Gut zu wissen

MacOS Big Sur vs Windows 10

Vor ein paar Tagen hat mich eine Kundin gefragt, was ich ihrem Mann für den privaten Gebrauch empfehlen würde: Windows oder MacOS? Da die Frage eine etwas ausführliche Antwort erfordert, habe ich beschlossen sie auch hier auf meinem Blog zu beantworten. Zwei Dinge vorweg. Zunächst einmal geht dem Vergleich der Betriebssysteme von Apple und Windows eine andere Frage voraus. Arbeite ich lieber an einem Mac-Computer oder an einem Standard-Computer. Wer mit dem Betriebssystem von Apple arbeiten möchte, der braucht auch einen Mac. Wer mit Windows arbeiten will, der kann tatsächlich mit jedem Computer arbeiten, denn Windows lässt sich auch auf einem Apple-Computer installieren. Zweitens muss ich erwähnen, dass beide Betriebssysteme einen Nachfolger haben, nämlich MacOS Monterey und Windows 11. Tatsächlich arbeiten die meisten User aber noch mit älteren Systemen, weshalb ich diese beiden Systeme auch gerne einmal genauer anschauen möchte.

Windows 10

Circa 77 Prozent der Desktop-Computer werden weltweit mit Windows betrieben und Zweidrittel davon nutzen Windows 10. Wir sprechen hier also ganz klar vom Marktführer. Das bedeutet auch, dass die Auswahl an Software für Windowssysteme größer ist als bei allen anderen Betriebssystemen. Da aber nur die wenigsten User sehr spezielle Software brauchen, ist dies natürlich nur bedingt ein Vorteil von Windows. Die bekanntesten und meistgenutzten Programme sind in der Regel für beide Betriebssysteme verfügbar.

Windows 10 ist ein modernes, nutzerfreundliches Betriebssystem mit Sprachassistentin (Cortana). Zum Start von Windows 10 wurde Microsoft allerdings wegen weitreichender Datensammlung heftig kritisiert. Inzwischen hat es zwar einige Updates gegeben und die Nutzer werden besser auf die Einstellungsmöglichkeiten hingewiesen, dennoch kann es passieren, dass User, die bei der Installation zu schnell weiterklingen, ungewollt viele Daten preisgeben. Viele User beschweren sich auch, weil sich die Updates in Windows 10 nicht deaktivieren lassen und man sie machen muss. Neben diesen zwei großen Kritikpunkten muss man aber sagen, dass das System gut und stabil läuft und es sich gut damit arbeiten lässt.

Windows 10 Lizenzen und Keys

Im Vergleich zu Apple ist eine Lizenz für Windows kostenpflichtig. Microsoft hat ein sehr kompliziertes Lizenzmodell und viele schwarze Schafe treiben sich herum. Daher sollte man immer vorsichtig sein, wenn man eine Windows-Lizenz oder sogar nur einen Key kauft. Und auch die Preise verlieren stark. Während es bei einigen Händlern die beliebte Windows 10 Home 64 Bit Lizenz bereits ab 70 Euro gibt, kostet sie bei Microsoft selbst stolze 145 Euro.

Zudem werden auch sogenannte Windows 10 Keys verkauft. Was sind diese Keys? Um das Windows-Betriebssystem zu aktivieren, muss man einen Key eingeben, der nach Eingabe von einem Microsoft-Server überprüft wird und Windows 10 anschließend aktiviert. Viele Händler und Distributoren haben solche Keys günstig erworben, weil sie zum Beispiel Computer herstellen. Wenn solche Firmen die Keys aber später nicht mehr benötigen, verkaufen sie diese weiter. Und so kommen die günstigen Key-Angebote zu Stande, die man im Internet findet. Rechtlich gesehen ist der Key-Handel in einer Grauzone. Mit den Keys können die User ihre Windows 10-Installation natürlich problemlos aktivieren, sie haben allerdings keine Lizenz von Microsoft erworben. Und da ist die Frage, ob das wirklich legal ist.

