AirPods Pro 3: Apples beste Ohrhörer mit kleinen Schwächen
Im September 2025 stellte Apple die AirPods Pro 3 vor. Der Preis: 249 Euro. Viel Geld für In-Ears. Ich habe sie mir zum Black Friday mit deutlichen Rabatt gegönnt, Aber ganz ehrlich: selbst reduziert fühlt sich der Betrag noch nach absoluten Luxus an. Nach mehreren Wochen im Alltagstest überwiegt jedoch die Begeisterung. Klang, Passform und Geräuschunterdrückung spielen in einer eigenen Liga.
Apple hat gründlich gearbeitet. Mehr als 10.000 Ohrscans und tausende Stunden Nutzerforschung flossen in die Entwicklung. Das Ergebnis sitzt im wahrsten Sinne des Wortes. Die neuen Schaumstoff-Eartips gibt es in fünf Größen bis XXS und passen dadurch in die meisten Ohren. Sie halten zuverlässig, auch beim Sport. Die IP57-Zertifizierung schützt vor Staub, Schweiß und Wasser. Die aktive Geräuschunterdrückung ist deutlich stärker als beim Vorgänger. Im Zug oder Café verschwindet der Lärm fast vollständig – wirklich beeindruckend!
Was die AirPods Pro 3 können
Die Ausstattung ist umfangreich und größtenteils überzeugend:
- Aktive Geräuschunterdrückung: Spürbar stärker als bei den Pro 2, neue Mikrofone und Algorithmen sorgen für nahezu komplette Ruhe.
- Transparenz und Adaptive Audio: Natürlicher Klang, fließender Wechsel zwischen Umgebung und Abschottung. Die eigene Stimme klingt erstmals wirklich echt.
- Klangqualität: Satter Bass, breiter Raumklang, personalisiertes Spatial Audio mit Head-Tracking. Musik wirkt größer, detaillierter, lebendiger.
- Batterielaufzeit: Bis zu acht Stunden mit ANC, bis zu zehn Stunden ohne.
- Passform: Die neuen Schaumstoff-Tips sind ein echter Gewinn und machen den größten Unterschied im Alltag.
- Hörgesundheit: Hörtest, Lärmschutz und Hearing-Aid-Modus mit Conversation Boost sind sinnvoll integriert.
- Herzfrequenzmessung: Ein Sensor misst den Puls direkt im Ohr. Für mich als Apple-Watch-Nutzer ist das kaum relevant. Die Watch liefert diese Daten ohnehin präziser. Für alle ohne Apple Watch hingegen ist der Ohrsensor spannend, weil Fitness- und Gesundheitsfunktionen erstmals ohne Watch nutzbar werden.
- Siri per Kopfgesten, Audio-Sharing und präzises Finden per Ultra-Wideband runden das Paket ab.
Live-Übersetzung: große Idee, kleiner Start
Die Live-Übersetzung klingt nach Zukunft und hat mich enorm neugierig gemacht. Gespräche werden in Echtzeit übersetzt, direkt über die AirPods. Technisch funktioniert das erstaunlich gut. Aktuell werden jedoch nur wenige Sprachen unterstützt: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch sowie Chinesisch und Japanisch. Weitere Sprachen sind angekündigt, konkrete Zeitpläne nennt Apple leider nicht.
Hinzu kommt: In der EU ließ die Funktion lange auf sich warten. Während sie in anderen Regionen bereits früher verfügbar war, kam sie hier erst mit iOS 26.2. Hintergrund sind regulatorische Vorgaben der EU, insbesondere der Digital Markets Act. Bei mir persönlich hinterlässt dieser Regulierungswahn der EU nur Kopfschütteln. Und was die AirPods betrifft: wer so viel Geld zahlt, erwartet volle Funktionalität vom Start weg.
So bleibt die Übersetzung vorerst ein Versprechen mit begrenztem Nutzen. Beeindruckend, aber mit so wenig Sprachen definitiv noch ausbaufähig.
Was begeistert, was stört
Die Geräuschunterdrückung ist überragend. Der Klang gehört zum Besten, was kabellose In-Ears derzeit bieten. Die Passform ist exzellent. Apple zeigt, wie viel Detailarbeit in einem scheinbar ausgereiften Produkt noch möglich ist.
Die Kritikpunkte sind überschaubar, aber relevant. Der Preis ist hoch. Die Live-Übersetzung wirkt unfertig. Und manche neuen Features, wie der Ohrsensor, richten sich klar an Nutzer ohne Apple Watch.
Die AirPods Pro 3 sind Apples beste In-Ears. Klang, ANC und Tragekomfort setzen Maßstäbe. Die neuen Gesundheitsfunktionen und die Live-Übersetzung zeigen, wohin die Reise geht, erreichen ihr Ziel aber noch nicht vollständig. Wer bereits tief im Apple-Ökosystem steckt, bekommt ein nahezu perfektes Produkt. Wer auf echte Innovationen hofft, muss sich noch etwas gedulden.
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Da ich nicht bereit war so ohne weiteres 35 Euro für ein simples Aufladekabel auszugeben, habe ich mich ein wenig im Internet umgeschaut. Ich habe relativ schnell ein Produkt gefunden, dass mir besser gefallen hat als das einfache Magnetische Ladekabel von Apple. Ich habe ein Auge auf den 






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