Gut zu wissen

Ich hab da mal ne Frage! Du bist doch Informatiker…

Ich weiß nicht, ob es anderen Berufsgruppen auch so geht, aber als Informatiker kommen Familien- und Freundeskreis gerne und auch häufig auf einen zu, um Fragen zu Computer, Smartphone & Co. zu stellen. Manchmal frage ich mich, ob Friseure und Friseurinnen auch so oft privat darum gebeten werden, mal schnell jemanden die Spitzen zu schneiden oder eine Hochsteckfrisur zu machen. Oder ob Freunde von Zahnärzten diese mit offenen Mund und dem Wunsch begegnen, mal zu gucken, was mit dem ein oder andern Zahn nicht stimmt. 😉

Tatsächlich habe ich als Informatiker mindestens einmal im Monat eine Anfrage aus dem näheren Umfeld, bei dem ich gebeten werde, ein Problem mit dem Computer, Tablet oder Handy zu lösen oder eine Frage zu beantworten. Ich mache das wirklich gerne, schließlich bedeutet Freundschaft ein Geben und Nehmen. Aber häufig muss ich mich auch sehr zusammenreißen, um nicht zu schreien, besonders wenn es um Computerfragen am Telefon geht. Wie soll ich einem DAU (sorry für den Ausdruck) am Telefon erklären, wie er irgendwelche Einstellungen macht? Das kann dann nicht nur eine langwierige Angelegenheit werden, sondern auch eine Herausforderung für den berühmten Geduldsfaden.

Und jedes Mal muss ich dann an diesen blöden Witz denken:

Service-Hotline: IT-Hotline, guten Tag
Anrufer: Guten Tag, mein Name ist Daumeier. Ich habe ein Problem mit meinem Computer.
Service-Hotline: Welches denn, Herr Daumeier?
Anrufer: Auf meiner Tastatur fehlt eine Taste!
Service-Hotline: Welche denn?
Anrufer: Die Eniki-Taste
Service-Hotline: Wofuer brauchen Sie denn diese Taste?
Anrufer: Das Programm verlangt diese Taste.
Service-Hotline: Was ist das für ein Programm?
Anrufer: Das weiss ich nicht, aber es will, dass ich die Eniki-Taste druecke. Ich habe ja schon die String-, die Alt- und die Gross-mach-Taste ausprobiert, aber da tut sich nichts.
Service-Hotline: Herr Daumeier, was steht gerade auf Ihrem Monitor?
Anrufer: Eine Blumenvase.
Service-Hotline: Nein, ich meinte, lesen Sie mir mal vor, was auf Ihrem Monitor steht.
Anrufer: EIH BIE EMM
Service-Hotline: Nein, Herr Daumeier, was auf Ihrem Schirm steht, möchte ich wissen!
Anrufer: Moment – der hängt in der Garderobe!
Service-Hotline: Halt! Herr Daumeier… Herr Daumeier?!
Anrufer: So, jetzt habe ich ihn aufgespannt. Da steht nichts drauf.
Service-Hotline: Herr Daumeier, schauen Sie mal auf Ihren Bildschirm und lesen Sie mir mal genau vor, was darauf geschrieben steht .
Anrufer: Ach so ! Sie meinten… oh, Entschuldigung! Da steht:“Plies press Eniki tu kontinu“.
Service-Hotline: Aha, das heisst „please press any key to continue“. Ihr Computer meldet sich also in Englisch.
Anrufer: Nein, wenn der was sagt, piepst er nur.
Service-Hotline: Drücken Sie mal die Enter-Taste.
Anrufer: Jetzt geht`s. Das ist also die Enter-Taste – das können die aber auch draufschreiben. Gut, wie kann ich denn jetzt dieses Programm beenden, damit ich wieder arbeiten kann?
Service-Hotline: Sie muessen erstmal rausgehen.
Anrufer: Gut – Moment!
Service-Hotline: Nein, Herr Daumeier, bleiben Sie doch am Telefon! Ich meinte… Herr Daumeier? …..HALLO! …… HALLO!!?
Anrufer: Ja, da bin ich wieder. Ich habe Sie im Flur kaum hören können!
Service-Hotline: Sie sollten auch gar nicht in den Flur gehen. Ich wollte doch nur, dass Sie das Fenster schliessen.
Anrufer: Warum sagen Sie das nicht gleich? Warten Sie….
Service-Hotline: Herr Daumeier????
Anrufer: Ja, ich bin wieder dran. Soll ich die Tür auch zumachen?
Service-Hotline: Nein, Herr Daumeier! Nein – wirklich nicht! Eigentlich sollten Sie nur das Programmfenster schliessen, aber ich glaube, es ist das Beste, Sie ziehen gleich den Stecker aus der Steckdose!!!
Anrufer: Wenn Sie meinen…..
Service-Hotline: HALT!!! Das war doch nur ein Scherz, Herr Daumei…
Anrufer: Alles klar, ich habe ihn rausgezogen. Hallo? Sind Sie noch dran? Komisch – jetzt ist auch noch die Leitung tot. Also die bei der Hotline haben aber auch von nichts eine Ahnung!

