jhené Aiko
  • Chelsea Cutler
  • Jeremy Zucker

So sieht das Angebot aus

Klangtherapie ist exklusiv bei Apple Music verfügbar, Du findest es also nur dort. Das Besondere: Es kombiniert Songs, die Du vielleicht schon kennst und liebst, mit gezielt eingesetzten Schallwellen. Ziel ist es, Deinen Alltag zu unterstützen, sei es beim Einschlafen, Fokussieren, Entspannen oder beim bewussten Durchatmen. Dabei bleibt stets die künstlerische Vision der beteiligten Musiker erhalten.

Das Ganze basiert auf wissenschaftlicher Forschung und nutzt modernste Erkenntnisse aus der Kognitionswissenschaft, Psychoakustik und UMGs eigener Audiotechnologie. Durch gezielt eingesetzte Schallwellen sollen Klangräume entstehen, die gezielt Einfluss auf unser mentales und emotionales Erleben nehmen  und das auf eine Weise, die sich ganz natürlich in Deinen Tagesablauf integrieren lässt.

  • Musik zur Entspannung und Stressabbau
  • Klanglandschaften für besseren Schlaf
  • Sounds zur Unterstützung von Meditation und Atemübungen
  • Playlists für mehr Konzentration und mentale Klarheit

Apple betont: „Unsere Mission ist es, Menschen die Kraft von Audio-Wellness zugänglich zu machen, um ihr Leben positiv zu beeinflussen.“

Alles ist in Apple Music integriert, direkt für alle Abonnenten verfügbar und leicht nutzbar, ob auf iPhone, iPad oder Mac.

Wie nutzt Du Musik im Alltag?

Hast Du Erfahrungen mit Musik zur Unterstützung Deiner Gesundheit? Und was hältst Du von dem Konzept der Audio-Wellness, das Apple und Universal Music jetzt zusammen vorantreiben? Schreib mir gerne Deine Gedanken oder Empfehlungen in die Kommentare!

Mehr Fokus, besser schlafen, weniger Stress – mit Sound Therapy auf Apple Music Weiterlesen »

Die neue iPhone 16 Serie wurde vorgestellt

Apple hat vor wenigen Tagen seine neue iPhone-16-Serie der Öffentlichkeit präsentiert und wie gewohnt gibt es zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen. Und als langjähriger Apple-User ist die Neugier natürlich groß und ich muss wissen, was die neuen iPhones so alles können. Und dieses Mal gibt es wirklich ein paar Überraschungen! Aber fangen wir vorne an. Die iPhone-16-Serie umfasst vier Modelle: das iPhone 16, iPhone 16 Plus, iPhone 16 Pro und iPhone 16 Pro Max.

 

Was die einzelnen Geräte können, fasse ich Euch nun schnell zusammen:

„Apple Intelligence“: Künstliche Intelligenz für den Alltag

Worüber alle bei der neuen iPhone-Serie gerade sprechen ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Unter dem Namen „Apple Intelligence“ bringt Apple eine Reihe neuer intelligenter Funktionen auf die iPhones. So kann die KI beispielsweise Nachrichten überarbeiten, bevor sie verschickt werden, oder E-Mails in der Benachrichtigungsleiste zusammenfassen. Siri wird ebenfalls leistungsfähiger und soll künftig noch mehr Aufgaben übernehmen können. Allerdings werden diese Funktionen zunächst nur in englischer Sprache verfügbar sein, und eine deutsche Version ist noch in weiter Sicht! Es ist wirklich enttäuschend, dass wir in Deutschland anscheinend noch bis nächstes Jahr auf „Apple Intelligence“ warten müssen!

Größere Displays und robustere Materialien

Was gleich ins Auge fällt ist die Vergrößerung der Displays. Sowohl das iPhone 16 als auch das iPhone 16 Plus bieten nun größere Bildschirme. Das iPhone 16 ist mit einem 6,1-Zoll-Display und das iPhone 16 Plus mit einem 6,7-Zoll-Bildschirm ausgestattet. Die Nutzer werden diesen zusätzlichen Platz für ihre Inhalte zu schätzen wissen, sei es für das Surfen im Internet, das Ansehen von Videos oder die Nutzung von Apps.