MacOS Big Sur

Big Sur fiel vor allem durch sein neues, schickes Design auf. Neue Icons, neue Fensteroptik – alles sehr elegant und minimalistisch. Es läuft stabil und schnell und natürlich hat es die Sprachassistentin Siri auch mit an Bord. Die Programme „Safari“, „Nachrichten“ und “Karten“ haben einige neue Funktionen bekommen. Auch das Thema „Sicherheits- und Privatsphäre“ spielt eine größere Rolle bei Big Sur. Und auch Malware und Hacker haben es nun schwerer als je zuvor ins System einzudringen (was anfangs allerdings für einige User ein paar Probleme mit sich brachte). Da MacOS Big Sur nur auf einem Apple-Computer läuft, ist immer eine Lizenz vorhanden. Updates auch auf ganz neue Versionen des Betriebssystems sind bei Apple immer kostenlos. Allerdings können die neusten Betriebssysteme oft nicht auf sehr alte Apple-Computer installiert werden, da deren veraltete Ausstattung nicht kompatibel ist. Auch Apples Alternative zu Microsoft Office (iWork) ist kostenlos und absolut empfehlenswert.

MacOS Big Sur vs Windows 10 – Fazit

Letztendlich ist es eine Typ-Frage für welchen Computer und welches System man sich entscheidet. Es ist keine Entscheidung des Betriebssystems, es ist eine Entscheidung für oder gegen Apple. Ein Apple-Computer mag in der Anschaffung teurer sein, man kann ihn in der Regel aber sehr viel länger nutzen als ein Windows-Computer ohne zu große Einbußen hinnehmen zu müssen und auch nach mehreren Jahren hat er noch einen annehmbaren Wiederverkaufswert. Auch Systemabstürze und Virenprobleme sind meiner Erfahrung nach bei einem Mac deutlich seltener der Fall. Windows punktet dagegen mit dem Anschaffungspreis und ist für passionierte Gamer ganz klar die erste Wahl.

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Apple AirPods Tipps und Tricks

Bild: AirPods 3. Gen. / Apple

Diesen Herbst ist es so weit: die Apple AirPods der dritten Generation kommen endlich auf den Markt! Und sie bringen einige nette Neuerungen mit! Schon äußerlich ist eine Veränderung zu erkennen: sie sind eine Mischung aus dem Vorgänger und der Pro-Variante. Sie haben einen fantastischen Sound, satten, dynamischen Bass und unterstützen 3D Audio, das einem das Gefühl gibt,  in einem Konzerthaus oder vor einer Open-Air-Bühne zu stehen. Zudem sind sie wasser- und schweißresistent nach IPX4, bieten Unterdrückung von Wind- und Hintergrundgeräuschen bei Telefonaten  und haben eine bessere Akkuleistung als ihre Vorgänger. Und sie sollen für unter 200 Euro zu bekommen sein.

Ich selbst nutze die AirPods der zweiten Generation und bin wirklich top zufrieden mit den Kopfhörern. Sie sitzen gut im Ohr (bei anderen In-Ears hatte ich da bisher immer Probleme) und der Sound ist wirklich top. Für mich gibt es derzeit keinen Grund auf das neue Modell zu wechseln, auch wenn die neuen Features natürlich schon verlockend klingen.

Aber als zufriedener AirPods-Nutzer möchte ich gerne ein paar hilfreiche Tipps zu den True-Wireless Kopfhörern mit euch teilen!

5 AirPods Tipps

Tipp 1: AirPods mit iPhone oder iPad verbinden

Einfach den Deckel der AirPods-Hülle öffnen, AirPods stecken lassen, den kleinen Knopf auf der Rückseite gedrückt halten und das ganze in der Nähe des iPhones oder iPads tun. Schon zeigt das Apple-Gerät die AirPods an und es muss nur noch der Knopf „Verbinden“ gedrückt werden.

Tipp 2: zwei Kopfhörer, ein iPhone oder iPad

Ihr wollt gemeinsam Musik hören oder einen Film schauen – jeweils mit euren Kopfhörern? Wenn Ihr AirPods oder Beats-Kopfhörer besitzt, ist das kein Problem. Einfach beide Kopfhörer mit dem iPhone oder iPad sharen. Erst das eine Kopfhörer-Paar wie gewohnt verbinden. Danach das AirPlay-Symbol (Dreieck mit Kreisen bzw. Dreieck mit Rechteck darüber) drücken und „Audio teilen“ auswählen. Nun das andere Kopfhörerpaar verbinden und gemeinsam Musik oder einen Film genießen!

