Bist Du ein Serien-Junkie?

Geht es Dir auch so, dass Du statt normalem Fernsehen lieber Serien schaust? Ob Netflix, Amazon prime, Apple TV+, TVNow oder wie die ganzen Streaming-Plattformen auch heißen – das Angebot an fesselnden und unterhaltenden Serien ist riesig. Ich weiß gar nicht mehr, wann es genau anfing, aber es war die Zeit von „Breaking Bad“ und „Game of Thrones“, die mir das Seriengucken schmackhaft machte. Letztere Serie gefiel mir so gut, dass ich sogar die Bücher kaufte und tatsächlich unzählige dicke Wälzer der Fantasy-Saga verschlang, die unter dem Titel „Das Lied von Eis und Feuer“ zu bekommen sind. Westeros, seine Adelshäuser und fantastischen Charaktere hatten mich tief in ihren Bann gezogen!

Doch es blieb nicht bei „Game of Thrones“! Ob es „Dexter„, der Serienmörder war, den man – so verrückt es klingt – sympathisch fand oder die „Sons of Anarchy“, die mit ihren Motorrädern direkt in mein Herz fuhren – ich wurde süchtig nach neuen Folgen und Staffeln neuer TV-Serien! Auch „The Handmaid’s Tale“, „The Blacklist“, „Jerks“ und so viele andere Serien begeisterten mich und so schauten mein Mann und ich in den letzten Jahren plötzlich deutlich mehr Serien als normales Fernsehprogramm. Und auch im Freundeskreis begannen wir plötzlich uns über Serien zu unterhalten. Hast Du das schon gesehen? Kennst Du die neue Serie XY? Es ist schon erstaunlich, wie mich diese Serien zu fesseln vermögen… Spannende Geschichten, die einfach verdammt gut umgesetzt sind!

Seit ich Mama bin, habe ich zugegeben nicht mehr so viel Zeit und Serien-Abende bis spät in die Nacht liegen schon eine Weile zurück. Aber wenn ich den Fernseher anschalte, dann geschieht das tatsächlich meistens immer noch um eine Serie zu gucken. Außerdem bin ich zum echten Podcast– und Hörbuch-Fan geworden. Denn ob ich koche, dusche oder Wäsche verräume – ich liebe es dabei einer guten Geschichte oder einem unterhaltsamen Podcast zu lauschen! Gerade höre ich das Hörbuch „Stay Away from Gretchen“ – ein Roman von Susanne Abel. Und es ist einfach wunderbar diese Geschichte zu hören – zwischen Windelwechseln, Arbeiten und was noch so alles auf meiner täglichen, scheinbar endlosen To-Do-Liste steht. Ich kann beim Kartoffelschalen in andere Welten eintauchen und wunderbare Abenteuer erleben. Ich kann mich informieren und unterhalten lassen und lache nicht selten über einen Spruch eines Podcasters, während der Hausarbeit. Ich habe mit einem Kleinkind wirklich wenig Zeit für Fernsehen oder Bücher lesen. Und bin einfach nur dankbar, dass ich stattdessen meine Hörbücher und Podcasts habe. Und diese begleiten mich wirklich jeden Tag!

Ja, ich bin ein Junkie. Ich würde mich vielleicht nicht unbedingt als Serien-Junkie bezeichnen, sondern eher als ein Geschichten-Junkie. Aber das ist doch nun wirklich kein Grund besorgt zu sein, oder?

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Apple AirTags – Das solltest Du wissen

Bild: Apple.com

Apple hat vor wenigen Wochen ein paar schöne Bluetooth-Tracker auf den Mark gebracht: die AirTags. Mit diesen 2-Euro großen Gadgets will Apple das Suchen und Finden revolutionieren! Über die App „Wo ist?“ können die kleinen Tracker dann mit Hilfe des  iPhones, iPads oder Macs geortet werden. Dazu kann man entweder einen Ton abspielen lassen oder sich mit einem iPhone 11 (oder höher) den Weg mit einem Pfeil zeigen lassen, der einen zum Ziel führt. Statt nur auf Bluetooth setzt Apple bei den AirTags zusätzlich auf hochauflösenden Ultrabreitbandfunk. Die Genauigkeit einer Ortung liegt bei wenigen Zentimetern und ist somit besser als bei Bluetooth. Zudem braucht diese Technik nur wenig Energie, weshalb die AirTags mit einer gewöhnlichen Knopfzellen-Batterie (CR2032) ausgestattet sind, die sich für wenige Euro austauschen lässt.