Die Pro-Versionen der Serie, das iPhone 16 Pro und iPhone 16 Pro Max, setzen ebenfalls auf größere Displays: Mit 6,3 Zoll für das iPhone 16 Pro und 6,9 Zoll für das iPhone 16 Pro Max bieten diese Geräte noch mehr Bildschirmfläche. Außerdem kommen beide Modelle mit einer verbesserten LTPO-OLED-Technologie, die eine variable Bildwiederholrate ermöglicht. Eine weitere interessante Neuerung ist das Gehäusematerial: Apple verwendet bei den Pro-Modellen nun Titan, das nicht nur besonders robust ist, sondern auch das Gewicht reduziert.

Neuer A18-Chip für verbesserte Leistung

Apple hat die iPhone-16-Serie mit dem neuen A18-Chip ausgestattet, der für alle Modelle, einschließlich der Basisversionen, zur Verfügung steht. Dieser Chip bietet eine deutliche Steigerung der Rechenleistung, sowohl bei der CPU als auch bei der GPU. Dadurch können anspruchsvolle Anwendungen wie Augmented Reality und aufwendige Spiele problemlos genutzt werden. Vor allem für Gamer und Kreative, die oft mit grafikintensiven Programmen arbeiten, wird dieser Leistungszuwachs spürbar sein. Dank der höheren Leistung können Nutzer auch rechenintensive Aufgaben wie Video-Rendering oder Bildbearbeitung noch schneller und effizienter durchführen. Dies ist besonders interessant für diejenigen, die ihr iPhone nicht nur für alltägliche Aufgaben nutzen, sondern auch professionelle Anforderungen an das Gerät stellen.

Verbesserte Akkulaufzeit

Apple verspricht bei allen Modellen der iPhone-16-Serie eine längere Akkulaufzeit im Vergleich zu den Vorgängermodellen. Dank des neuen A18-Chips und einer optimierten Software sollen die Geräte mindestens eine Stunde länger durchhalten. Das iPhone 16 Pro Max, das bereits für seine hervorragende Akkulaufzeit bekannt ist, könnte damit eines der ausdauerndsten Smartphones auf dem Markt werden.

Verbesserte Kameras mit neuen Funktionen

Ein weiteres Highlight der iPhone-16-Serie ist natürlich die Kamera. Besonders die Pro-Modelle, das iPhone 16 Pro und iPhone 16 Pro Max, haben einen neuen 48-Megapixel-Hauptsensor erhalten. Diese Verbesserung ermöglicht nicht nur eine bessere Lichtaufnahme, sondern auch eine optimierte Bildverarbeitung, was noch einmal detailreichere und hochwertigere Fotos ermöglicht. Und eine Teleobjektivkamera bietet nun einen bis zu 6-fachen optischen Zoom, was vor allem für Portraits und Landschaftsaufnahmen von Vorteil ist.

Auch bei den Basisversionen, dem iPhone 16 und iPhone 16 Plus, gibt es eine neue 48-Megapixel-Kamera, allerdings ohne den erweiterten Zoom der Pro-Modelle. Darüber hinaus wurden die Videofunktionen der Pro-Versionen optimiert: Mit der Möglichkeit, 4K-Videos bei 120 Bildern pro Sekunde aufzunehmen, bieten diese Geräte eine beeindruckende Videoqualität.

Und wo wir schon bei der Kamera sind: es gibt nun einen „Camera Control“-Button. Dieser neue Knopf hat mich wirklich überrascht! Er ist berührungsempfindlich und kann als Auslöser für die Kamera verwendet werden. Darüber hinaus lässt er sich zum Zoomen oder zur Einstellung von Belichtung und Tiefenschärfe nutzen. Ob dieser neue Button von den Nutzern als hilfreich empfunden wird, bleibt abzuwarten, da erste Testberichte von einer etwas umständlichen Bedienung sprechen. ich bin mir ich nicht so sicher, ob ich einen weiteren Knopf am iPhone für gut und hilfreich halte…