Tatsächlich versuche ich inzwischen oft eine Anleitung auf Youtube zu finden, die in einem Video Schritt für Schritt erklärt, wie bestimmte Einstellungen am Handy, Tablet oder PC gemacht werden. Und da gibt es inzwischen zum Glück jede Menge gute Tutorials zu finden. Bei so manchen Unternehmen würde ich mir aber wünschen, dass sie selbst in solche Erklärvideos investieren würden, damit die eigenen Kunden erst gar nicht die Informatiker in ihrem Freundeskreis bemühen müssten. Schließlich gibt es inzwischen viele Anbieter, die tolle 3D Erklärvideos für verhältnismäßig kleines Geld gestalten können. Doch bis das alle Technikfirmen umsetzen, wird wahrscheinlich noch viel Zeit vergehen. Wenn es bis dahin dann mal wieder heißt: „Ich hab da mal ne Frage! Du bist doch Informatiker“, dann Schnapp ich mir ihre Geräte und repariere oder stelle ihnen diese nach ihren Wünschen ein. Oder ich google für meine Freunde und Familie und suche Videos, die mir beim Erklären über Telefon helfen können.

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iMac ohne RAM-Zugang trotzdem aufrüsten

In den letzten Jahren hat Apple immer wieder Modelle ihrer Desktop-Modelle ohne Möglichkeit für den Benutzer einfach den RAM aufzurüsten. Da hat Apple ordentlich Kritik einstecken müssen, was aber Apple nicht dazu veranlasste, die Strategie zu ändern. So lieferte der Hardwareriese aus Cupertino weiterhin iMacs oder MiniMacs aus. Speziell an die Discounter wie zum Beispiel MediaMarkt oder Saturn. Die autorisierten Händler haben ja die Möglichkeit, den RAM oder auch andere Komponenten gleich mitzubestellen, was sich bei Apple „Built-to-Order“ nennt. Allerdings zu einem sehr hohen Preis. Auf dem freien Markt könnte man weitaus günstigere Komponenten bekommen, natürlich mit gleicher Qualität. Doch viele Benutzer und Käufer eines Macs waren sich dessen eben nicht bewusst oder wurden beim Discounter nicht ordentlich aufgeklärt, dass einige Modelle nicht aufrüstbar sind für 99% der Benutzer.

iMac ohne RAM-Türchen

Gerade Macs, die nur mit einer analogen Festplatte ausgerüstet sind, die ab 2011, 20012 produziert wurden, würden mit einer Aufrüstung der RAM-Module und mit dem Einbau einer digitalen SSD-Festplatte wieder zu Höchstleistungen fähig sein. Oftmals sind die älteren, aufgerüsteten Modelle dann schneller als aktuelle iMac-Modelle in der Standard-Ausführung. Woran liegt das, fragt man sich da sicherlich. Und die Frage stelle ich mir auch oft, denn digitale Platten kosten doch heute kein Geld mehr, und die iMacs haben auch in der Standard-Ausführung einen ordentlichen Preis. Dann sollte das doch also drin sein. Leider nicht, deswegen kann man bei verschiedenen Modellen trotzdem den RAM aufrüsten, obwohl man von Außen keinen Zugang hat. Das ist allerdings nur etwas für professionelle Fachleute, denn die Arbeit ist nicht ganz so einfach. Trotzdem wäre es für Jedermann möglich, denn auf der Seite von iFixit findet man alle Schritte der Prozedur in Bild und Text erklärt. Sogar auch in deutscher Sprache.