Tipp 3: Akkustand auf der Watch checken

Du hast eine Apple Watch und möchtest den Ladestand deiner AirPods wissen? Wische auf dem Zifferblatt nach oben und öffne das Kontrollzentrum.  Tippe auf das Batteriesymbol und schon bekommst du den Ladestand angezeigt.

Tipp 4: AirPods finden

Du suchst deine AirPods? Öffne auf dem iPhone die Wo-ist-App. Suche dann in der Geräteliste deine AirPods. Dort siehst du den Standort auf einer Karte. Du kannst über „Aktionen“ auch einen Ton abspielen, wenn sie in der Nähe sind und du sie einfach nicht siehst. Der Ton wird sukzessive lauter, sodass Du ihn irgendwann hörst und die AirPods orten kannst.

Tipp 5: AirPods abwechselnd nutzen

Du bist unterwegs und hast Sorge, dass der Akku deiner AirPods nicht ausreicht bis du wieder zum Laden kommst? Dann verwende die AirPods einfach einzeln! Lasse immer einen im Ladecase und wechsle ab. So schaffst du es geschickt, die Laufzeit zu erhöhen.

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Was ein 3D-Drucker heute schon alles kann

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht Dir einen 3D-Drucker anzuschaffen?

3D-Druck ist eine spannende Sache! Und es lassen sich allerlei Dinge damit herstellen. Sogar für den Privatgebrauch gibt es inzwischen bezahlbare 3D-Drucker. Diese brauchen eine Vorlage des Objekts, das gedruckt werden soll und natürlich das Druck-Material. Für den privaten Gebrauch kommen meistens Filamente zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Kunststofffäden, die auf einer Spule aufgerollt sind, vom 3D-Drucker eingeschmolzen und dann Schicht für Schicht zu einem fertigen Objekt verarbeitet werden. Vom Smartphone-Halter über einen Kaffekapselspender bis hin zur Schachfigur – die Ideen für 3D-Projekte sind vielfältig und das Internet ist voll mit kreativen 3D-Druck-Vorlagen.

Noch interessanter ist der 3D-Druck aber für die Industrie.

Es werden Werkzeuge, Bauteile und andere Dingen gefertigt, in den unterschiedlichsten Materialien, wie beispielsweise Kunststoffe, Edelstahl, Aluminium oder auch Titan. Doch inzwischen werden noch ganz andere Projekte mit einem Industrie 3D-Drucker umgesetzt! In Deutschland stehen seit kurzem die ersten Wohnhäuser, die mit einem 3D-Betondrucker errichtet wurden. Das eine findet sich in Beckum in Nordrhein-Westfalen und das andere in Wallenhausen in Bayern. Um ein Haus zu „drucken“ wird ein 3D-Drucker genutzt, der eine gewaltigen Düse hat, aus der Beton und Spezialmörtel fließt. Und damit wird das Haus dann in zentimeterdicken Schichten hergestellt. Der große Vorteil hierbei ist vor allem die Kosten- und Zeitersparnis.

 
Doch nicht nur beim Hausbau ist ein 3D-Drucker ein innovatives Verfahren. Auch im medizinischen Bereich bringt der 3D-Druck den Fortschritt. Das hat man auch bei den diesjährigen Paralympics gesehen. In Tokio wurde in einer Fabrikhalle unweit des Stadions eine Werkstatt eingerichtet. Und auch dort stand ein 3D-Drucker inklusive eines Scanners, um Körperteile einscannen und danach im 3D-Drucker spezielle Passteile ausdrucken zu können, die dann individuell für die Athletinnen und Athleten angepasst wurden.

Ein weiterer spannender Einsatz von 3D-Druckern: sie werden auch in der Lebensmittelindustrie genutzt. Statt Kunststoffe oder Metalle werden zum Beispiel Zucker und Schokolade in Form gebracht. Und auch ein Pizzadrucker wurde schon entwickelt.