Werden die AirTags also am Schlüsselbund oder beispielsweise Rucksack befestigt, lassen diese Gegenstände sich schnell finden, wenn man sie mal wieder verlegt hat. Aber auch wenn die Gegenstände komplett verschwinden, sind die AirTags nützlich. Geht ein Objekt, das mit Airtag ausgestattet ist, verloren, lasst sich dieses in den „Verloren“-Modus versetzen. In diesem Fall lässt sich eine Nachricht samt Kontaktdaten hinterlegen, damit sich der bzw. die potenzielle Finder*in mit dem Besitzer in Verbindung setzen kann. Außerdem nutzt der verlorene AirTag dann das „Find My“-Netzwerk und übermittelt unbemerkt und anonymisiert allen Apple-Geräten in der Nähe seinen Standort. Da Milliarden Menschen iPhones besitzen, kann ein AirTag dieses Netzwerk nutzen und so seinen Standort unbemerkt mitteilen. Sollte das AirTag allerdings an einem Ort verloren gehen, an dem es keine Menschen mit iPhones oder anderen Geräten von Apple gibt (was sicherlich nicht häufig geschieht), dann lässt sich zumindest erkennen, wann der AirTag zuletzt auf der Karte gesehen wurde.

Beliebt sind die AirTags als Schlüsselanhänger oder Anhänger am Rucksack bzw. an der Handtasche. Allerdings kommen die Tracker von Apple ohne entsprechende Hülle oder Schlaufe, weshalb ein Anhänger aus Leder, Kunstleder oder Silikon separat erworben werden muss. Der AirTag lässt sich aber auch an anderen Dingen befestigen. Zum Beispiel am Reisegepäck oder am teuren Fahrrad. Einige platzieren ihr AirTag auch im Auto, um dieses leichter zu finden, wenn man sich nicht mehr erinnern kann, wo man geparkt hat.

Ein wichtiges Thema ist allerdings auch Stalking und heimliche Überwachung von Menschen. Denn die AirTags können beispielsweise für Stalker oder krankhaft eifersüchtige Partner sehr verlockend sein, um eine Person heimlich zu tracken. Um das zu verhindern, hat Apple eine Sicherheitsfunktion eingebaut. Ist ein Airtag von seinem Besitzer bzw. seiner Besitzerin mehr als vierundzwanzig Stunden getrennt und bewegt sich gemeinsam mit einem anderen Smartphone, dann fängt der AirTag an zu piepen, um auf sich aufmerksam zu machen. Das ist allerdings ein recht langer Zeitraum (auch wenn Apple diesen Zeitraum schon von 3 Tagen auf 24 Stunden verkürzt hat). Denn taucht die überwachende Person früher auf, wird die Zeit immer wieder auf Null gesetzt und der AirTag bleibt unbemerkt. Daher kann der kleine Tracker leider auch missbraucht werden…

Zuletzt kommen wir zum Preis. Ein Airtag ist derzeit ab 33 Euro zu bekommen. Als Viererpack sind sie sogar noch günstiger.

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Neue Produkte und Apple-Schnäppchen checken

Günstig Shoppen mit der idealo-App

Geld sparen beim Shoppen – wer will das nicht? Gerade in der heutigen Zeit kann es nicht verkehrt sein, Preise zu vergleichen und sich für das günstigste Produkt zu entscheiden. Von zu Hause aus stellt das auch oft kein Problem dar, einfach an den Rechner setzen, eingeben was gesucht wird und Preise vergleichen. Für gewöhnlich hat man dann ja auch die Zeit dafür. Aber wie sieht es aus, wenn man unterwegs ist? Wer will da schon stundenlang am iPhone oder iPad nach den günstigsten Preisen suchen? Wohl niemand, schließlich kann man diese Zeit auch anders verbringen.