Mit Geduld und Richtigem Werkzeug zum Ziel

Wer sich also traut, seinen Mac aufzurüsten, der muss natürlich erst abklären, ob sein Modell überhaupt dazu fähig ist und mit welchen Modulen und Komponenten. Natürlich bieten auch die lokalen Apple Service Partnern diese Arbeit an. Lasst Euch einfach mal einen Preis dafür geben. Hier ein paar hilfreiche Links für DoITYourself-User:

Infos zu Eurem Mac:MacTracker

Tutorials zur Reparatur / AufrüstungiFixIt

Wir wünschen viel Erfolg beim nächsten Projekt!

Bild: atimedia | Pixabay / CC0

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Spotlight – Apple Mail Suche findet nichts mehr – 0 Treffer

Wo ist der Index hin?

Ja, wie wir alle in den letzten Monaten feststellen konnten, bzw. mussten, lässt Apple schon seit längerem nach, was die Qualität der Updates angeht. Da kann man doch nur wieder sagen, mit Steve Jobs wäre das alles nicht so passiert. Er hätte den Jungs in der Softwareabteilung richtig Dampf gemacht. Verständlicherweise, denn wir alle bezahlen einen guten Preis für die Produkte aus dem Hause Apple. Da kann man schon voraussetzen, dass alles nach einem Update so funktioniert, wie es sein sollte, eher dann sogar „noch“ besser. Wir wollen ja nicht auf das Niveau des „anderen“ Anbieters von Betriebssystemen kommen, oder? So auch aktuell für Benutzer von macOS Mojave (10.14) und Catalina (10.15).

Apple Mail Suche findet nach Update nichts mehr – 0 Treffer

Das ist dann wieder sehr ärgerlich, wenn der Suchdienst in Apple Mail den Geist aufgibt. Gerade in der Mailbox muss man ja ständig nach einer Mail suchen. Ob in der Eingangsbox oder in den versendeten Mails. Irgendetwas scheint den Suchdienst, also Spotlight zu stören. Da kann man mit dem Terminal Abhilfe schaffen, indem man den Dienst einmal beendet und danach wieder startet. Und so gehts.

1) Das Programm Terminal.app starten

2) Spotlight anhalten und den alten Index löschen, indem Ihr den Befehl innerhalb der „“ via copy/paste einsetzt :

„sudo mdutil -i off -E /“ dann Return drücken und Passwort eingeben (sieht man nicht beim Tippen, geht aber)

3) Spotlight wieder aktivieren:

„sudo mdutil -i on /“ dann Return drücken und Passwort eingeben (sieht man nicht beim Tippen, geht aber)

Nun startet der Spotlight Service neu und der Index wird auch neu angelegt. Und das für alle Programme, inklusive der Apple Mail Suche natürlich. Das kann aber je nach Datenmenge eine Zeitlang dauern. Am besten am Abend vor dem ins Bett gehen durchführen, dann kann der nächste Tag wieder optimal für die Arbeit genutzt werden.

Man kann also nur hoffen, dass Apple wieder zu alter Qualität findet, was die Updates angehen. Und das nicht nur für macOS, sondern speziell auch für iOS. Allerdings, wer möchte schon alternativ mit Windows arbeiten, so bleibt nichts anderes übrig als hin und wieder mal etwas selber nachzuhelfen.

Bild: StockSnap | Pixabay / CC0

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Wikipedia und Projekt Gutenberg offline nutzen

Offline-Nutzung von Wikipedia und Projekt Gutenberg möglich durch Mac-Tool

Wikipedia – diesen Namen kennt fast jeder, der jemals im Internet unterwegs war. Diese freie, gemeinnützige Enzyklopädie gehört zu den Seiten, die am meisten genutzt werden. Täglich greifen Millionen Menschen darauf zu. Die Seite wird von hunderttausenden Menschen weltweit tatkräftig unterstützt, nicht nur durch Spenden, sondern auch durch die redaktionelle Pflege der Einträge. Mittlerweile umfasst die Datenbank von Wikipedia rund 50 Millionen Artikel. Davon sind etwa 2,4 Millionen Artikel in der deutschsprachigen Ausgabe zu finden. Um auf Wikipedia zugreifen zu können, ist eine Internetverbindung notwendig – bis jetzt. Ein kostenloses Mac-Tool ermöglicht jetzt die Offline-Nutzung von Wikipedia auf dem Mac.