Action-Button und USB-C-Anschluss

Ein weiteres Feature ist der Action-Button, der aber schon beim iPhone 15 Pro eingeführt wurde. Dieser individuell programmierbare Knopf ist nun bei allen Modellen der iPhone-16-Serie zu finden und ermöglicht den schnellen Zugriff auf verschiedene Funktionen wie die Kamera oder den Flugmodus. Zusätzlich hat Apple auf Druck der Europäischen Union hin alle Modelle mit einem USB-C-Anschluss ausgestattet. Diese Änderung soll zur Reduzierung von Elektroschrott beitragen, da Nutzer nun ein universelles Kabel für verschiedene Geräte verwenden können.

Preise und Fazit

iPhones haben bekannterweise ihren Preis! Das iPhone 16 kostet ab 949 Euro, das iPhone 16 Plus startet bei 1.099 Euro. Die Pro-Modelle sind entsprechend teurer: Das iPhone 16 Pro beginnt bei 1.199 Euro und das iPhone 16 Pro Max bei 1.449 Euro. Keine Frage, Apple bringt mit der iPhone-16-Serie ein tolles und leistungsstarkes Smartphone auf den Markt und vor allem die neue KI namens „Apple Intelligence“ macht neugierig (auch wenn die Deutschen noch bis 2025 warten müssen, um sie nutzen zu können). Aber ein solches Gerät muss man sich eben auch leisten können! Schaut man sich die Preisprognosen an, dann lohnt es sich aber auf jeden Fall ein halbes Jahr mit dem Kauf zu warten, wenn man das neuste Modell jetzt erwerben möchte. Erfahrungsgemäß sinken in diesem Zeitraum die Preise für iPhones um knapp 20 Prozent.

Die neue iPhone 16 Serie wurde vorgestellt Weiterlesen »

AirPlay Fehlermeldung: „Gerät kann nicht hinzugefügt werden“

Eines der Dinge, die viele Apple-User schätzen, ist es, dass Apple-Geräte weniger Probleme haben als beispielsweise Windows-Computer. Es gibt einfach weniger Fehlermeldungen und Abstürze. Dennoch ist man natürlich auch bei einem Mac nicht davor gefeit, dass es mal eine Fehlermeldung gibt. Und genau so eine habe ich vor ein paar Tagen erhalten und es hat mich tatsächlich einige Zeit gekostete, bis ich das Problem erkannt hatte und die Lösung fand.

Falls auch Du gerade vor dieser Fehlermeldung stehst, kann Dir mein Beitrag hier vielleicht helfen.

Gerät kann nicht zu HomeKit hinzugefügt werden

Normalerweise ist das Hinzufügen von Produkten zu Home kinderleicht. Einfach das neue, kompatible Gerät in Home anlegen, den HomeKit-Code scannen und fertig. Und so dachte ich, dass ich den neuen Sony-Fernseher auf diesem Weg ganz einfach mit HomeKit verbinden würde. Das war mir wichtig, um den Sony Fernseher mit AirPlay nutzen zu können. Ich wollte Filme und Bilder von meinem iPhone auf den Fernseher streamen können und das geht nun einmal am besten mit AirPlay.

Ich bin bei meinem Sony Fernseher also in die Einstellungen und verband ihn erst einmal mit dem Internet. Ich drückte die Taste auf der Sony Fernbedienung mit dem abgerundeten Rechteck und dem Pfeil und wählte dann AirPlay aus. Nun musste ich nur noch in den AirPlay Einstellungen das Airplay einschalten und sah den QR-Code, den ich gleich mit meinem iPhone scannte.

Normalerweise wäre die Einrichtung jetzt einfach. Man scannt den Code mit dem iPhone und fügt den Fernseher zu Apples HomeKit hinzu. Es erscheint noch die Aufforderung ein Passwort einzugeben, die aber sofort eingeblendet wird. Und fertig ist die ganze Prozedur! Wormit ich nicht rechnete: es gab einen Fehlercode:

„Gerät kann nicht hinzugefügt werden“

Also machte ich das Naheliegendste: ich führte ein Update des Fernsehers durch. Das war wirklich einfach. Ich drückte die Einstellungen-Taste auf der Fernbedienung, klickte auf Support und dann auf Software Update. Und dann habe ich das Update gestartet. Das war verfügbar und ließ sich auch schnell durchführen.