Die Shopping-App von idealo
Aber es gibt eine Lösung dafür: Shopping-Apps. Es gibt einige davon, eine habe ich einmal für Euch getestet, und zwar die idealo Shopping-App. Die App verspricht, dass Nutzer rund um die Uhr immer die besten Angebote bekommen und die eigenen Lieblingsprodukte vergleichen können, ohne lange suchen zu müssen. Die App soll mehr als 350 Millionen Angebote aus mehr als 50.000 Online-Shops, darunter auch große Namen wie Amazon, Saturn und eBay, vergleichen können. Ziel ist es natürlich, dabei Geld zu sparen. Bei den Gebühren für die App fängt es bereits an, diese ist kostenlos nutzbar. Sie steht sowohl für das iPhone als auch für das iPad im App-Store bereit. Natürlich gibt es die App auch im Google-Play-Store für Android User. Da ich für gewöhnlich ständig mein iPhone dabei habe, das Tablet eher seltener, habe ich mir die App auf das Handy geladen.

Das richtige Produkt finden
Die Suche nach Produkten ist recht einfach und geht schnell. Für die Suche kann entweder Text eingegeben werden oder die EAN, alternativ ist auch das Scannen eines Barcodes möglich. Was soll das Scannen von Barcodes bringen? Ganz einfach, damit kann ich unterwegs im Geschäft ein Produkt scannen und schauen, ob ich es vielleicht online günstiger bekomme. Gebe ich sehr allgemeine Suchworte an, erhalte ich eine Fülle an Ergebnissen. Die kann ich dann noch filtern und sortieren, um so in etwa die gewünschten Produkte zu finden. Es ist teilweise etwas mühsam, weil einfach so viele Ergebnisse angezeigt werden, die oft nicht wirklich zur Suche passen. Einfacher ist es, wenn man genau weiß, welches Produkt es sein soll. Was ich sehr positiv finde ist, dass die Produktinformationen wirklich sehr umfangreich sind. Für die meisten Produkte gibt es sehr viele Bilder, aber auch Datenblätter sowie Testberichte stehen zur Verfügung. Ob diese Fülle an Informationen die Kaufentscheidung erleichtert oder eher erschwert, bleibt dahingestellt.

Zusätzliche nützliche Features
Funktionen wie der Preisverlauf, der Preiswecker, der Merkzettel und der Produktvergleich sollen ebenfalls dazu beitragen, ein Schnäppchen machen zu können. Der Merkzettel ist sehr praktisch, darauf können Produkte gesetzt werden, die man gerne beobachten möchte. Ich habe das mal mit fünf Produkten ausprobiert und die Preise veränderten sich wirklich immer. Ich habe aber auch festgestellt, dass dieser Merkzettel schnell dazu verleitet, ständig nach den Preisen zu sehen. Wer dazu keine Lust hat, kann auch den Preiswecker nutzen. Dieser ermöglicht es, für ein Produkt einen Wunschpreis festzulegen. Wird der erreicht, informiert die App darüber. Habe ich natürlich auch ausprobiert, bei zwei Produkten hat es funktioniert, bei den anderen warte ich noch. Sehr praktisch fand ich den Produktvergleich. Oft gibt es Produkte, die fast die gleichen Eigenschaften oder Ausstattungen haben und zudem vom Preis her ähnlich sind. Ein Vergleich ist dann immer angebracht, aber oft mit viel Arbeit verbunden. Dieser Produktvergleich gelingt in der App ganz gut.

Fazit

Die idealo-App ist an sich sehr gut. Allerdings gibt es natürlich auch Punkte, die nicht so positiv sind. Oft gibt es Unterschiede zwischen den Preisen auf der Startseite der App und im Preiswecker. Das bedeutet, dass hier doch noch einmal genauer geschaut werden muss, wenn man ein Produkt ins Auge gefasst hat. Die App ist zudem sehr umfangreich und man kann schon einige Zeit damit verbringen. Für Schnäppchenjäger sicher eine gute Sache, wer nur ab und zu einmal etwas Bestimmtes zum günstigen Preis sucht, wird sicher mit dem Funktionsumfang etwas überfordert sein. Die Nutzung der App kann sich aber auch auf jeden Fall lohnen, denn es gibt wirklich teilweise sehr große Preisunterschiede, die durch die idealo-App aufgezeigt werden. Schnäppchen sind auf jeden Fall möglich.