Kiwix für die Offline-Nutzung
Kiwix – das ist der Name des Tools. Es kann ab OS X El Capitan genutzt werden. Bei Kiwix handelt es sich um ein quelloffenes Programm. Es fungiert als Viewer für die Datenbanken von Wikipedia im ZIM-Format. Diese können auf der Website von Kiwix heruntergeladen werden. Der Umfang der deutschen Wikipedia ist recht umfangreich. Ohne Bilder hat sie einen Umfang von etwa 11 GB, mit Bildern sogar rund 37 GB. Um die Wikipedia-Datenbank offline nutzen zu können, werden die ZIM-Dateien in das Tool Kiwix importiert. Danach steht die komplette Datenbank bereit für die Offline-Nutzung.

Auch für andere Nachschlagewerke nutzbar
Mit Kiwix kann aber nicht nur Wikipedia offline genutzt werden, auch andere Nachschlagewerke wie beispielsweise die Literatursammlung Projekt Gutenberg und das Wörterbuch Wiktionary benötigen mit diesem Tool für den Zugriff keine Internetverbindung mehr. Auf der Kiwix Website sind auch diese Offline-Versionen zu finden und stehen zum Download bereit. Es gibt viele gute Gründe für den Download dieser Datenbanken, um sie offline nutzen zu können. In vielen Regionen dieser Welt gibt es beispielsweise schlechte Internetverbindungen. Wer sich auf Reisen begibt, hat oft dann keine Internetverbindung, wenn sie benötigt wird. Dann ist dieses Tool sehr hilfreich. Kiwix ist allerdings kein reines Mac-Tool, es steht auch für Android, Linux und Windows zur Verfügung.

Es gibt sogar die Möglichkeit, es als Erweiterung für Firefox und Chrome herunterzuladen.

Bild: Free-Photos | Pixabay / CC0

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Mit der Apple Watch den Mac entsperren

Wer mit einem Mac arbeitet und auch eine Apple Watch besitzt, kann sich seinen Mac auch damit entsperren lassen. Somit fällt die Eingabe des Passwortes weg, was manchmal auch ganz zeitsparend sein kann. Um das ganze einzurichten, ist auf jeden Fall zwingend WLAN und Bluetooth notwendig. Was dann leider nicht funktioniert, wenn der Mac nur via Ethernetkabel, also OHNE WLAN arbeitet. Zum Beispiel in einem Firmennetzwerk. Hier gibt es derzeit keine Lösung. Vom macOS muss mindestens Mojave, also die Version 10.14, installiert sein.

Was müsst Ihr also einstellen am Mac? Zuerst öffnet Ihr unter Einstellungen „Sicherheit“. Gleich im ersten Tab erscheint in der oberen Hälfte dann die Möglichkeit „Deine Apple Watch das Entsperren Deines Macs erlauben“ anzukreuzen.

Danach gibt es eine Info auf Eure iWatch. Durch einen Doppelklick bestätigt Ihr, dass Eure Apple Uhr den Mac entsperren darf.

Nach der erfolgreichen Installation ist es nun Möglich, den Mac ohne Eingabe des Passwortes mit der Tastatur zu entsperren. Wird der Mac entsperrt, so gibt es ein akustisches und auch haptisches Feedback von der Apple Watch.Dies ist individuell einstellbar.

Falls Ihr also auf dem Sofa sitzt und vielleicht den Laptop Euer Partner benutzen möchte, der neben Euch sitzt, wird sich der Mac natürlich auch entsperren!