Schon jetzt ist der 3D-Druck in der Industrie nicht mehr wegzudenken. Und es ist nur eine Frage der Zeit bis immer mehr Produkte mit einem 3D-Drucker hergestellt werden können. Ich finde es schon erstaunlich was heutzutage alles „gedruckt“ werden kann – es bleibt auf jeden Fall spannend was da noch alles nachkommt!

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Neue Produkte und Apple-Schnäppchen checken

Günstig Shoppen mit der idealo-App

Geld sparen beim Shoppen – wer will das nicht? Gerade in der heutigen Zeit kann es nicht verkehrt sein, Preise zu vergleichen und sich für das günstigste Produkt zu entscheiden. Von zu Hause aus stellt das auch oft kein Problem dar, einfach an den Rechner setzen, eingeben was gesucht wird und Preise vergleichen. Für gewöhnlich hat man dann ja auch die Zeit dafür. Aber wie sieht es aus, wenn man unterwegs ist? Wer will da schon stundenlang am iPhone oder iPad nach den günstigsten Preisen suchen? Wohl niemand, schließlich kann man diese Zeit auch anders verbringen.

Die Shopping-App von idealo
Aber es gibt eine Lösung dafür: Shopping-Apps. Es gibt einige davon, eine habe ich einmal für Euch getestet, und zwar die idealo Shopping-App. Die App verspricht, dass Nutzer rund um die Uhr immer die besten Angebote bekommen und die eigenen Lieblingsprodukte vergleichen können, ohne lange suchen zu müssen. Die App soll mehr als 350 Millionen Angebote aus mehr als 50.000 Online-Shops, darunter auch große Namen wie Amazon, Saturn und eBay, vergleichen können. Ziel ist es natürlich, dabei Geld zu sparen. Bei den Gebühren für die App fängt es bereits an, diese ist kostenlos nutzbar. Sie steht sowohl für das iPhone als auch für das iPad im App-Store bereit. Natürlich gibt es die App auch im Google-Play-Store für Android User. Da ich für gewöhnlich ständig mein iPhone dabei habe, das Tablet eher seltener, habe ich mir die App auf das Handy geladen.

Das richtige Produkt finden
Die Suche nach Produkten ist recht einfach und geht schnell. Für die Suche kann entweder Text eingegeben werden oder die EAN, alternativ ist auch das Scannen eines Barcodes möglich. Was soll das Scannen von Barcodes bringen? Ganz einfach, damit kann ich unterwegs im Geschäft ein Produkt scannen und schauen, ob ich es vielleicht online günstiger bekomme. Gebe ich sehr allgemeine Suchworte an, erhalte ich eine Fülle an Ergebnissen. Die kann ich dann noch filtern und sortieren, um so in etwa die gewünschten Produkte zu finden. Es ist teilweise etwas mühsam, weil einfach so viele Ergebnisse angezeigt werden, die oft nicht wirklich zur Suche passen. Einfacher ist es, wenn man genau weiß, welches Produkt es sein soll. Was ich sehr positiv finde ist, dass die Produktinformationen wirklich sehr umfangreich sind. Für die meisten Produkte gibt es sehr viele Bilder, aber auch Datenblätter sowie Testberichte stehen zur Verfügung. Ob diese Fülle an Informationen die Kaufentscheidung erleichtert oder eher erschwert, bleibt dahingestellt.

Zusätzliche nützliche Features
Funktionen wie der Preisverlauf, der Preiswecker, der Merkzettel und der Produktvergleich sollen ebenfalls dazu beitragen, ein Schnäppchen machen zu können. Der Merkzettel ist sehr praktisch, darauf können Produkte gesetzt werden, die man gerne beobachten möchte. Ich habe das mal mit fünf Produkten ausprobiert und die Preise veränderten sich wirklich immer. Ich habe aber auch festgestellt, dass dieser Merkzettel schnell dazu verleitet, ständig nach den Preisen zu sehen. Wer dazu keine Lust hat, kann auch den Preiswecker nutzen. Dieser ermöglicht es, für ein Produkt einen Wunschpreis festzulegen. Wird der erreicht, informiert die App darüber. Habe ich natürlich auch ausprobiert, bei zwei Produkten hat es funktioniert, bei den anderen warte ich noch. Sehr praktisch fand ich den Produktvergleich. Oft gibt es Produkte, die fast die gleichen Eigenschaften oder Ausstattungen haben und zudem vom Preis her ähnlich sind. Ein Vergleich ist dann immer angebracht, aber oft mit viel Arbeit verbunden. Dieser Produktvergleich gelingt in der App ganz gut.