Bild: StockSnap | Pixabay / CC0

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Arbeiten im Homeoffice – kein Problem mit der richtigen Ausstattung

Vorbereitet fürs Homeoffice

Schon seit einiger Zeit arbeiten viele Angestellte im Homeoffice. In absehbarer Zukunft wird sich wohl daran auch nicht viel ändern. Zudem werden auch weiterhin immer mehr Mitarbeiter von den Firmen ins Homeoffice geschickt. Um daheim wirklich gut arbeiten zu können, sollte das Homeoffice auch entsprechend ausgestattet sein. Die beste Lösung ist natürlich, wenn dafür ein eigener Raum zur Verfügung steht. Niemand kann zwischen Kisten und vollgepackten Regalen in dem Raum arbeiten, der für gewöhnlich als Abstellraum genutzt wird. Der Arbeitsplatz sollte möglichst ruhig und hell sein. Optimal wäre ein separater Raum, alternativ kann das Homeoffice aber auch im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer eingerichtet werden. Sollten im Haushalt Kinder leben ist es ratsam, wichtige Dokumente so zu platzieren, dass sie sich nicht in deren Reichweite befinden. Ein separates Büro kann auch einfach außerhalb der Arbeitszeiten abgeschlossen werden.

Ausstattung für das Homeoffice
Der Bereich, der als Homeoffice genutzt werden soll, muss ausreichend Platz bieten für einen Schreibtisch und einen ergonomischen Stuhl. Ebenfalls vorhanden sein sollten Regale und Ablagemöglichkeiten für Ordner und andere Unterlagen. Wichtig ist auch eine passende Beleuchtung, die effizientes Arbeiten erst ermöglicht.
Unentbehrlich ist natürlich ein Computer. Ob dafür ein iMac oder ein Laptop wie ein MacBook genutzt wird, hängt für gewöhnlich davon ab, welches Modell der Arbeitgeber zur Verfügung stellt. Selbstverständlich sollte ein Internetanschluss vorhanden sein, das ist bereits bei den meisten Mitarbeitern der Fall. Dasselbe gilt für ein Telefon. Nicht immer vorhanden sind Drucker, Kopierer und Scanner, sodass diese Geräte ebenfalls zur Verfügung gestellt werden sollten. Da die Kommunikation in den meisten Fällen via Videotelefonie erfolgt, wird auch ein Headset benötigt. Neben der Hardware spielt natürlich auch die Software eine Rolle. Unbedingt erforderlich ist ein Office-Programm. Ob es sich dabei um ein Lizenz-Produkt wie zum Beispiel das neue Office 2021 oder eine Open Source Software handelt, liegt ebenfalls wieder am Arbeitgeber.

Tipps zur Auswahl der passenden Ausstattung

Computer
Bei der Auswahl der Ausstattung für das Homeoffice sollte immer berücksichtigt werden, welche Anforderungen der Job mit sich bringt. Mitarbeiter, die lediglich einfache Schreibarbeiten erledigen müssen, benötigen einen einfachen Computer. Werden anspruchsvolle Programme für die Arbeit genutzt, führt kein Weg um einen Mac herum. Tastatur und Maus sollten möglichst ergonomisch geformt sein. Egal, welche Art PC gewählt wird, die Geräte sollten immer eine gute Qualität haben und zuverlässig arbeiten, um einen Datenverlust zu verhindern. Viele Arbeitgeber stellen mittlerweile auch bereits firmeninterne Clouds oder andere Lösungen zur Verfügung, um den Mitarbeitern das sichere Speichern der Dateien zu ermöglichen und einem möglichen Datenverlust vorzubeugen.

Internet- und Telefonanschluss
Die meisten Menschen besitzen heute bereits einen Internet- und Telefonanschluss, der problemlos für die Arbeit im Homeoffice genutzt werden kann. Sollte es doch noch Mitarbeiter geben, die noch keinen solchen Anschluss besitzen, ist eine preiswerte Variante mit Flatrate empfehlenswert.

Drucker, Scanner, Fax
Für gewöhnlich wird auch im Homeoffice häufig ein Drucker genutzt. Da auch des Öfteren noch Faxe verschickt werden müssen und Dokumente gescannt werden, ist ein sogenanntes Multifunktionsgerät eine platzsparende Lösung für das Homeoffice. Mit einem solchen Gerät ist es möglich zu drucken, zu kopieren und zu scannen. Einige Modelle bieten zusätzlich die Möglichkeit, Faxe zu verschicken.