Nachdem das Update abgeschlossen war, versuchte ich also erneut AirPlay zu aktivieren. Und bekam wieder die Fehlermeldung: „Gerät kann nicht hinzugefügt werden“. Es war zum Verzweifeln!

Ich brauchte noch eine ganze Weile bis ich den Fehler erkannte! Ich hatte tatsächlich das Update auf dem Sony Fernseher gestartet. Der Fernseher hatte es aber noch nicht installiert!!! Erst als ich den Fernseher noch einmal ausschaltete, zeigte er mir an, dass er das Update nun auch wirklich installieren würde. Ich traute meinen Augen nicht, war ich doch fest davon ausgegangen, dass das Update längst installiert sei! Und tatsächlich: als der Fernseher fertig war, ließ sich AirPlay ganz leicht installieren. Ihr habt die Fehlermeldung

TL;DR

(too long; didn’t read / zu lang, nicht gelesen)

Du hast die Fehlermeldung „Gerät kann nicht hinzugefügt werden“ beim Versuch AirPlay auf Deinem Sony Fernseher zu aktivieren? Mach ein Update Deines Fernsehers (Einstellungen – Support – Software Update). Wenn das Update abgeschlossen ist, schalte den Fernseher aus, denn erst dann wird das Update wirklich installiert. Schalte den Fernseher danach wieder an und aktiviere nun AirPlay.

AirPlay Fehlermeldung: „Gerät kann nicht hinzugefügt werden“ Weiterlesen »

Der Mac – Für digitale Arbeiten besser als Windows?

In der Welt der Grafikbearbeitung und Design hat die Auswahl der richtigen Computerplattform einen erheblichen Einfluss auf die Effizienz, Produktivität und unter Umständen auch auf die Qualität der Arbeit. Während Windows-PCs seit langem eine dominierende Rolle im Computerecosystem spielen, erfreuen sich Macs einer wachsenden Beliebtheit unter Grafikdesignern. In diesem Artikel werden wir die Vorteile von Apple-Computern in Bezug auf grafische Arbeiten genauer unter die Lupe nehmen und mit Windows-Plattformen vergleichen.

Hardware und Softwareintegration:

Ein wesentlicher Vorteil von Apple Rechnern liegt in der engen Integration von Hardware und Software. Apple stellt sowohl die Hardware als auch das Betriebssystem (macOS) her, was zu einer optimierten Leistung und einem nahtlosen Erlebnis führt. Dies ist besonders in der Grafikbearbeitung von Vorteil, da die Software optimal auf die spezifische Hardware abgestimmt ist.

Die Verwendung von Metall, der Grafik-API von Apple, ermöglicht eine effiziente Ressourcennutzung und beschleunigt komplexe grafische Aufgaben. Im Gegensatz dazu muss bei Windows-PCs eine Vielzahl von Hardwarekonfigurationen berücksichtigt werden, was möglicherweise nicht zu einer optimalen Leistung führt.

Retina-Displays:

Apple ist bekannt für seine hochauflösenden Retina-Displays, die in vielen seiner Geräte, einschließlich iMacs und MacBooks, zu finden sind. Die hohe Pixeldichte und die präzise Farbdarstellung dieser Displays bieten Grafikdesignern eine herausragende Plattform für die Arbeit mit Bildern. Die genaue Farbwiedergabe ist entscheidend für Designer, die sicherstellen müssen, dass ihre Kreationen auf verschiedenen Bildschirmen konsistent und ansprechend aussehen.

Im Vergleich dazu können Windows-PCs eine Vielzahl von Bildschirmen verwenden, von Low-End bis High-End, was zu unterschiedlichen Farbdarstellungen führen kann. Obwohl es hochwertige Monitore für Windows-PCs gibt, ist die Standardisierung der Hardware bei Apple ein entscheidender Vorteil für Grafikprofis.