Fazit

Die idealo-App ist an sich sehr gut. Allerdings gibt es natürlich auch Punkte, die nicht so positiv sind. Oft gibt es Unterschiede zwischen den Preisen auf der Startseite der App und im Preiswecker. Das bedeutet, dass hier doch noch einmal genauer geschaut werden muss, wenn man ein Produkt ins Auge gefasst hat. Die App ist zudem sehr umfangreich und man kann schon einige Zeit damit verbringen. Für Schnäppchenjäger sicher eine gute Sache, wer nur ab und zu einmal etwas Bestimmtes zum günstigen Preis sucht, wird sicher mit dem Funktionsumfang etwas überfordert sein. Die Nutzung der App kann sich aber auch auf jeden Fall lohnen, denn es gibt wirklich teilweise sehr große Preisunterschiede, die durch die idealo-App aufgezeigt werden. Schnäppchen sind auf jeden Fall möglich.

Bild: StockSnap | Pixabay / CC0

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Speicherkarte mit Bildern mountet nicht – Die Panik ist Groß!

Heute werden so viele Bilder geknipst, wie nie zuvor. Natürlich aktuell hauptsächlich mit dem iPhone oder mit jedem anderen Smartphone. Doch viele Hobby- oder Profi-Fotografen oder Filmer nutzen in ihren Kameras digitale Speicherkarten. Gerade im Urlaub wird munter Material geschossen, was dann später Zuhause auf den Desktop-Mac kopiert wird, um die Bilder, bzw. Filmsequenzen zu begutachten, bzw. zu bearbeiten. Was je nach Menge der Bilder oder Filmchen auch ordentlich Zeit beansprucht. Der „Worst-Case“ tritt dann ein, wenn eines der Speicherkarten dann am Mac oder PC nicht gelesen werden kann. Auch nicht durch mehrfaches einlegen und auswerfen. Da wird einem ganz warm, weil Du weißt genau welche tolle Aufnahmen Du jetzt unter Umständen verlieren könntest. Und die kann man ja nicht so einfach wieder nachholen, denn man ist ja zurück aus dem Urlaub.

Daten retten auf Speicherkarte – eine andere Option darf nicht sein

Wer für so einen Fall gerüstet ist, oder wer vielleicht schon mal wichtige Daten verloren hat in einem ähnlichen Fall, der hat mit Sicherheit ein Recovery Programm für nicht zu lesende Speicherkarten oder versehentlich gelöschte, bzw. formatierte Speicherkarten. Aktuell nutze ich die Datenwiederherstellungssoftware von Remo für diese Aufgabe. Das Programm besticht durch aktuelle Recovery-Technik und ist sehr einfach zu bedienen. Also auch etwas für User, die nicht so geübt sind am Mac. Zum Glück musste ich die Software aktuell nur ein mal einsetzen. Nach einem Kundebesuch hatte ich einige Pages-Dokumente auf einem USB-Stick, der dann Zuhause weder am Mac-BookAir, noch auf dem Imac lesbar war. Natürlich hab ich den 16GB Stick mehrfach ein und ausgesteckt, trotzdem kam immer die Meldung „Lesefehler“ beim Kopieren der Daten. Jetzt kann nur noch ein Recovery-Programm helfen.

Daten gerettet oder alles neu schreiben?