Software
Viele Arbeitgeber nutzen Office-Programme mit Lizenz, das ist aber nicht unbedingt erforderlich. Es gibt mittlerweile auch gute kostenlose Varianten, die von den Funktionen her gleich sind. Etliche Arbeitgeber haben daher bereits umgestellt. Je nach Aufgabengebiet wird eventuell weitere Software notwendig, beispielsweise spezielle Programme für Grafiker. Da diese Software aber für gewöhnlich kostspielig ist, liegt es in der Verantwortung des Arbeitgebers, diese Software zur Verfügung zu stellen.

Zubehör
Es gibt noch weiteres Zubehör, das notwendig werden könnte, beispielsweise Lautsprecher, Mikrofon, Headset oder ein zusätzlicher Bildschirm. Die notwendige Ausstattung hängt von der Art der Arbeit und den Anforderungen ab.

Arbeiten im Homeoffice – kein Problem mit der richtigen Ausstattung
Immer mehr Menschen arbeiten heute im Homeoffice. Arbeitgeber haben erkannt, dass diese Art der Arbeit durchaus nicht nur eine Notlösung in Krisenzeiten, sondern auch auf Dauer sehr praktisch ist. Wichtig ist natürlich, dass die passenden Räumlichkeiten und die notwendige Ausstattung zur Verfügung stehen. Dann steht dem Arbeiten im Homeoffice nichts mehr im Wege.

Bild: niklaspatzig | Pixabay / CC0

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iPad Pro und Apple Pencil als Grafiktablett nutzen

Bild: tiffany lam (Astropad)

Gerade Grafiker und Grafikerinnen, die ein iPad besitzen, stellen sich gerne einmal die Frage, ob man das iPad nicht auch als Grafiktablett benutzen kann. Denn wer ein iPad mit Apple Pencil benutzt, der kommt schnell auf die Idee, dass es wunderbar wäre, den Apple Pencil auch als Stift für Photoshop & Co. am Computer zu benutzen.

Ich selbst habe seit Jahren ein Wacom Grafiktablett und nutze das besonders gerne um Bilder freizustellen. Nachdem ich mir dann ein neues iPad geleistet habe und auch den passenden Apple Pencil für zugegeben stolze 124 Euro erworben habe, wollte ich irgendwann wissen, ob ich das iPad und den Pencil auch als Grafiktablett benutzen kann.

Mir hatte eine Kollegin erzählt, dass es eine tolle App gibt, die von zwei ehemaligen Mitarbeitern von Apple zu genau diesem Zweck entwickelt wurde: Astropad. Doch als ich sie im App Store fand, schluckte ich gewaltig. Über dreißig Euro sollte die App kosten! Das war mir zu teuer! Also versuchte ich es erst einmal mit der Lösung die Apple selbst zur Verfügung stellt: Sidecar. Ich setzte mich also an meinen Mac, öffnete die Einstellungen und dann Sidecar. Ich wählte dort mein iPad aus und schon wurde die Oberfläche meines Macs auf das iPad gespiegelt. Das war einfacher als gedacht. Allerdings fielen mir hierbei gleich drei Dinge auf:

  • Voraussetzung ist ein Mac mit macOS Catalina oder neuer und ein kompatibles iPad mit iPadOS 13 oder neuer
  • Man muss das Fenster des Programms in dem man arbeiten will (z.B. Photoshop) vorher kleiner machen und in die untere linke Ecke schieben
  • Die Übertragung vom iPad zum Mac ist fantastisch, allerdings ist das Auswählen der verschiedenen Tools nicht so komfortabel

Trotzdem bin ich von dieser Lösung begeistert, sie funktionierte wesentlich besser als gedacht.

Dann stellte ich mir allerdings die Frage, warum ich so um die Ecke gedacht habe. Es wäre doch viel einfacher gleich eine App auf dem iPad zu benutzen. Da ich mein Grafiktablett hauptsächlich zum Freistellen von Bildern benutze, suchte ich also eine entsprechende App und fand zwei Apps, die mir gefallen:

Die Photoshop-App ist kostenlos und das Freistellen von Bilder klappt ganz wunderbar. Wirklich super – und kostet mich keinen Cent! Und dazu noch werbefrei! Aber auch die App Bazaart gefällt mir gut zum Freistellen von Bildern auf dem iPad. Hier nennt sich das Freistellwerkzeug „Schere“ und es klappt wirklich toll. Mir gelang es hiermit sogar etwas besser, das Bild freizustellen als bei der Photoshop-App. Allerdings muss man hier aufpassen, in keine Abofalle zu tappen. Deshalb vorsichtig sein beim benutzen der App: die Freistellfunktion ist kostenlos, die Aufforderungen für das Abo muss man einfach wegklicken.