Optimierung für Kreativsoftware:

Die meisten Grafikdesigner verwenden Software von Drittanbietern wie Adobe Creative Cloud für ihre Arbeit. Adobe hat sich stark auf die Optimierung seiner Produkte für macOS konzentriert, was zu einer reibungslosen und leistungsstarken Leistung auf Apple-Computern führt. Dies schließt Anwendungen wie Photoshop, Illustrator und InDesign ein, die in der Grafikerbranche weit verbreitet sind. Einen Briefkopf erstellen zum Beispiel, dafür bietet Apple mit seinen kostenfreien Programmen wie Pages, Keynote und Numbers schon ein umfangreiches Angebot ohne Extrakosten.

Während diese Software auch für Windows verfügbar ist, profitieren Apple-Nutzer von einer besseren Integration und einer effizienteren Leistung. Updates und neue Funktionen werden oft zuerst für die Macs veröffentlicht, was die Verwendung von Apple-Rechnern in der Welt der kreativen Software bevorzugt.

Stabilität und Zuverlässigkeit:

Mac-Computer haben den Ruf, stabil und zuverlässig zu sein. Die geschlossene Natur des macOS-Ökosystems ermöglicht eine bessere Kontrolle über Hardware- und Softwarekomponenten, was zu einem stabilen Betriebssystem führt. Grafikdesigner können sich darauf verlassen, dass ihre Arbeit in einer stabilen Umgebung ausgeführt wird, was besonders wichtig ist, wenn es um komplexe Projekte und große Dateien geht.

Windows-PCs haben im Laufe der Jahre ebenfalls enorme Fortschritte in Bezug auf Stabilität gemacht, aber der Ruf von Apple für Zuverlässigkeit bleibt ein starker Anreiz für Grafikprofis. Nicht zu vergessen ist die Anfälligkeit gegen Viren, speziell bei Windows-Systemen.

Workflow und Benutzererfahrung:

Die Benutzeroberfläche vom Mac-Betriebssystem macOS wird oft für ihre Intuitivität und Benutzerfreundlichkeit gelobt. Grafikdesigner schätzen die flüssige Interaktion mit dem Betriebssystem und die optimierten Arbeitsabläufe. Das Dock, Mission Control und andere Funktionen tragen dazu bei, dass der Arbeitsprozess reibungslos verläuft. Dennoch bleiben auch hier Wünsche oftmals länger unerfüllt.

Windows hat ebenfalls erhebliche Fortschritte in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit gemacht, aber einige Designer bevorzugen die Art und Weise, wie macOS ihre kreativen Aufgaben erleichtert. Die subjektive Natur dieses Punktes sollte jedoch bei individuellen Präferenzen berücksichtigt werden.

Virtualisierung und Betriebssystemvielfalt:

Ein wichtiger Punkt bei der Diskussion über die Vorteile von Apple-Computern gegenüber Windows ist die Flexibilität von Windows-PCs. Grafikdesigner, die in einer Umgebung arbeiten, die auch Windows-Anwendungen erfordert, können auf einem Mac mithilfe von Virtualisierungssoftware wie Parallels Desktop oder Boot Camp Windows parallel installieren. Dies ermöglicht die nahtlose Ausführung von Anwendungen, die speziell für Windows entwickelt wurden.

Diese Flexibilität kann für Designer von Vorteil sein, die in verschiedenen Branchen tätig sind oder spezielle Software nutzen, die nur unter Windows verfügbar ist. Zum Beispiel das Auslesen von manchen Heizungssystemen oder Software aus dem Steuersystem.

Jeder Designer sollte die Vor- und Nachteile jeder Plattform sorgfältig abwägen und diejenige wählen, die am besten zu seinen individuellen Bedürfnissen passt. Wobeo meiner Meinung nach sich mindestens 80% für einen mac entscheiden werden. Schon allein um „Dabei zu sein“!

Bild von Firmbee auf Pixabay

Der Mac – Für digitale Arbeiten besser als Windows? Weiterlesen »