So, nun geht es in die heiße Phase. Das Programm ist gestartet, der Speicherstick ist eingelegt und der Button „Dateien wiederherstellen“ ist gedrückt. Nun wird noch gefragt, welches Medium gerne wiederhergestellt werden solle, und nach einem Klick geht es auch schon los. Je nach Speichergröße und nach Anzahl von zum Beispiel defekten Sektoren kann das auch einige Zeit dauern. Im guten Falle hat es nur das Inhaltsverzeichnis erwischt, welches doch relativ einfach von einem Recovery Programm nachzubilden ist. So war es dann auch glücklicherweise auch. Nach relativ kurzer Zeit wird der USB Speicherstick wieder auf meinem Schreibtisch angezeigt und die Daten lassen sich wieder kopieren. Wie so etwas passieren kann ist eine gute Frage. Beim Kopieren vielleicht zu früh gezogen oder der Stick ist auch schon lange im Einsatz. Gut, das kann so immer passieren, allerdings sollten extrem wichtige Dateien immer gut gesichert sein. Lieber mal einen Stick mehr kaufen und alles zwei mal sichern. Besser als weg!

Bild: vdovichenkod | Pixabay / CC0

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Apple Onlinekurse 2021 – Von Zuhause aus lernen

Apple hat die aktuellen Onlinekurse, auch von Apple eingeenglischt „Produkt Skills“ genannt bereitgestellt für Interessenten. Wer also einen neuen Mac hat, oder auch gerne umsteigen möchte, aber sich erstmal etwas vertraut machen will, für die sind die Apple-Online-Kurse genau das Richtige. Ob es der „Mac Kennenlernen“-Kurs ist oder der „iPad-kennenlernen“-Kurs ist, hier kommt man gut auf seine Kosten und hat hinterher sicherlich mehr Apple-Know-How.

Hier geht es zu den aktuellen Workshops von Apple Deutschland: Apple Produkt Skills

Auch gibt es nicht nur Einführungen zum kennenlernen aktueller Apple-Produkte, sondern auch sehr gute Workshops, wie man das Beste aus seinem Gadget holen kann. Am Beliebtesten ist sicherlich der Umgang mit der Kamera des iPhones. Ob Selfies, Portrait-Shots oder Nachtaufnahmen, in den Tutorials von Apple kommt Ihr schnell einen großen Schritt weiter, die Technik auch zu nutzen, die sie bietet.

Hier geht es zu den Tipps & Tricks zum Umgang mit der iPhone-Kamera: Die iPhone-Kamera im Griff

Also, wer Lust und Spaß hat, die Zeit zu Hause gut auszunutzen, der kann ja mal einen „Klick“ wagen und durch das große Angebot an Unterstützungsvideos durchklicken. Es ist sicherlich auch etwas für Dich dabei!

Viel Spaß mit Eurem Gadget!

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Braucht man heutzutage noch einen Drucker?

Vielleicht ist die Frage etwas überraschend, aber tatsächlich ist mir vor kurzem aufgefallen, wie selten ich noch etwas ausdrucke. Das meiste bearbeite ich am iMac und speichere es auch dort auf meiner Festplatte. Und selbst Flugtickets oder Eintrittskarten drucke ich schon seit Jahren nicht mehr aus, denn ich habe sie in meiner Apple Wallet. Und das ist doch wirklich eine gute Nachricht, denn je weniger ausgedruckt wird, desto besser für die Umwelt!

Mich hat interessiert, ob es eine konkrete Antwort auf die Frage gibt, ab wann sich ein Drucker überhaupt lohnt. Und tatsächlich wurde diese Frage ganz konkret vom Freiburger Öko-Institut beantwortet. „Wenn ich weniger als 200 Seiten im Jahr drucke, ist es wirtschaftlicher, in den Copyshop zu gehen“, sagt Jens Gröger. Er forscht zu nachhaltigem Konsum und hat ganz einfach ausgerechnet, wieviel eine gedruckte Seite kostet. Bei privaten Druckern – rechnet man Anschaffungspreis, Stromkosten, Druckerpatronen, Papier und Langlebigkeit des Gerätes zusammen – liegt der Preis bei 100 Ausdrucken bei rund 40 Cent pro Seite. Da wäre der Ausdruck in einem Copyshop mit im Schnitt fünf bis zehn Cent pro Seite deutlich billiger. Demnach lohnt sich ein eigener Drucker also wirklich nur, wenn man auch mehrere hundert Seiten im Jahr druckt.