Mein Fazit: Das iPad lässt sich mit Sidecar und dem Apple Pencil gang einfach als Grafiktablett für einen Mac benutzen. Allerdings ist das kaum noch nötig, da es so tolle und auch professionelle Grafik-Apps für das iPad gibt, dass man die meisten Bearbeitungen an einem Bild auch einfach dort umsetzen kann.

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Speicherkarte mit Bildern mountet nicht – Die Panik ist Groß!

Heute werden so viele Bilder geknipst, wie nie zuvor. Natürlich aktuell hauptsächlich mit dem iPhone oder mit jedem anderen Smartphone. Doch viele Hobby- oder Profi-Fotografen oder Filmer nutzen in ihren Kameras digitale Speicherkarten. Gerade im Urlaub wird munter Material geschossen, was dann später Zuhause auf den Desktop-Mac kopiert wird, um die Bilder, bzw. Filmsequenzen zu begutachten, bzw. zu bearbeiten. Was je nach Menge der Bilder oder Filmchen auch ordentlich Zeit beansprucht. Der „Worst-Case“ tritt dann ein, wenn eines der Speicherkarten dann am Mac oder PC nicht gelesen werden kann. Auch nicht durch mehrfaches einlegen und auswerfen. Da wird einem ganz warm, weil Du weißt genau welche tolle Aufnahmen Du jetzt unter Umständen verlieren könntest. Und die kann man ja nicht so einfach wieder nachholen, denn man ist ja zurück aus dem Urlaub.

Daten retten auf Speicherkarte – eine andere Option darf nicht sein

Wer für so einen Fall gerüstet ist, oder wer vielleicht schon mal wichtige Daten verloren hat in einem ähnlichen Fall, der hat mit Sicherheit ein Recovery Programm für nicht zu lesende Speicherkarten oder versehentlich gelöschte, bzw. formatierte Speicherkarten. Aktuell nutze ich die Datenwiederherstellungssoftware von Remo für diese Aufgabe. Das Programm besticht durch aktuelle Recovery-Technik und ist sehr einfach zu bedienen. Also auch etwas für User, die nicht so geübt sind am Mac. Zum Glück musste ich die Software aktuell nur ein mal einsetzen. Nach einem Kundebesuch hatte ich einige Pages-Dokumente auf einem USB-Stick, der dann Zuhause weder am Mac-BookAir, noch auf dem Imac lesbar war. Natürlich hab ich den 16GB Stick mehrfach ein und ausgesteckt, trotzdem kam immer die Meldung „Lesefehler“ beim Kopieren der Daten. Jetzt kann nur noch ein Recovery-Programm helfen.

Daten gerettet oder alles neu schreiben?

So, nun geht es in die heiße Phase. Das Programm ist gestartet, der Speicherstick ist eingelegt und der Button „Dateien wiederherstellen“ ist gedrückt. Nun wird noch gefragt, welches Medium gerne wiederhergestellt werden solle, und nach einem Klick geht es auch schon los. Je nach Speichergröße und nach Anzahl von zum Beispiel defekten Sektoren kann das auch einige Zeit dauern. Im guten Falle hat es nur das Inhaltsverzeichnis erwischt, welches doch relativ einfach von einem Recovery Programm nachzubilden ist. So war es dann auch glücklicherweise auch. Nach relativ kurzer Zeit wird der USB Speicherstick wieder auf meinem Schreibtisch angezeigt und die Daten lassen sich wieder kopieren. Wie so etwas passieren kann ist eine gute Frage. Beim Kopieren vielleicht zu früh gezogen oder der Stick ist auch schon lange im Einsatz. Gut, das kann so immer passieren, allerdings sollten extrem wichtige Dateien immer gut gesichert sein. Lieber mal einen Stick mehr kaufen und alles zwei mal sichern. Besser als weg!