Also hier auch etwas Vorsicht! 🙂

Bild: hu-lexxi | Pixabay / CC0

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Den Online-Personalausweis immer dabei im Iphone

Per App das iPhone als Online-Personalausweis nutzen

Seit Herbst letzten Jahres ist es möglich, das iPhone innerhalb von Deutschland als Online-Personalausweis zu nutzen. Dies wird ermöglicht durch die AusweisApp2 des Bundes, die zuvor lediglich für Android verfügbar war. Seit Ende September 2019 steht nun auch eine iOS-Version zur Verfügung, die bereits mit einem Update ausgestattet wurde. Ermöglicht wird diese Nutzung durch die Öffnung der NFF-Schnittstelle des iPhones, sofern das neue Betriebssystem iOS 13 installiert ist. Darauf setzt die Ausweis-App auf.

Änderungen an der App
Das Update bietet eine Verbesserung der mobilen Apps hauptsächlich in zwei Bereichen. Die Farbkontraste und die Schriften innerhalb der Anwendung wurden für eine höhere Lesbarkeit angepasst, um den Vorgaben der Richtlinien für die Zugänglichkeit von Web-Inhalten (WCAG) des World Wide Web Consortiums zu entsprechen. Somit werden auch Bildschirmleseanwendungen, die für seheingeschränkte Personen zur Verfügung stehen, besser unterstützt.

Die zweite Änderung ist ebenfalls etwas größer, dabei wurden die in der App zur Verfügung stehenden Einstellungsmöglichkeiten in einem neuen Menüpunkt zusammengeführt, der sehr klar gegliedert ist. Diese Änderung ermöglicht es den Nutzern, die App besonders gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen zu können. Dies teile der Entwickler Governikus mit.
Der Funktionsumfang der AusweisApp2 ist bei iOS und Android gleich. Es ist damit möglich, die Daten, die für das Online-Ausweisen notwendig sind, direkt aus dem Ausweis auszulesen, dies kann beispielsweise bei Online-Angeboten notwendig sein. In Verbindung mit einem Mac kann das iPhone dann aber auch als Kartenleser eingesetzt werden. Weiterhin steht auch die PIN-Verwaltung zur Verfügung, die das Setzen oder auch Ändern der PIN des Ausweises ermöglicht. Zwar ermöglicht der deutsche Personalausweis schon seit einiger Zeit die Online-Ausweisfunktion, bisher konnten sich aber nur Besitzer von Android-Smartphones mit der dazugehörigen AusweisApp2 sicher an Automaten, im Internet oder bei Behördengängen ausweisen.

App-Version für Mac
Mittlerweile gibt es sogar eine Mac-Version, diese wird in Kombination mit einem Kartenleser eingesetzt. Dafür wird allerdings nicht unbedingt ein separater Kartenleser erforderlich, auch ein iPhone mit iOS 13 kann dafür genutzt werden. Die Software ist ab macOS Sierra lauffähig und ermöglicht auch das Ausweisen online mit dem Mac. Bevor die Ausweisdaten übermittelt werden, kann der Nutzer sehen, wer genau die Daten erhält. Es kann auch sichergestellt werden, dass der Empfänger berechtigt ist für die Nutzung der Online-Ausweisfunktion. Die Übermittlung der Daten erfolgt verschlüsselt und wird zusätzlich durch eine PIN-Abfrage gesichert.

https://www.youtube.com/watch?v=qArkIGs0cFM&feature=emb_logo

Bild: JESHOOTS-com | Pixabay / CC0

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Schon upgedatet auf MacOS Catalina?

Noch nicht mal vier Wochen sind ins Land gezogen, seit die neueste Version des Apple Betriebssystems macOS Catalina von Apple zur Verfügung steht. macOS Catalina ist eine komplett neu überarbeitete Version des Apple Betriebssystems, kein verbessertes Update wie der Schritt von High Sierra zu Mojave. Ihr solltet Euch also vorher eingehend informieren, ob Euer Mac und die installierte Software alle Voraussetzungen erfüllt. Sowieso ist es immer zu empfehlen keine Version „.0“ zu installieren, sondern lieber warten, bis die erste oder zweite Aktualisierung verfügbar ist. Gerade wenn Ihr mit Eurem Mac produktiv arbeiten müsst.