Ich drucke auf keinen Fall so viel, wie sieht es bei Dir aus, lieber Leser bzw. liebe Leserin?

Da lohnt sich der Weg zum Copyshop, wenn man wirklich mal ein Dokument gedruckt haben möchte! Und wer Fotos ausgedruckt haben will oder andere hochwertige Drucksachen haben möchte, der sollte sich seine Bilder oder seine Visitenkarten vom Profi erstellen lassen – kostengünstig in einer der vielen, guten Online-Druckereien. Das ist nicht nur billiger, sondern auch umweltfreundlicher!

Übrigens: wer jetzt Drucker oder Patronen entsorgen möchte, sollte wissen, dass beide nicht in den Sperr- oder Hausmüll gehören! Ein Drucker zählt zu Elektroschrott und sollte zu einem Wertstoffhof gebracht werden. Zuvor aber noch unbedingt den internen Speicher vollständig löschen (sofern dein Drucker einen solchen besitzt), damit niemand an sensible Daten kommt, die eventuell darin noch gespeichert sind. Und auch leere Tinten- oder Tonerpatronen gehören nicht in den Hausmüll. Diese kann man entweder kostenlos im Wertstoffhof abgeben oder zum jeweiligen Hersteller zurücksenden. Dort werden sie fachgerecht recycelt. Oder einfach mal im Geschäft beim Kauf neuer Patronen nach Sammelboxen fragen.

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Sicherheit geht vor – Auch wenn es manchmal nervig ist – 2FA

​Online-Banking und die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Cyber-Kriminalität ist längst nichts Neues mehr. Jeden Tag gibt es unzählige Angriffe auf Unternehmen und Institutionen auf der ganzen Welt. Davon sind natürlich auch Banken nicht ausgenommen. Die Kundendaten auszuspionieren kann für Kriminelle sehr lukrativ sein. Namen, Kontonummer, PIN und Passwörter sind immer sehr begehrt. Nur ein paar dieser Informationen reichen oft bereits aus, um die Kunden zu bestehlen. Diese Gefahr besteht nicht nur bei Online-Shops und Online-Banking, sondern auch bei Brokerservices oder Kryptowährungsportalen, die sogenannte Bitcoins verwalten. Mittlerweile gibt es ja auch in Läden nicht mehr nur die Möglichkeit, mit Karte und PIN zu bezahlen, auch mit Diensten wie Google Pay steigt die Gefahr des Datendiebstahls. Um ihre Transaktionen sicherer zu machen, bieten heute bereits viele Online-Dienstleiter spezielle Verfahren an. Damit ist es den Nutzern möglich, sich zusätzlich zur Eingabe des Passworts identifizieren zu können, sobald sie sich in ihr Konto einloggen. Dieses Verfahren wird als Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bezeichnet. Dafür stehen unterschiedliche Varianten zur Verfügung. Es ist beispielsweise möglich, das eigentliche Passwort um einen zusätzlichen Faktor zu erweitern. Das bedeutet, dass erst das Passwort eingegeben und dann noch eine weitere Abfrage getätigt wird. Es ist aber auch möglich, den Login mit dem Passwort gleich komplett zu ersetzen durch eine Kombination von zwei Faktoren. Eine besonders gute Sicherheit bieten dabei hardwaregestützte Varianten. Es ist empfehlenswert, diese mit einem starken Passwort zu kombinieren, um das Konto und somit die eigenen Daten zu schützen.

​ So funktioniert die Zwei-Faktor-Authentifizierung
Stellt sich jetzt natürlich die Frage, wie genau diese Zwei-Faktor-Authentifizierung funktioniert. Es ist ganz einfach. Zunächst einmal gibst Du, wie gewohnt, Dein Passwort ein. Wenn das Passwort richtig ist, wird das System dies bestätigen. Für gewöhnlich bist Du bei einfachen Systemen dann in Deinem Konto eingeloggt. Im Falle der Zwei-Faktor-Authentifizierung ist das aber anders, denn es gibt noch eine weitere Hürde, die überwunden werden muss. Dadurch wird der Zugriff auf das Konto erschwert und Unbefugte erlangen keinen Zugriff auf Dein Konto, wenn Sie Dein Passwort kennen sollten.