Bild: vdovichenkod | Pixabay / CC0

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Apple Onlinekurse 2021 – Von Zuhause aus lernen

Apple hat die aktuellen Onlinekurse, auch von Apple eingeenglischt „Produkt Skills“ genannt bereitgestellt für Interessenten. Wer also einen neuen Mac hat, oder auch gerne umsteigen möchte, aber sich erstmal etwas vertraut machen will, für die sind die Apple-Online-Kurse genau das Richtige. Ob es der „Mac Kennenlernen“-Kurs ist oder der „iPad-kennenlernen“-Kurs ist, hier kommt man gut auf seine Kosten und hat hinterher sicherlich mehr Apple-Know-How.

Hier geht es zu den aktuellen Workshops von Apple Deutschland: Apple Produkt Skills

Auch gibt es nicht nur Einführungen zum kennenlernen aktueller Apple-Produkte, sondern auch sehr gute Workshops, wie man das Beste aus seinem Gadget holen kann. Am Beliebtesten ist sicherlich der Umgang mit der Kamera des iPhones. Ob Selfies, Portrait-Shots oder Nachtaufnahmen, in den Tutorials von Apple kommt Ihr schnell einen großen Schritt weiter, die Technik auch zu nutzen, die sie bietet.

Hier geht es zu den Tipps & Tricks zum Umgang mit der iPhone-Kamera: Die iPhone-Kamera im Griff

Also, wer Lust und Spaß hat, die Zeit zu Hause gut auszunutzen, der kann ja mal einen „Klick“ wagen und durch das große Angebot an Unterstützungsvideos durchklicken. Es ist sicherlich auch etwas für Dich dabei!

Viel Spaß mit Eurem Gadget!

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Braucht man heutzutage noch einen Drucker?

Vielleicht ist die Frage etwas überraschend, aber tatsächlich ist mir vor kurzem aufgefallen, wie selten ich noch etwas ausdrucke. Das meiste bearbeite ich am iMac und speichere es auch dort auf meiner Festplatte. Und selbst Flugtickets oder Eintrittskarten drucke ich schon seit Jahren nicht mehr aus, denn ich habe sie in meiner Apple Wallet. Und das ist doch wirklich eine gute Nachricht, denn je weniger ausgedruckt wird, desto besser für die Umwelt!

Mich hat interessiert, ob es eine konkrete Antwort auf die Frage gibt, ab wann sich ein Drucker überhaupt lohnt. Und tatsächlich wurde diese Frage ganz konkret vom Freiburger Öko-Institut beantwortet. „Wenn ich weniger als 200 Seiten im Jahr drucke, ist es wirtschaftlicher, in den Copyshop zu gehen“, sagt Jens Gröger. Er forscht zu nachhaltigem Konsum und hat ganz einfach ausgerechnet, wieviel eine gedruckte Seite kostet. Bei privaten Druckern – rechnet man Anschaffungspreis, Stromkosten, Druckerpatronen, Papier und Langlebigkeit des Gerätes zusammen – liegt der Preis bei 100 Ausdrucken bei rund 40 Cent pro Seite. Da wäre der Ausdruck in einem Copyshop mit im Schnitt fünf bis zehn Cent pro Seite deutlich billiger. Demnach lohnt sich ein eigener Drucker also wirklich nur, wenn man auch mehrere hundert Seiten im Jahr druckt.

Ich drucke auf keinen Fall so viel, wie sieht es bei Dir aus, lieber Leser bzw. liebe Leserin?

Da lohnt sich der Weg zum Copyshop, wenn man wirklich mal ein Dokument gedruckt haben möchte! Und wer Fotos ausgedruckt haben will oder andere hochwertige Drucksachen haben möchte, der sollte sich seine Bilder oder seine Visitenkarten vom Profi erstellen lassen – kostengünstig in einer der vielen, guten Online-Druckereien. Das ist nicht nur billiger, sondern auch umweltfreundlicher!