Aber warum ist dieser Schritt auf macOS Catalina dieses mal mit Vorsicht zu genießen?
Der wichtigste Faktor ist, das keine 32BIT Programme mehr unterstützt werden. Das heißt, alle Programme, Gerätetreiber etc. müssen aktuell sein und vor allem reines 64Bit sein. Und das ist aktuell noch nicht der Fall, weil dies doch auch ein relativ großer Schritt ist für die Hersteller der Third-Party.

Hier habe ich einen Link der aktuellen Situation, welche Software aktuell verfügbar ist in 64Bit und welche Mac Modelle Catalina überhaupt unterstützt. Es gibt auch eine Möglichkeit für ältere Mac-Modell! Einfach mal auf der Seite „catalina-Patcher“ vorbeischauen.

Wer sich aber gerade einen neuen Mac gekauft hat und komplett von vorne anfängt, der darf/soll ruhig auf macOS Catalina aufrüsten. Apple hat hierfür auch schon ein paar neue Tutorials bereitgestellt und auch deutsche Handbücher dazu.

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Public Relations – Apple als führendes Beispiel im Marketing-Bereich

Public Relations im modernen Zeitgerüst

Ohne die richtige PR kommt heute kein Unternehmen mehr aus. Selbst Start-ups brauchen heute eine gute PR, um ihre Produkte vorzustellen und in letzter Konsequenz diese an ihre Kunden verkaufen zu können. Natürlich profitiert auch die gesamte PR Branche von diesem Trend. Ein Beispiel aus jüngerer Geschichte zeigt uns auch, welche Vorzüge solch ein System auf die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens Apple haben kann. Vergleicht man zum Beispiel die Geschichte des wohl erfolgreichsten Start-ups mit anderen Unternehmen, dann zeigt sich das Bild noch deutlicher. Apple ist ganz ohne Zweifel ein Unternehmen, welches aus kleinen und sehr beschaulichen Verhältnissen den Weg an die Spitze schaffen konnte. Steve Jobs hat schon sehr früh auf die Zusammenarbeit mit einer PR Agentur vertraut. Heute zählt es zu den wertvollsten Unternehmen der Welt und hat erst kürzlich einen Börsenwert von etwa 1 Milliarde Dollar erreichen können.

Apple als führendes Beispiel im Marketing-Bereich

Diesen erfolgreichen Weg hat das Unternehmen Apple ganz ohne Zweifel einzigartigen Produkten zu verdanken, denn ohne ein Produkt, welches auch von Millionen Kunden gekauft wird, lässt sich ein solches Unternehmen nicht aufbauen. Was aber mit Sicherheit auch zu dem großartigen Erfolg beitragen konnte, ist die Tatsache, dass sich Steve Jobs schon immer für eine gute PR-Abteilung innerhalb des Unternehmens stark gemacht hatte. Naturgemäß galt Steve Jobs selbst als PR Fachmann und überließ die Agenden des Marketings auch keiner anderen Person. Er beauftragte aber bereits sehr früh in der Geschichte eine PR Agentur, um das Marketing von Apple zu leiten. Ein Beispiel dafür ist etwa das im Jahre 1984 entstandene Video zur Produkteinführung eines neuen PCs. Als Vorbild hatte man sich den gleichnamigen Film ausgesucht. Der Videodreh ist auch heute noch ein Meilenstein in der Entstehung eines Produktes und führt zu vielen Ambitionen, es Apple gleichzutun. Natürlich darf nicht jedes Unternehmen davon träumen, ebenso den gleichen Erfolg wie Apple einzufahren, inspirieren kann man sich aber dennoch lassen von der großartigen Geschichte.

Die PR-Abteilung als Schlüsselbereich im Unternehmen

Es ist heute unbestritten, dass PR ein mächtiges Werkzeug ist. Mit der richtigen Art des Managements können Unternehmen die Wahrnehmung ihrer Marke durch Kunden gezielt steuern. Dies lässt sich anhand des oben erwähnten Beispiels auch sehr gut nachahmen. Es dient auch zur Abdeckung unterschiedlicher Interessen. Wenn man sich zum Beispiel die Faktoren „Markenbewusstsein“ oder „Wiedererkennung der Verbraucher“ ansieht, dann bemerkt man im langfristigen Vergleich sehr große Unterschiede bei der Wahrnehmung eines Unternehmens. Dies spiegelt sich in letzter Konsequenz auch in der Steigerung des Umsatzes wider. Es bedeutet aber aus Sicht des Unternehmens nicht, dass man alle Agenden des Marketings auslagern kann. Ganz im Gegenteil muss man selbst die Hausaufgaben erledigen, um erfolgreich zu sein. Man muss sich auch zum Allrounder entwickeln und dennoch ein fundiertes Fachwissen in seinem Bereich aufbauen. Am Beispiel Apple wäre das etwa fundiertes Fachwissen über die technischen Details der Produkte.