Bei vielen Zwei-Faktor-Systemen ist es so, dass sie für die zweite Hürde externe Systeme nutzen. Das bedeutet, dass für die Authentifizierung beispielsweise ein Bestätigungscode per SMS an ein Handy geschickt wird. Alternativ kann es auch sein, dass Du Dich mit einem Fingerabdruck identifizieren kannst. Dafür stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Erst wenn diese zweite Identitätsbestätigung durchgeführt worden ist, bekommst Du Zugang zu Deinem Konto. Diese Zwei-Faktor-Authentifizierung ist nur dann wirklich sicher, wenn die beiden Faktoren auch aus unterschiedlichen Kategorien stammen.

​ Kompliziert aber mehr Sicherheit
Zugegeben, diese Zwei-Faktor-Authentifizierung ist wirklich etwas komplizierter und aufwendiger als das Einloggen ins Konto mit Kontonummer und Passwort oder PIN. Zudem müssen weitere Geräte wie ein Smartphone vorhanden sein, um diese Authentifizierung durchführen zu können. Aber es dient einer besseren Sicherheit. Es ist sicher angenehmer, beim Einloggen mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung sein Konto ganz normal vorzufinden als ein leergeräumtes Konto, nur weil man keine Lust hatte, eine zweite Authentifizierung durchzuführen. Mittlerweile sind nicht nur Banken verpflichtet, dieses Verfahren anzubieten, auch Dienste wie PayPal oder Online-Shops müssen nun die Möglichkeit geben. Wenn es um die Sicherheit geht, sollte die Bequemlichkeit einen Schritt zurücktreten. Es gibt aber auch die Möglichkeit, diese Zwei-Faktor-Authentifizierung zu deaktivieren. Das ist aber wirklich keine gute Idee. Besonders beim Online-Banking und in Online-Shops sollte dieses Verfahren auf jeden Fall genutzt und nicht deaktiviert werden.

Bild: Rostichep | Pixabay / CC0

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MacOS Catalina – Neue Schriftarten von Apple freischalten

Apple hat dem aktuellen macOS Catalina vor einiger Zeit heimlich neue Fonts spendiert. Mit dabei Canela, Domaine Display und Proxima Nova. Diese Schriftarten können kostenfrei und lizenzfrei verwendet werden, sind jedoch standardmäßig nicht vorinstalliert. Der Download und die Aktivierung lassen sich relativ einfach auch für Laien erledigen.

Neue Schriftarten von Apple könnt Ihr über das Tool Schriftensammlung hinzufügen.

– Canela von Commercial Type in 16 Stilen.
– Domaine Display von Klim Type Foundry in 6 Stilen.
– Founders Grotesk von Klim Type Foundry in 17 Stilen.
– Graphik von Commercial Type in 18 Stilen.

– Produkt von Commercial Type in 8 Stilen.
– Proxima Nova von Mark Simonson Studio in 12 Stilen.
– Publico von Commercial Type in 12 Stilen.
– Sauber Script von TypeJockeys.
– Quotes Caps and Quotes Script von Sudtipos.

Zu finden in den Programmen. Das Programm dient zur Organisation aller installierten Zeichensätze und kann auch dazu verwendet werden, weitere von Apple bereitgestellte Schriftarten herunterzuladen.

Einen Überblick über die neuen Schriftarten von Apple für macOS Catalina gibt es in diesem Support-Dokument. Schriften lassen sich über das Bearbeiten-Menü entfernen, sofern sie nicht vom System benötigt werden.

Im Darstellungsmodus „Alle Schriften“ werden verfügbare, nicht installierte Schriftarten ausgegraut dargestellt. Ein Klick auf einen ausgegrauten Eintrag zeigt über der Font-Übersicht auch einen Download-Button – ein Klick darauf startet den Download des Fonts.

So habt Ihr mehr Möglichkeiten, Dokumente in Pages, Numbers oder Keynote zu designen. Natürlich sind die Schriftarten auch in allen anderen Programmen verfügbar.

Bild: FreePhotos | Pixabay / CC0

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