Übrigens: wer jetzt Drucker oder Patronen entsorgen möchte, sollte wissen, dass beide nicht in den Sperr- oder Hausmüll gehören! Ein Drucker zählt zu Elektroschrott und sollte zu einem Wertstoffhof gebracht werden. Zuvor aber noch unbedingt den internen Speicher vollständig löschen (sofern dein Drucker einen solchen besitzt), damit niemand an sensible Daten kommt, die eventuell darin noch gespeichert sind. Und auch leere Tinten- oder Tonerpatronen gehören nicht in den Hausmüll. Diese kann man entweder kostenlos im Wertstoffhof abgeben oder zum jeweiligen Hersteller zurücksenden. Dort werden sie fachgerecht recycelt. Oder einfach mal im Geschäft beim Kauf neuer Patronen nach Sammelboxen fragen.

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Nimm meine Niere, aber nicht mein Smartphone

Keine Frage, in dieser verrückte Zeit, in der wir wegen COVID-19 auf so viel verzichten sollen und in der wir soziale Kontakte einschränken müssen, sind uns unsere Smartphones und Computer plötzlich gefühlt noch viel kostbarer für uns. Sie ermöglichen es uns uns mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben und legen uns digital die Welt zu Füßen. YouTube-Videos entführen uns in ferne Länder in die wir gerade nicht reisen dürfen und per Messenger und Videotelefonie halten wir neuerdings unserem Kaffeeklatsch. Aber wer würde so weit gehen, sich eine Niere entfernen zu lassen, nur um sein Smartphone nicht zu verlieren?

Eine von OnePoll für OnePlus durchgeführte Umfrage unter 9.000 Smartphone-Nutzern (18-35 Jahre) in Europa kam zu dem Ergebnis, dass die Europäer wirklich sehr stark an ihren Handys hängen. Bei der Frage, wofür sie ihr Smartphone eintauschen würden, kamen dann auch wirklich erstaunliche Antworten. So gaben 44 der deutschen Befragten an, lieber eine ihrer Nieren aufzugeben als das Smartphone, prozentual mehr als in Frankreich und Italien zusammen! In ganz Europa würden sogar fünf Prozent lieber ihren Partner als ihr Handy aufgeben!

Ich bin ja wirklich ein Nerd und Technikfreak, aber nie würde mir die Idee kommen, Organe zu spenden, um mein Smartphone nicht zu verlieren! Diese Studie und vor allem diese Aussage haben mich wirklich irritiert.

Ja, ich habe einmal von einer guten Freundin gehört, dass sie für eine neue Fendi Tasche sterben würde. Wobei mich an ihrer Stelle ja eher der Preis einer solchen Designerhandtasche dem Tode näher bringen würde. Aber dasselbe denkt sie auch, wenn ich über tausend Euro für ein iPhone oder iPad ausgebe! Jeder hat eben seine Leidenschaften! Dennoch ist so etwas natürlich nur dahingesagt und drückt nur die Größe des Wunsches aus, eine solche „It-Bag“ zu besitzen. Aber wer kommt auf die Idee, ein Organ spenden zu wollen, nur um das Smartphone nicht aus der Hand legen zu müssen?

Doch je länger ich über diesen Vergleich nachdenke, desto mehr sinkt ehrlich gesagt meine Empörung. Denn mir wird schnell klar, wie sehr wir alle längst von unsren kleinen und großen Computern abhängig geworden sind. Und da nehme ich mich auf keinen Fall aus. Der Blick auf meine tägliche Bildschirmzeit spricht Bände! Und wenn man sich selbst eingesteht, wie oft dieses Smartphone jeden Tag in unserer Hand liegt und wie oft wir auf diesen kleinen Bildschirm starren, dann schrumpft die Empörung doch schnell, dass jemand einen solchen krassen Vergleich gezogen hat. Denn das Handy für immer abzugeben, dass können sich ehrlicherweise wohl nur die wenigsten von uns vorstellen.

Müssen wir uns also eingestehen, dass viele von uns unter sogenannter „Nomophobie“ leiden, also Angst davor haben, kein Smartphone benutzen zu können? Die Antwort lautet:  ja. Auch das wurde in der besagten Studie übrigens gefragt – mit einem eindeutigen Ergebnis. Die Briten spüren die Angst wohl am stärksten. 32 Prozent würden sich selbst die Diagnose Nomophobie stellen – mehr als in jedem anderen europäischen Land. Auch 30 Prozent der Befragten aus Spanien gaben an, unter Nomophobie zu leiden. In Deutschland stimmten dieser Aussage immer noch knapp 25 Prozent zu.

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