Bild: PhotoMIX-Company | Pixabay / CC0

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Backups machen? Wenn Bilder und Daten einfach weg sind…

Bild: Geralt | Pixabay / CC0

Die tollen Fotos vom letzten Sommerurlaub, die Bilder von der Hochzeit und natürlich von der Taufe, alle befinden sich auf dem MacBook Pro oder dem iMac. Auch viele wichtige Dokumente sind dort gespeichert. Das ist ja auch eine gute Idee, schließlich werden sie noch benötigt, und sollen möglichst immer schnell griffbereit sein. Wenn es da nur nicht die Kaffeetasse geben würde, die plötzlich ohne Vorwarnung meint, ihren Inhalt auf das MacBook ausgießen zu müssen. Wer jetzt am Rechner keinen Kaffee trinkt, darf sich aber auch nicht in Sicherheit wiegen, es gibt noch viele weitere Worst-Case-Szenarien die dafür sorgen, dass wertvolle Daten und Bilder für immer in der Versenkung verschwinden. Ein Systemabsturz, ein Hardwarefehler oder auch ein Schadprogramm können ebenfalls dafür sorgen. Generell ist es nun einmal auch so, dass Festplatten technische Geräte sind, die einem gewissen Verschleiß unterliegen, sie halten nicht ewig. Leider scheinen das die meisten Besitzer eines Macs immer gerne zu vergessen. Ist ja bisher auch nie was passiert, warum sollte sich das jetzt ändern? Wenn es dann aber passiert ist, fängt der Ärger richtig an. Dabei wäre so ein Supergau ganz einfach zu verhindern gewesen. Das Zauberwort heißt: Backup.

Regelmäßige Backups für den Fall der Fälle

Ein Backup ist nichts anderes als eine Datensicherung. Dies bedeutet, dass wichtige Dateien auf einen anderen Datenträger oder auch in einen Cloudspeicher kopiert werden. So entsteht eine Sicherungskopie. Die darauf enthaltenen Daten können im Falle eines Datenverlustes ganz einfach wieder zurückkopiert werden. Es ist empfehlenswert, diese Backups wirklich immer in regelmäßigen Zeitabständen durchzuführen, damit immer alles gesichert ist.

Datenrettung – gelöschte Bilder wiederherstellen

Hier ein Klick mit der Maus, da eine falsche Taste gedrückt, und schon ist es passiert: Wichtige Bilder oder Daten sind gelöscht, und der Papierkorb wurde auch noch geleert. Jetzt ist alles weg. Für den Nutzer des Macs ist auch wirklich jetzt alles weg, nicht aber für bestimmte Softwareprogramme, die gelöschte oder formatierte Dateien wiederherstellen können. Mit Hilfe einer solchen Software ist es möglich, diese Dateien wiederherzustellen. Für den Mac sorgt das Programm EaseUS Data Recovery Wizard for Mac für sehr gute Ergebnisse. Das Programm stellt Mac Daten wieder her, die gelöscht oder formatiert wurden. Dabei werden alle gängigen Dateiformate unterstützt. Gelöschte Bilder wiederherstellen ist hier sehr einfach möglich. Das Programm durchleuchtet alle verbundenen Speichermedien und findet so die verlorenen Dateien. Sogar bei Systemcrashs, Beschädigungen des Datensystems oder der Festplatte und Ransomware-Befall kann das Programm helfen. Selbstverständlich ist ein regelmäßiges Backup noch immer die beste Versicherung gegen Datenverlust, aber wenn der schlimmste Fall bereits eingetreten ist, hilft das Programm zuverlässig bei der Datenrettung.

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